GRAZIA-Magazin
Dienstag 31 Januar
Neue Richtlinien gegen Magermodels
Am 09. Februar geht die New York Fashion Week wieder los und mit dabei sind: Die gleichen Designer, die gleichen Promis, aber dafür andere Models – zumindest, wenn es nach Diane von Fürstenberg geht, denn die Designerin hat neue Richtlinien gegen Magermodels erstellt ...
Spitzen-Kleidchen auf spitzen Knochen – das gängige Bild auf den Laufstegen dieser Welt soll nun einen Sprung kriegen:
Design-Ikone Diane von Fürstenberg hat bereits vor Jahren die Gesundheitsinitiative des CFDA (Council of Fashion Designers of America) gegründet und kommt nun pünktlich vor den "Go-Sees" der Models für die New York Fashion Week mit ihren neuen Statuten um die Ecke:
„Wir haben Einfluss auf die Leben der Frauen und wir haben die Möglichkeit auf den Laufstegen ein starkes Vorbild für einen gesunden und ausbalancierten Lebensstil zu sein.“
Doch von Fürstenberg sorgt sich nicht nur um die Frauen und Mädchen abseits des Laufstegs, sondern auch um die Frauen und Mädchen darauf:
„Im Januar 2007 hat die CFDA eine Gesundheitsinitiative gegründet, die gegen ein weltweites Modeproblem ankämpfen möchte: Die ständige Befürchtung, ob zu dünne Models vom Modeln ausgeschlossen werden sollten. Designer haben die Verantwortung, Frauen zu schützen und junge Mädchen ganz besonders und sie müssen außerdem die Botschaft senden, dass Schönheit Gesundheit ist.“
Und um diese Botschaft in die Tat umzusetzen, hat von Fürstenberg neue Regeln aufgestellt – hier ein Auszug:
1. Die Verantwortlichen müssen so geschult werden, dass sie schon die frühen Warnzeichen erkennen, die für eine Magersucht sprechen.
2. Magersüchtige Models sollten dazu ermutigt werden, sich Hilfe zu holen und in Therapie zu gehen, damit sie weiterhin modeln können. Sie sollten erst weitermodeln dürfen, wenn sie nachweisen können, dass sie in Therapie sind.
3. Das Wohlbefinden von jungen Mädchen soll gestärkt werden, indem keine Models engagiert werden, die jünger als 16 sind. Mädchen unter 18 sollen nicht nach Mitternacht arbeiten. Ausweise müssen vorgezeigt werden, damit das Alter wirklich richtig ist. Regelmäßige Pausen müssen garantiert sein.
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