Lifestyle

So schummelt man sich bei Instagram eine Traumfigur

Von Martyna am Mittwoch, 30. November 2016 um 15:34 Uhr

Schnell ein Selfie nach dem Sport hochladen oder sich von der Frenundin am Strand fotografieren lassen ist oftmals alle andere als fix gemacht. Denn es kommt auf die richtige Pose an, die den Körper am "besten" aussehen lässt…

Die schöne, perfekte Welt von Instagram. Hashtags wie #bodygoals, #fitsperation und ähnlichen gibt es wie Sand am Meer. Doch nun ist eine Bewegung entstanden, die die Wahrheit beleuchtet. Zahlreiche Fitness-Blogger posten Fotos vom selben Tag, wo sichtbar wird, welchen Unterschied Körperspannung und Winkel haben. 

#30SecondTransformation 

 

Ein von Sara Puhto (@saggysara) gepostetes Foto am

 

"Saggy Sara" gilt als eine der Vorreiterinnen der Bewegung. Die Finnin ist erst seit einem Jahr ein Fitness-Fan und möchte mit ihren Posts allen Mut machen, die glauben nicht den perfekten Körper zu haben und beim Scrollen durch ihren ach so schönen Newsfeed Komplexe bekommen. Die Message ist klar: Bei Instagram arbeiten alle mit Tricks! 

Ich hatte immer Fettröllchen und dachte diese würden verschwinden wenn ich Sport mache. Aber nun habe ich gemerkt, dass diese Pölsterchen auch mit Sportprogramm bleiben und habe kein Problem mehr damit.

Das richtige Posing 

 

 

Ein von Jess (@plankingforpizza) gepostetes Foto am

Jess von "plankingforpizza" beweist mit ihrem #thighgap Post, was für einen Unterschied Po rausstrecken, Bauch einziehen und Oberkörper strecken machen. Doch wer läuft schon den ganzen Tag so durch die Gegend? Richtig, niemand. Und genau aus diesem Grund hat Jess in ihre Captions folgenden Satz geschrieben, der vielen, vor allem jungen Mädchen aus der Seele spricht und Mut gibt:

Ich bin nicht ein "Vorher"-Bild. Ich bin nicht ein "Nachher"-Bild. Ich bin nicht dick aber auch nicht perfekt. Ich habe Angst. Ich bin unsicher. Aber ich lerne immer dazu und bin hoffnungsvoll, dass ich mich irgendwann gänzlich lieben kann."

Diese realistische Darstellung von Körpern und gegenseitiges Aufmuntern findet momentan gerade in der Fitness-Szene Anhang und schwappt hoffentlich genauso schnell wie der #thighgap in den Mainstream-Markt. 

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