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Mit diesen Tipps sagen wir Unterleibsschmerzen den Kampf an

Von Carolin am Mittwoch, 8. Februar 2017 um 17:10 Uhr

Nicht nur Gefühlsschwankungen quälen uns während der Periode, sondern auch unterleibsschmerzen. Das belastet nicht nur uns, auch die Menschen in unserer Nähe leiden unter unserer schlechten Laune. Damit die Krämpfe der Vergangenheit angehören, haben wir unsere Lieblings-Tipps gegen die Qualen während der Regel gesammelt.

Sport ist Mord? In diesem Fall nicht!

Wer sich mit Schmerzen während der Periode richtig quält, der legt sich gerne auf das Sofa, rollt sich ein und versteckt sich vor der Welt. Eigentlich sollten wir jedoch genau das Gegenteil tun und uns bewegen! Sport löst nämlich unsere Verkrampfungen im Unterleib, so dass wir schmerzfrei durch die Tage kommen.

Übrigens: Der Wunsch nach Wärme ist gar nicht so verkehrt. Nach intensiver Bewegung können wir es uns zum Beispiel mit einer Wärmflasche auf dem Sofa bequem machen und einen unserer liebsten Filme oder eine coole Serie ansehen. Ein heißer Tee entkrampft uns zusätzlich von innen. Schafgarbe, Mönchspfeffer, Gänsefingerkraut, Johanniskraut, Frauenmantel, Kamillenblüten oder Melisse sind zum Beispiel hilfreich bei den Regelschmerzen – in der Apotheke kann man sich da ganz einfach beraten lassen.

Tipps gegen Unterleibsschmerzen: Akupressur und Massage

Bei der Akupressur massiert man bestimmte Punkte am Körper, die andere Leiden lindern. So gibt es Akupressur-Punkte gegen Schluckauf, Nasenbluten und Kopfschmerzen. Auch bei Unterleibsschmerzen gibt es Bereiche, die wir stimulieren können, damit es uns besser geht. Dafür drücken wir mit dem Daumen auf die Unterschenkel-Innenseite, rund eine Handbreite unter dem Knie. Dies wiederholen wir täglich für rund fünf Minuten.

Ebenfalls hilfreich sind Aromaöle aus Kräutern wie zum Beispiel Kamille oder Wacholder. Einen Tropfen davon fügen wir zu einem neutralen Massageöl hinzu und reiben damit den Bereich um unseren Bauchnabel herum für zwei bis fünf Minuten ein. Die Prozedur sollten wir mehrmals täglich wiederholen.

Acht geben, was wir zu uns nehmen

"Du bist, was du isst", heißt es so schön. Kein Wunder also, dass wir auf unsere Ernährung achten sollten, wenn wir unter Regelschmerzen leiden. Scharfe Speisen, Gebratenes oder auch sehr säurehaltige Lebensmittel sollten wir meiden und stattdessen eher zur Schonkost greifen.

Ein ausgeglichener Vitaminhaushalt ist das A-und-O, damit wir uns wohl fühlen. Magnesium wirkt zum Beispiel krampflösend, selbiges gilt für Kalium und B-Vitamine.