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Nelson Mandela ist tot - die Reaktionen

Von Claudia am Freitag, 6. Dezember 2013 um 11:48 Uhr

Südafrika hat seinen Nationalhelden verloren. Gestern Abend (5. Dezember 2013) starb Nelson Mandela im Alter von 95 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. 

Er kämpfte sein Leben lang für Gleichberechtigung und gegen die Rassentrennung. Für diesen Kampf setzte er alles aufs Spiel - verbrachte sogar 27 Jahre im Gefängnis. Im Jahr 1994 wurde er dann zum ersten schwarzen Präsidenten seines Heimatlandes gewählt.

Die ganze Welt trauert um Nelson Mandela - einen Mann, der sich ausnahmslos für die Rechte der Menschen einsetze. In einer öffentlichen Rede erklärte Präsident Jacob Zuma: „Er hat wie kein anderer den Geist einer gemeinsamen südafrikanischen Nation verkörpert. Das ist der Moment unseres tiefsten Schmerzes. Nelson Mandela hat uns zusammengeführt. Und zusammen werden wir ihm Lebewohl sagen."

Auch Präsident Barack Obama zeigte sich tief erschüttert vom Tod Mandelas und ehrte ihn mit den Worten: „Ich bin einer von ungezählten Millionen, die durch Nelson Mandelas Leben inspiriert wurden. So lange ich lebe, werde ich alles tun, um von ihm zu lernen.”

Bill Gates postete bei Twitter: „Jedes mal, wenn Melinda und ich Nelson Mandela trafen, waren wir viel inspirierter als zuvor. Seine Anmut und seine Courage veränderten die Welt. Das ist ein trauriger Tag."

Popstar Jennifer Lopez teilte ebenfalls auf Twitter: „Es scheint immer unmöglich, bis es passiert. Ruhe in Frieden Nelson Mandela. Wir werden dich vermissen."

Prinz William und Herzogin Kate erfuhren während der Vorführung eines neuen Films über Nelson Mandela ("Mandela - der lange Weg zur Freiheit“) in London vom Tod des Südafrikaners: „Die Nachricht war extrem traurig und tragisch“, sagte William. „Wir wurden gerade daran erinnert, was für ein außergewöhnlicher und inspirierender Mann Nelson Mandela war.“

Mandelas Tochter Zindzi war gestern Abend ebenfalls in London. Auf dem roten Teppich sagte sie noch: „Meinem Vater geht es gut. Er ist 95 Jahre alt und sehr schwach. Aber wir hoffen, ihn öfter zu sehen.“

Zu diesem Zeitpunkt soll Nelson Mandela, den alle liebevoll "Madiba" nannten, im Kreise seiner Familie bereits friedlich und ohne Schmerzen eingeschlafen sein. 

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