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Nach Diskriminierung: Banana Republic feuert DIESEN Manager

Von Linnea am Mittwoch, 11. Oktober 2017 um 14:29 Uhr

Das amerikanische Fashion-Brand Banana Republic hat einen Manager gefeuert, nachdem dieser seine Mitarbeiterin diskriminiert hatte…

Spätestens seit dem Amtseintritt von Donald Trump und seinem höchstumstrittenen Muslim-Ban, ist Diversity erneut ein großes Thema und viele Labels à la L‘Oreal Paris und Nike, setzen in ihren Kampagnen auf Vielfältigkeit, um diese zu zelebrieren. Kein Wunder, dass wir geschockt über eine News aus New York waren, dass ein Manager des Fashion-Brands Banana Republic, seine farbige Mitarbeiterin für ihre Frisur besonders demütigend diskriminiert hat, welche zum Glück mutig genug gewesen ist, ihre Story via Facebook zu teilen…😳

Destiny Tompkins: "Ich habe mich noch nie so gedemütigt gefühlt"

Destiny Tompkins, eine Mitarbeiterin eines Stores von Banana Republic in New York, schrieb via Facebook über ihre furchtbare Erfahrung mit dem Manager und machte damit vielen Gleichgesinnten viel Mut: "Ich kam rein und er fragte mich nach dem Dresscode und ich dachte sofort, das etwas falsch mit meinem Outfit wäre, aber er bat mich, mich hinzusetzen und fragte mich stattdessen nach meinen Haaren. Er sagte mir, das meine Braids nicht angemessen für Banana Republic seien und sie zu 'urban' und 'ungepflegt' für ihr Image wären. Er sagte mir, dass er mich so lange nicht für Schichten einplanen könne, bis ich die Zöpfe entfernt hätte. Als ich ihm versucht habe zu erklären, das dieser Style meine Haare schützt, weil sie durch die Kälte sehr spröde werden, empfahl er mir, dass ich doch an Stelle dessen Shea Butter verwenden solle. Ich habe mich noch nie in meinem Leben von einer weißen Person so gedemütigt und erniedrigt gefühlt." Das glauben wir der 19-Jährigen sofort!😱

Des Weiteren erklärte die Beauty, dass sie sich nicht so behandeln lasse: "Boxer-Braids sind kein Zeichen von Unprofessionalität, sie sind eine Frisur, die schwarze Frauen benutzten, um ihre Haare zu schützen und deshalb diskriminiert zu werden, ist wirklich ekelhaft und unakzeptabel. Es gibt keinen Grund, wieso eine weiße Person sich dazu berechtigt fühlen sollte mir zu sagen, dass ich meine Haare nicht so tragen kann, wie ich das möchte, weil es zu schwarz für das Image des Stores ist." Kein Wunder, dass Destinys Post mittlerweile über 55.000 (!) mal geteilt wurde und fast genauso viele Likes bekam. We LOVE!👏

Zum Glück reagierte das Brand sofort und erklärte der amerikanischen Cosmopolitan in einem Statement, dass der Vorfall mittlerweile bekannt und geklärt sei: "In dieser Woche hat einer unserer Store-Manager die Frisur einer Afroamerikanischen Mitarbeiteten in Frage gestellt. Unser Team hat sofort die Ermittlungen aufgenommen und den verwickelten Manager vom Store abgezogen. Heute haben wir die Ermittlungen abgeschlossen und können bestätigen, dass der Manager vom Konzern gekündigt wurde. Banana Republic hat keine Toleranz für Diskriminierung. Die Situation war komplett unakzeptabel, entgegen unseren Strategien und reflektiert in keiner Weise die Vorstellungen und Werte unserer Firma." Dafür bekommt das Label ein dickes Like von uns!👍

Wir hoffen, dass weitere Brands in Zukunft genauso schnell auf Diskriminierung reagieren und alle Ladies und Männer, denen so etwas widerfährt, denselben Mut wie Destiny haben, ihre Story zu teilen.🙏💗

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