GRAZIA trifft: James Blunt

James Blunt hat ein neues Album - und das Erstaunliche. Die erste Single "Stay The Night" macht richtig gute Laune! Wir haben den sonst so melancholischen Briten in Hamburg getroffen und ihn gefragt, was passiert ist.

James Blunt Album "Some Kind Of Trouble" ist am 04. November erschienen

GRAZIA: Ihre neue Single ist nicht gewohnt melancholisch, sondern überraschend fröhlich.

Ja, das ist tatsächlich so. Der Song ist der optimistischste, den ich jemals geschrieben habe! Ich war selber überrascht von mir.

Woher kommt Ihr Sinneswandel?

Das Album entstand, während ich eine super Zeit mit Freunden in London verbrachte. Wir hatten wieder das Gefühl, die Welt gehört uns – wie als Teenager. Davor hatte ich auf Ibiza nach fünf Jahren Dauerarbeit eine Auszeit genommen. In London konnte ich endlich wieder Musik genießen – mit neuer Energie!

… aber Ihre Fans lieben doch gerade die sensible Seite an Ihnen!

Keine Sorge, das Album klingt sehr nach mir. 
Es gibt auch Songs, die lyrisch und reflektierend sind. Aber eben auch schnelle Nummern.

Wenn man so Ihre Twitter-Mails liest, glaubt man, sie wären keine Sekunde alleine und immer auf Tour.

Stimmt, ich habe nicht viel Zeit für mich. Wir haben drei Tourbusse und darin leben jeweils zwölf Menschen. Aber wir verstehen uns zum Glück gut. Mein Drummer schläft über mir. Aber wenn man nach zwei Jahren auf Tour nach Hause kommt, und deine Freunde plötzlich verheiratet sind und Kinder haben, ist das ein komisches Gefühl. Deswegen lasse ich meine Freunde manchmal einfliegen, wenn ich unterwegs bin.

War es für Sie eigentlich ein Fluch, dass „You are beautiful“ so ein Megahit war. Stehen Sie unter Druck, weil Sie das Level halten wollen?

Nein, das war doch gut! Ich konnte gleich mit meinem Debutalbum um die Welt touren. Und ehrlich gesagt: Jeder Musiker würde so einen Hit haben wollen. Auch wenn ich den Song immer wieder singen muss, mich die Leute ständig danach fragen – ist das etwas Schlechtes? Nicht wirklich!

Ist „You are beautiful“ Ihr bester Song?

Nein, ich habe bessere geschrieben. „Goodbye my Lover“ oder „Same Mistake“.

Sind Sie neugierig auf die Reaktionen zu Ihrem neuen Album?

Nein, wenn Sie jetzt sagen würden: Ich mag ihre Single nicht, dann würde ich sie nicht weniger mögen und sagen: Stimmt, war doof. Ich liebe mein Album und bin sehr zufrieden. Ich freue mich schon darauf, es live zu spielen.

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