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In 18 Monaten alle Länder der Welt sehen? Diese Frau hat es geschafft!

Von Frederika am Freitag, 17. März 2017 um 14:45 Uhr

In weniger als eineinhalb Jahren jedes Land der Welt sehen? Dass so eine Reise möglich ist, hätten wir auch nicht gedacht, doch diese Frau beweist uns das Gegenteil…

Cassie de Pecol hat es geschafft: In 18 Monaten bereiste sie alle 196 souveränen Staaten der Welt, doch von Urlaub keine Spur – die 27-Jährige hatte eine ganz besondere Mission: Sie fungierte als Botschafterin für das internationale Institut für Frieden durch Tourismus.

Cassie de Pecol: Ebenbild der starken Frau

Cassie ist 27, studierte Umweltwissenschaftlerin und setzte sich auf ihrer Reise mit mehreren Vorträgen an Universitäten für nachhaltigen Tourismus ein. Für so viel Engagement geht unser Daumen klar nach oben!

Kritisiert wurde die junge Frau trotzdem: Sie setze sich selbst nicht für die Umwelt ein, da sie insgesamt 255 Flüge auf ihrer Reise bestieg. Deshalb hat sich Cassie ein nächstes Ziel gesetzt: Sie möchte in 50 Ländern 500 Bäume pflanzen um ihre ökologisch beschmutzte Weste zu bereinigen.

Cassie bricht Weltrekorde

Gleich zwei "Guiness World Records" kann Cassie de Pecol jetzt ihr Eigen nennen: Sie ist nicht nur die schnellste Frau, sondern auch der schnellste Mensch überhaupt, der in so wenig Zeit alle Länder der Welt besucht hat.

Finanziert hat die junge Globetrotterin sich ihre Reise übrigens von ihrem Babysitting-Geld: "Eineinhalb Jahre vor meiner Reise hatte ich zwei Babysittingjobs, für die ich insgesamt 85 Stunden die Woche arbeitete, sogar am Wochenende und über Nacht. Damit habe ich fast 10.000 Dollar gespart", berichtet Cassie dem US-Magazine.

Nach 8 Monaten ging ihr das Geld aus und sie kehrte zurück nachhause, doch sie wollte die Reise unbedingt fortsetzen: „Ich hätte mir nicht vorstellen können, mein Leben zu leben, ohne diese Expedition beendet zu haben!

Alleine reisen als Frau – Zwischen Angst und Überzeugung

Als Cassie in ihr letztes Land, den Yemen reist, hatte sie schon ein wenig Angst, als alleinreisende Frau in einer Kriegsregion unterwegs zu sein. Aber: "Ich glaube, dass die Menschen ihrem Grunde nach gut sind“, sagt Cassie, „Man muss nur offen bleiben und versuchen, andere Geschichten zu lernen und zu respektieren, dann wird man positive Erfahrungen machen – so wie ich!"

Über ihre Erlebnisse möchte Cassie jetzt ein Buch veröffentlichen – wir können kaum abwarten, es zu lesen!