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5 Pflege-Tipps für Winter-Haare

Von Claudia am Donnerstag, 6. November 2014 um 12:00 Uhr
Die kalte Jahreszeit rückt immer näher und damit auch eine der stressigsten Phasen für unser Haar. Ob trockene Heizungsluft oder Mützen - abgebrochenen Spitzen gehören da schon fast zur Tagesordnung. Doch keine Panik! Dove Haarexpertin Maiken Arndts hat 5 nützliche Tipps für Sie, mit denen Sie der nächsten Haarkrise gekonnt aus dem Weg gehen.

1. Trockenes Haar war gestern
Um das Haar auch im Winter optimal zu schützen, sollte unter anderem die Pflegeroutine der kalten Jahreszeit angepasst werden. Durch trockene Heizungsluft kann es schneller austrocknen und benötigt daher eine Extraportion Pflege. Hierfür die Spülung zweimal pro Woche durch eine Intensivmaske, (z.B. Dove Pure Pflege Schwereloses Öl Haarkur) ersetzen. Extra Tipp für Extraportion Pflege: Für Zwischendurch bietet es sich an, ein Fläschchen Haaröl in der Schreibtischschublade aufzubewahren. Einfach in die Längen und Spitzen einarbeiten, so pflegt es trockenes Haar intensiv und verleiht ihm einen tollen Glanz.  

 

2. Auch Föhnen will gelernt sein
Ideal ist es, die Haare so häufig wie möglich an der Luft zu trocknen. Wer sich im Winter jedoch nicht erkälten will, sollte morgens lieber kurz zum Föhn greifen. Und so gehts: Das Haar nach der Wäsche zunächst einige Male sanft ausdrücken. Da sich trockene Haare nicht mehr so leicht umformen lassen, am besten „schwierige“ Partien wie den Pony und Wirbel grob vorfrisieren, solange sie noch feucht sind – so können sie direkt in der Wunschlage trocknen. 

 

Im Anschluss das Haar nur kurz mit einem Handtuch umwickeln. Ein zu starkes oder zu langes Einwickeln der Haare führt dazu, dass das Haar nicht gleichmäßig trocknet und sich eventuell unschöne Haarknicke bilden. Übrigens: Mikrofaserhandtücher eigenen sich dafür besonders gut, da sie sehr sanft zum Haar sind und Feuchtigkeit besonders gut aufnehmen können. Wer Zeit hat, kann das Haar an der Luft noch kurz nachtrocknen lassen und gelegentlich über Kopf aufschütteln – so wird es etwas voluminöser.

 

Für ganz Eilige: Wenn die Zeit morgens mal nicht für eine Haarwäsche reicht, hilft ein Trockenshampoo, um das Styling unkompliziert aufzufrischen. 

 

3. Anti-Statik für fliegende Härchen
Um fliegende Härchen in den Griff zu bekommen, gibt es ein paar ganz einfache Tricks: Nach der Wäsche Leave-in Produkte wie Sprühkuren oder Haaröl in das feuchte Haar einarbeiten – das reduziert fliegende Haare ganz einfach, weil das oftmals trockene Haar mit wichtigen Pflegestoffen versorgt. Außerdem gilt: Je geringer die Reibung, desto geringer die Aufladung – anstelle einer Bürste zum Kamm greifen, um das Haar zu entwirren. Bereits abstehende Härchen lassen sich ganz unkompliziert mit ein wenig Haaröl bändigen – hierfür ein paar Tropfen in die Handflächen geben, gut verreiben und über die Haare streichen.  

 

4. Schongang fürs Haar
Zusammengebundene Haare und lockere Zopfvariationen helfen dabei, die Gefahr von Haarbruch in der kalten Jahreszeit zu verringern. Gerade offen getragenes Haar kann sich im Winter am harten Mantelkragen aufreiben oder verknotet sich im Schal. Das ist zusätzlicher Stress fürs Haar.  

 

5. Mützenhaar adé
Gerade im Winter verstecken wir unsere Haare häufig unter Mützen. Damit sie trotz Kopfbedeckung und ständigem Auf- und Absetzen toll und gepflegt aussehen, sollte man die Mütze erst aufsetzen, wenn die Haare vollständig getrocknet sind. Das vermeidet unschöne Haarknicke und minimiert die Gefahr von Haarbruch. Weiter geschnittene Mützen helfen außerdem nicht nur dabei Reibung und statische Aufladung zu reduzieren, sie bieten auch genügend Platz, um lange Haare, als Dutt zusammengedreht, darunter zu verstecken.

 

Wer die Haare lieber offen tragen möchte, aber keine Lust auf plattgedrückte Mützen-Stylings hat, kann den Dutt nach dem Absetzen der Mütze lösen und die Haare einfach kurz aufschütteln.  

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