Wollen wir unserer Leberwurst in die Augen sehen?

Auf meinekleinefarm.org kann sich jeder, der dort Sülze, Mett oder Leberwurst bestellt, aussuchen, welches Schwein dafür sein Leben lassen musste. Man erfährt Gewicht, Geburtsdatum, weiß aber auch, dass das Schwein ein glückliches Leben auf einer Wiese hatte. Die Produkte werden beim Kauf mit einem Foto des Tieres versehen. Doch will man sein Essen wirklich nach dessen Tod „kennenlernen“? Stimmen Sie mit ab!

Will man sein Essen nach dessen Tod „kennenlernen“? Stimmen Sie mit ab!

Guten Appetit? Auf der Website meinekleinefarm.org können wir uns das Tier aussuchen, was wir später essen wollen. Ein Bild des getöteten Schweines auf der Verpackung zeigt uns dann auch, wie das Tier aussah, das auf unserem Teller liegt.

Einerseits eine tolle Idee, denn so werden wir zu einem bewussten Konsum angeregt. Durch das Foto bekommt das tote Schwein ein Gesicht und uns wird deutlich gemacht, dass das Stück Fleisch mal ein Lebewesen war – eine Tatsache, die durch die Massentierhaltung und Industrialisierung komplett verloren gegangen ist.

Doch so ein Bild kann einem auch den Appetit verderben. Und auf Dauer könnte es vielleicht sogar zu einer emotionalen Abstumpfung führen…

Finden Sie, das Projekt von MeineKleineFarm ist eine sinnvolle Alternative zu anonymen Massenfleisch? Stimmen Sie mit ab!

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