Lifestyle

Auf der Suche nach dem Glück:
 10 Tipps zu einem glücklicheren Leben

Von Linnea am Montag, 10. Oktober 2016 um 15:03 Uhr

Wer glücklich ist und sich gut fühlt, der strahlt das auch nach außen aus. Diese positive Ausstrahlung ist es, was wir wollen – ein kleiner Teil vom großen Glück.

Okay, wir geben es zu: Wir lieben es uns glücklich zu fühlen. An solchen Tagen ist einfach A-L-L-E-S besser! Deshalb befolgen wir ab sofort diese zehn(!) tollen Tipps für ein glückliches Leben. Und eins steht fest: Es funktioniert!

Nutze den Tag

Carpe diem. Tausend Mal gehört – da muss also was dran sein. Und tatsächlich: Wer mal in sich rein hört, wird feststellen, dass ein Tag, an dem viel erledigt und geschafft werden konnte, sich besser anfühlt als ein Tag, der halb verschlafen und verbummelt wurde. Natürlich ist gegen Entspannung und Faulenzen nichts einzuwenden, das gehört schließlich dazu. Aber sich diese Auszeiten zu verdienen ebenfalls. Dann ist es für das Gewissen auch in Ordnung, wenn der Abend auf der Couch ausklingt oder demnächst ein schöner freier Nachmittag ansteht. Ein Tipp für alle, denen es schwer fällt, sich zu strukturieren: Eine To-Do Liste im Diary hält täglich vor Augen, was alles erledigt werden muss. Was nicht geschafft wurde, wird auf den nächsten Tag übertragen und der Rest wird abgehakt – fühlt sich so gut an!

Lass los

Einfach loslassen: Alles was dich belastet und sorgt. Damit ist nicht die schwere Einkaufstasche gemeint, sondern vielmehr an den Streit mit der Freundin letzte Woche, bei dem vielleicht das ein oder andere unschöne Wort gefallen ist. Wenn ihr euch inzwischen vertragen habt, ist alles gut – den Rest zu vergessen umso wichtiger. Oder die schlechte Laune von der Kollegin heute Morgen. „Hab ich was Falsches gesagt?“, fragt sich die ein oder andere – und vergisst dabei, dass die Kollegin ihr eigenes Leben hat, in dem vielleicht nicht alles glatt läuft. Alles auf sich zu beziehen macht unglücklich und ist nur in den seltensten Fällen berechtigt. Selbst wenn: Nur wer spricht, dem kann geholfen werden. Sich auf sich selbst zu konzentrieren und vielleicht das nächste Mal nachzufragen „Kann ich etwas für dich tun?“ ist besser als sich unnötig zu grämen. Deswegen: Loslassen, weitermachen. Bringt ins Hier und Jetzt zurück und verhindert unnötige Grübeleien.

Positiv denken

Zugegeben: Nicht immer so leicht. Aber den Kopf nur mit positiven Gedanken zu füllen, macht frisch und wach und positiv – und stimmt voller Freude auf den restlichen Tag. Dieser Optimismus ist gesund, entspannt und sollte Bestandteil eines jeden Tages sein. Denn mit einer positiven Grundeinstellung im Leben sind wir deutlich entspannter und zufriedener. Warum also nicht jeden Morgen nach dem Aufwachen kurz überlegen, über was du dich heute freuen kannst? Vielleicht das Lunch-Date mit der Lieblingskollegin? Das Meeting, das Abwechslung bringt? Das leckere Essen heute Abend? Oder vielleicht auch einfach nur, dass es heute Abend wieder Zeit zum Schlafen gibt? Es gibt immer irgendwas, über dass es sich zu freuen lohnt – und sei es, dass du zu dem privilegierten Teil der Weltbevölkerung gehörst, der gesund ist, genug zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf hat. Allein das, macht dich vermutlich zu den glücklichsten zwölf Prozent dieser Erde – ein Fakt, über den sich jeder von uns jeden Tag freuen sollte.

'Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab. 
Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.' – Marc Aurel

Einfach mal Lachen

Giggeln, Kichern, Lächeln oder einfach laut los lachen – macht Spaß und ist ansteckend. Wer einmal am Tag richtig lachen kann, ist freier und glücklicher. Es aktiviert eine ganze Menge Muskeln im ganzen Körper, senkt das Stresslevel und den Blutdruck. Selbst wenn das Lächeln nicht echt ist, macht es gute Laune: Das fand der deutsche Sozialpsychologe Fritz Strack heraus. Er bat seine Versuchspersonen Cartoons zu bewerten – einmal mit neutralem Gesichtsausdruck und einmal mit einem Stift quer im Mund. Durch die automatische Gesichtshaltung – das künstliche Lächeln – bewerteten die Probanden die Cartoons als lustiger. Heißt: Wenn der Körper lächelt, macht das Gehirn mit. Und da Lachen Einfach die negativen Gedanken loslassen – und laut lachen. Wer lacht, fühlt sich freier und glücklicher – und steckt andere mit seiner Freude an!

Einfach die negativen Gedanken loslassen – und laut lachen. Wer lacht, fühlt sich freier und glücklicher – und steckt andere mit seiner Freude an!

