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Amerika zuerst? Ivanka Trumps Linie wird von Billiglöhnern in China produziert!

Von Martyna am Donnerstag, 18. Mai 2017 um 15:16 Uhr

Ivanka Trump geriet wegen ihrer Mode-Kollektionen schon häufiger in die Kritik, doch nun wurde bekannt, dass die Tochter des US-Präsidenten Donald Trump ihre Pieces von chinesischen Billiglöhnern unter menschenunwürdigen Umständen produzieren lässt.  

Der Wahlspruch ihres Vaters Donald Trump war "Make America Great Again" und er versprach, die Jobs aus China und anderen Billigländern wieder ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu bringen. Das hat sich seine Tochter Ivanka jedoch nicht so zu Herzen genommen, denn die "First Daugther" der USA hat Schmuck-, Schuh- sowie Mode-Kollektionen auf dem Markt, die sie allesamt in Übersee von massiv unterbezahlten Kräften produzieren lässt. Zu diesem Schluss kam nun die gemeinnützige Organisation China Labor Watch, die die Fabrik von Mai letzten bis April diesen Jahres untersuchte.

Ivanka Trump beutet Arbeiter aus

Laut Bloomberg.com sollen die Arbeiter in der chinesischen Fabrik bis zu 12 Stunden ohne Pause geschuftet haben, um unter anderem unterschiedliche Pieces für Ivanka Trump herzustellen. Urlaub, beziehungsweise frei, gab es an nur 2 Tagen im Monat und pro Stunde hochgerechnet gab es gerade einmal 1,21 Dollar! Und all das, um Luxusgüter wie Pumps und Bags für reiche, meist konservative Amerikanerinnen, mit möglichst hoher Gewinnspanne herzustellen, obwohl sie doch die Gleichberechtigung für Frauen als wichtigsten Punkt auf ihrer Agenda im Weißen Haus nennt und fleißig Grafiken auf Instagram postet… 

 

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In einem Statement äußerte sich die CEO der Firma: "Die Marke Ivanka Trump hat sich dazu verpflichtet, ausschließlich mit Lizenznehmern zusammenzuarbeiten, die die internationalen Arbeitsrechtsstandards einhalten und zwar über die gesamte Lieferkette hinweg." Es sei jedoch nicht möglich die Vorwürfe nachzuvollziehen solange der Name der Fabrik nicht bekanntgegeben würde.

 

 

Donald Trump steht wegen russischer Beziehungen in der Kritik 

 

 

Dieser Skandal sorgt in den Vereinigten Staaten, neben der aktuellen Diskussion darüber ob der Präsident Geheiminformationen an den russischen Außenminister gegeben hat, für Verärgerung. Besonders die Amerikaner, die den ehemaligen Bauriesen gewählt haben, weil sie seinem Versprechen Jobs zu schaffen geglaubt haben, fühlen sich belogen und machen ihrem Frust auf Twitter und Co. Luft.

 

 

Ob die First Daugther nun doch noch pleite geht? Wir sagten es ja bereits voraus, dass die Präsidentschaft ihres Daddys ihrem Brand nicht gut tun würde…