Fashion

Oh no: Erneuter Fail in der März-Issue der US Vogue

Von Linnea am Donnerstag, 16. Februar 2017 um 16:00 Uhr

Ihre März-Ausgabe widmete die amerikanische Vogue einem Thema von großer Bedeutung, das in seiner Umsetzung leider nicht überzeugen kann…

Mit ihrer aktuellen März-Ausgabe hat die US Vogue einfach kein Glück. Erst sorgte die Issue, die sich der Multikulturalität amerikanischer Frauen widmet, mit einem (gewollten oder unbeabsichtigten) Photoshop-Fail für Aufsehen – nun gibt es schon den nächsten Patzer des Magazins und der sorgt für weitere Aufruhr

Geisha-Fotoshooting mit Karlie Kloss sorgt für Ärger

Nach dem Muslim-Ban des neuen US-Präsidenten, wurden viele Proteste laut. Kein Wunder, dass auch die amerikanische Vogue, als eines der wichtigsten und einflussreichsten Fashion-Magazine der Welt, Stellung bezieht und seine komplette März-Ausgabe Frauen widmet, die einen Migrationshintergrund haben, um die große Bedeutung und Wichtigkeit der Einwanderung zu demonstrieren. Leider setzte die Vogue bei ihrem Geisha-Fotoshooting nicht auf ein Model japanischer Herkunft, sondern auf Karlie Kloss…

Und genau dafür gab es mächtig Kritik: Via Twitter zeigten sich Fans des Magazins, aber auch berühmte Fashionblogs wie "The Cut", sehr enttäuscht über die Umsetzung der "Diversifikations"-Ausgabe und bezeichneten die Besetzung von Karlie Kloss als Geisha mit den Kommentaren "schlechte Idee" und "so sieht keine Multikulturalität aus". Immerhin hätte die amerikanische Vogue ganz easy ein Model japanischer Herkunft casten können.

Des Weiteren bekam das Magazin einen kleinen Shitstorm dafür, dass Karlie Kloss auf sechs Seiten platziert ist, während die Models mit multikulturellem Hintergrund, wie Imaan Hammam und Liu Wen, nur auf jeweils einem (!) Foto zusehen sind. Mit dieser Issue hat die Vogue zwar eine schöne Idee gehabt und zugleich ein wichtiges Thema aufgegriffen, aber leider die richtige Umsetzung verpasst – schade!

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