Abschalten

Entspannung ist wichtig. Besonders nach einem stressigen Tag, ist eine wohltuende Entspannungs-Session genau das richtige. Ob es eine Massage ist, die Gesichtsbehandlung im Beauty-Salon oder das Lümmeln auf der Couch - hin und wieder auch dem Körper Ruhe und Verwöhnung zu schenken, stellt das Gleichgewicht wieder her und macht zufrieden. Einmal im Monat einen richtigen Entspannungs-Tag mit Gesichtsmasken, Sauna und Massage zu verbringen, kann dabei ein Ritual sein, was gesund hält und Freude schenkt. Die beste Freundin mitzunehmen beschert auch noch Quality Time und stärkt die Freundschaft. Dann aber: Handy aus. Denn ein kleiner Digital Detox gehört zum Abschalten einfach dazu und erlaubt auch dem Kopf, einfach auszumachen. Die Vorfreude hilft übrigens, positiv zu denken, die verwöhnte Haut strahlt und wer sich so gut fühlt, strahlt das auch nach außen aus: ein echter Pluspunkt.

Sport machen

Während der Körper am besten bei Entspannungsübungen abschaltet, wird der Kopf erst bei körperlicher Aktivität richtig frei. Also rein in die Sportklamotten! Joggen, Yoga, Pilates, Gym oder Mannschaftssport – erlaubt ist was gefällt. Ein anstrengendes Workout lässt den Kopf abschalten und setzt nach getaner Arbeit Endorphine frei. Das ausgeglichene Gefühl hinterher ist die Anstrengung mehr als wert. Mit körperlicher Aktivität steigt auch langfristig das Wohlbefinden. Der Stresslevel sinkt, das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt und die Durchblutung wird angeregt – Hallo, Apfelbäckchen! Wer sich regelmäßig auspowert, fühlt sich besser im eigenen Körper und regelmäßig festzustellen, wozu der eigene Körper fähig ist, macht richtig stolz. Und Pasta und Wein schmecken auch gleich viel besser, wenn dafür gesorgt ist, dass sie nicht auf den Hüften landen.

Achtsam sein

Wahre Schönheit kommt von innen. Klingt spiritueller als es ist, denn wir alle wissen, dass ein glücklicher Tag uns geradezu erstrahlen lässt. Sich dieses Wissen jeden Tag zu Nutze zu machen, ist also nur gut und richtig – aber wie? Durch Achtsamkeit. Das heißt eigentlich nicht mehr, als gut mit sich selbst und der Umwelt umzugehen. Und die Schönheit der kleinen Dinge zu sehen, das Glück in uns aufzunehmen und zu genießen. Es geht darum, die Sonne auf der Haut zu spüren. Zu fühlen, welche Energie der Apfel dem eigenen Körper gibt. Wie entspannend es gerade ist, einfach auf dem Sofa zu liegen und ein Buch zu lesen. Diese Dinge bewusst zu genießen, macht dankbar und zufrieden – ein ganzes Stück von großen Glück und das jeden Tag.

Aufdrehen

Musik aufdrehen, laut mitsingen und dazu abdancen – ist es nicht unheimlich befreiend, ab und zu einfach mal gründlich abzuspacken? Wer nach außen hin immer kontrolliert ist und nur nicht auffallen möchte, wird es umso mehr genießen, einfach mal abzuzappeln und alles durchzushaken. Baut Aggressionen ab und setzt Endorphine frei – ob es nun morgens unter der Dusche, im Auto oder einfach im heimischen Wohnzimmer ist. Wenn keiner dabei ist, kannst du dich so richtig frei fühlen, einfach mal Spaß haben – und hinterher über dich selbst lachen. Geht am besten zu Neunziger Klassikern wie Spice Girls, Gut-Laune Musik wie von Taylor Swift oder auch im verruchten Bad-Girl Style von Amy Winehouse.

Genießen

So wie es die Achtsamkeit beschreibt, sind es die kleinen Dinge im Leben, die vermögen, uns glücklich zu machen. Dazu zählt auch: Ein kleines Stück Schokolade. „Schokolade macht glücklich“ heißt es immer. Tatsächlich: Der Zucker darin stimuliert das Belohnungszentrum, was automatisch dazu führt, dass wir uns verwöhnt und glücklich fühlen. Das Geheimnis: Alles in Maßen, nicht in Massen. Dann bleibt auch die Figur erhalten. Aber auch andere Dinge sind zum Genießen gemacht. Ein Apfel – wunderbar süß und saftig, knackig und frisch. Eine Tomate. Wer lernt, diese kleinen Dinge zu genießen, der kann sich immer darüber freuen und lernt vor allem, langsam und bewusst zu essen – das macht glücklich und schlank noch dazu.

Just do it

Du willst glücklich sein? Sei es. So einfach kann die Antwort sein. Denn die Kraft dazu liegt in uns selbst. Das muss jeder für sich erkennen und anwenden können – dann steht einem glücklicheren Leben nichts mehr weg, nicht mal mehr wir selbst. Denn oftmals warten wir auf etwas: Auf den Feierabend, auf das Wochenende, auf den nächsten Urlaub, auf den Traumprinzen. Das Leben in der Zwischenzeit nicht zu genießen, wäre fatal – denn das macht den größten Teil des Lebens aus. Wer das mit Warten verbringt ist selber schuld. Das Gleiche lässt sich auf die Erwartungshaltung anwenden – wer vom Partner erwartet, dass er ihn glücklich macht, wird auf Dauer unglücklich in der Beziehung. Das Glück muss aus uns selbst kommen – nur dann kann es funktionieren. Der Schlüssel zu allem sind wir selbst. Also: Go, Girl! Sei glücklich und genieße das Leben – dann kommt das Glück von ganz allein.