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DAS solltest du wissen, bevor du dir die Brüste machen lässt

Von jenny am Freitag, 14. Juli 2017 um 17:38 Uhr

Du denkst schon des Längeren über eine Brustvergrößerung nach? Dann solltest du diese 11 Fakten unbedingt kennen!

Laut einer Statistik von "American Society of Plastic Surgeons" zählte die Brustvergrößerung 2016 noch zu den Beauty-OPs, die am häufigsten durchgeführt wurden. In Deutschland rutschte die ehemals beliebteste Schönheitsoperationen im vergangenen Jahr jedoch auf den zweiten Platz ab. Die Brustvergrößerung hat sich über die Jahre hinweg jedoch zu einem Routineeingriff gemausert. Grund genug diesen Eingriff einmal ganz genau unter die Luppe zu nehmen!

Die klassische Methode eines Boob Jobs ist immer noch die, bei der mit Silikonkissen oder Implantaten mit Kochsalzlösung eine Brustvergrößerung vorgenommen wird. Diese können über drei verschiedene Schnittführungen eingesetzt werden: Die Achsel, die Brustfalte oder die Brustwarze. Auch beim Einsetzen von Brustimplantaten bestehen die typischen Risiken einer normalen Operation wie beispielsweise Wundheilungsstörungen oder Nachbluten. 😱

Brustvergrößerung: Diese Varianten gibt es!

Neben der typischen Brustvergrößerung kann der Busen auch durch das Einspritzen von Eigenfett an Fülle gewinnen. Bei diesem Eingriff besteht allerdings das Risiko einer Kapselfibrose, da kein Fremdkörper eingesetzt, sondern eigenes Gewebe verwendet wird. Insbesondere bei sehr schlanken Frauen, die sich eine größere Oberweite wünschen, kann es sein, dass nicht genügend Eigenfett vorhanden ist. Außerdem besteht hierbei die Gefahr von Ölzysten. Zwischenzeitlich wurde auch Hyaluronsäure zum Aufspritzen von Brüsten verwendet. Nachdem die Ärzte hier jedoch eine erhöhte Krebsgefahr feststellten, wurde das Verfahren seit 2012 nicht mehr durchgeführt. 😱

Falls ihr über eine Brustvergrößerung nachdenken solltet, dann haben wir hier 11 Dinge aufgelistet, die ihr unbedingt vorher wissen solltet. Also Girl, aufgepasst!

1. Deine erste Brust-Op wird nicht deine letzte sein, denn 25 Prozent der Frauen benötigen nach 10 Jahren eine Erneuerung. Das Implantat könnte über die Zeit Schaden nehmen, die Form verlieren oder es könnte sich Narbengewebe bilden, sodass es ausgetauscht werden muss. 💸

2. Die Kosten für eine Brust-OP: In Deutschland liegen diese zwischen 5000 und 8000 Euro. Vor allem die Kosten für die Anästhesie lassen den Preis in die Höhe schnellen. Die Kosten sind im Gesamten aber vor allem mit dem behandelnden Arzt, dem Patienten und auch der Region abhängig.

3. Brüste, in die Implantaten eingesetzt wurden, fühlen sich anders an, als welche ohne. Dennoch lässt sich hinzufügen, dass insbesondere bei Frauen mit weniger Brustgewebe die Implantate stärker auffallen. Insgesamt sind kleinere Implantate und solche, die unter den Muskel gelegt werden, unauffälliger.

4. Du kannst vorher verschiedene Brustgrößen ausprobieren und die finden, die am besten zu dir passt. Mithilfe eines Neoprensäckchens, das mit kleinen Perlen gefüllt ist, können beispielsweise unter dem Shirt die größeren Brüste schon mal ausprobiert werden. 😍

 

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5. Eine Brustvergrößerung kann möglicherweise dazu führen, dass eine Frau nicht stillen kann: Hier müssen wir hinzufügen, dass Frauen, die Implantate haben, sich häufig dazu entscheiden, nicht zu stillen. Gerade wenn jedoch die Implantate über die Brustwarze eingesetzt werden, kann die Gefahr bestehen, dass kleine Kanäle beschädigt werden sodass der Brustwarzenhof von den Drüsen getrennt ist und die Fähigkeit des Stillens eingeschränkt ist. Wenn die Implantate über die Brustfalte eingesetzt wurde, gibt es dieses Problem nicht.

6. Du könntest dein Gefühl in den Nippeln verlieren: Ob es dazu kommt, hängt stark von der Brustform und dem Operateur ab. Selbst wenn aber die Empfindlichkeit der Nippel eingeschränkt sein sollte, werden sie immer noch kälteempfindlich sein. ❄️

7. Du kannst zwischen zwei verschiedenen Implantaten wählen: Silikon oder Kochsalz! 80 Prozent aller Implantate, die im Jahr 2016 eingesetzt wurden, sind aus Silikon. Der Rest ist aus Kochsalz. Beide Varianten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Die Silikonimplantaten sehen natürlicher aus, es besteht jedoch eine höhere Gefahr, wenn das Implantat Schaden nimmt. Bei den Implantaten mit Kochsalzlösung können in bestimmten Fällen kleine Dellen an den Brüsten entstehen. Sollten die Implantate aber kleine Risse bekommen, dann kann dies schneller bemerkt und einfacher behandelt werden.

8. Wie bereits erwähnt, gibt es auch die Möglichkeit seine Brüste mit Eigenfett zu unterspritzen. Jedoch ist nicht jeder ein Kandidat für diese Form der Brustvergrößerung, denn selbstverständlich muss überhaupt genügend Fett vorhanden sein, um diese Operation zu ermöglichen.

9. Jede Brustvergrößerung kann das Risiko erhöhen in der Zukunft an Krebs zu erkranken. Sollte das Implantat hinter den Muskel gelegt werden, ist dieses nicht hinderlich bei einer Mammographie. Wie das Implantat am besten platziert wird, sollte deshalb vor der Operationen ausführlich mit dem Doktor besprochen werden.

10. Die Implantate sind angenehmer wenn sie vor einer Schwangerschaft eingesetzt werden, als danach. Wird es unter den Brustmuskel gelegt, dann verringern sich nochmals mögliche Beschwerden.

11. Du solltest dich darauf einstellen, dass insbesondere das Kardiotraining und jegliche Workouts wie Jumping Jacks direkt nach der Brustvergrößerung erstmal nicht auf deinen Trainingsplan gehören. Oft wird den Patientinnen geraten 12 Wochen zu warten, bevor sie wieder ohne jegliche Einschränkungen Sport betreiben können. ⛹🏼‍♀️

 

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Bevor du dich einer Brust-OP unterziehst, solltest du dich in jedem Fall gut beraten lassen und ausführlich informieren. Außerdem solltest du dir die Frage stellen warum und vor allem für wen du diesen Eingriff machen möchtest. Auch eine Routine-OP, zu der der Boob-Job geworden ist, birgt immer Risiken. Insbesondere wenn wir Kendall Jenner, Gigi Hadid oder Emma Watson anschauen, stellen wir fest: Kleine knackige Brüste liegen total im Trend!

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