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Klage abgewiesen: SO hat sich Taylor Swifts Grapsch-Prozess plötzlich gewandelt!

Von Martyna am Samstag, 12. August 2017 um 09:02 Uhr

Im US-Bundesstaat Colorado begann vor einigen Tagen der Prozess gegen einen Radiomoderator, dem Superstar Taylor Swift vorwirft, sie 2013 unsittlich berührt zu haben. Alle Updates zu dem Fall findet ihr hier…

Taylor Swift setzt mit ihrem Prozess gegen den Radio-DJ David Mueller, der sie unsittlich angefasst haben soll, ein Zeichen gegen sexuelle Bedrängung! In Colorado beginnt in diesen Tagen der Prozess, an dem großes öffentliches Interesse besteht. Der 55-Jährige wurde bereits verhört, die Sängerin trat ebenfalls vor die Jury – und die kam nun bereits zu einer ersten Entscheidung.

Taylor Swift sagt gegen David Mueller aus 

Am Donnerstag sagte die "Shake it off"-Sängerin gegen den Radiomoderator aus und überrascht mit ihrer Ehrlichkeit: "Es war ein definitiver Grapscher, ein sehr langer Grapscher. Es war lange genug, dass ich wusste, dass es vorsätzlich war. Seine Hand verweilte auf meiner Pobacke als ich versuchte mich von ihm weg zu bewegen. Die ersten Millisekunden dachte ich, dass es ein Versehen war. Ich bewegte mich schnell zur Seite… Es war eine schockierende Sache, die mir zuvor noch nie passiert ist… Er fasste meinen Po unter meinem Rock an. Es war unter meinem Rock. Nachdem all dies geschah, erlosch ein Licht in meiner Persönlichkeit. In einer monotonen Stimmlage bedankte ich mich für ihr Kommen und dann waren sie weg." 

Die Exfreundin von Calvin Harris sagte weiter, dass sie das Meet and Greet mit ihren restlichen Fans nicht wegen des Zwischenfalls abbrechen wollte, aber danach direkt zu der Fotografin ging und sagte, dass einer der Männer sie am Po berührt habe und diese erwiderte: "Ich weiß genau, wen du meinst und ich habe das Foto!" Das nennen wir mal Girlpower! 💃💃

Was geschah zwischen Taylor Swift und David Mueller?

 

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Hier noch einmal alle Einzelheiten zum besagten Meet and Greet aus dem Jahre 2013: Swift posierte nach einem ihrer Konzerte mit dem Moderator und seiner Freundin für einen Schnappschuss. Laut eines Schreibens von Taylors Anwälten soll dieser "Frau Swift vorsätzlich unter ihren Rock gegrapscht“ haben und "einen intimen Teil ihres Körpers auf unangemessene Weise, gegen ihren Willen und ohne ihre Erlaubnis mit seiner Hand" berührt haben. 

Taylor Swift: "Er hat in meine Pobacke gekniffen."

Nach diesem Vorfall ließ die "Bad Blood“-Sängerin, die in diesem Jahr eine Pause einlegt, ihn aus den Räumlichkeiten entfernen. Mueller musste wenige Tage später eine Kündigung seines Arbeitgebers, des Kanals KYGO, einstecken. Im Jahr 2015 dann reichte er gegen die Erzfeindin von Katy Perry Klage ein, da er wegen ihrer angeblich falschen Aussagen seinen Job verlor und damit natürlich auch eine Menge Geld. Nun fordert er dieses, genau genommen etwa 3 Mllionen Dollar, als Schadensersatz. Taylor wehrt sich mit einer Gegenklage und äußerte sich im Vorfeld bereits zu den Vorkommnissen: "Als der Moment kam, gemeinsam für das Foto zu posieren, hat er seine Hand unter mein Kleid geschoben und in meine Pobacke gekniffen.“ Mueller verneinte dies und sagte vor Gericht bereits aus, dass er nur die Hüften der zierlichen Powerfrau berührt habe. Die Anwälte der Sängerin unterstellen dem DJ, nur an Geld interessiert zu sein und die Freundin von Joe Alwyn aus diesem Grund angezeigt zu haben.

 

Klage gegen Klage: Die Jury fällt erste Entscheidungen

Die Jury aus acht Geschworenen wurde, laut der US-Seite "NME", vor Beginn des Prozesses gefragt, solle, ob sie oder ihre Familien Fan der einstigen Country-Sängerin seien, ähnlich wie schon bei Bill Cosbys Prozess. Damit sollte sichergestellt werden, dass das Gericht unvoreingenommene Entscheidungen treffen kann. Auch wenn sich keiner der Richter als heimlicher Swiftie outete – mit ihrer ersten Entscheidung stärkten sie der 27-Jährigen den Rücken, denn sie wiesen die Schadensersatz-Klage des DJs ab! Grund dafür sei die mangelhafte Beweislage, dass die US-Beauty tatsächlich für seinen Rausschmiss verantwortlich sei, so Judge William Martinez am Freitag. Taylor soll sich erleichtert gezeigt und ihre Tränen mit einem Taschentuch weggewischt haben. Trotzdem geht es weiter: Nach wie vor besteht eine Klage von David Mueller gegen Mama Andrea Swift, ebenfalls bezüglich seiner jetzigen Arbeitslosigkeit. Auch über Taylors Anliegen muss die Jury weiterberaten – dabei fordert die Pop-Ikone lediglich einen US-Dollar von dem DJ, als Zeichen der Entschuldigung für seine inakzeptable Tat. 

Wir halten euch über den Ausgang der Gerichtsverhandlungen auf dem Laufenden. 

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