Beauty

8 Sonnencreme-Fehler, die wir alle begehen

Von julia.mattyhse am Montag, 3. Juli 2017 um 16:01 Uhr

Endlich ist der Sommer da! Und damit wir unsere Haut in Zukunft richtig schützen und trotzdem braun werden, haben wir die größten Sonnencreme-Fehler aufgedeckt…

Im Urlaub haben wir nur ein Ziel: Maximaler Tan, denn schließlich soll jeder sehen, dass wir in der Sonne waren. Da der Sommer in unseren Breitengraden noch etwas auf sich warten lässt, wollen wir die Zeit am Meer nutzen und stundenlange Sessions in der Hitze vollziehen, um in Minirock und Co. eine noch bessere Figur zu machen, denn unsere Gaderobe sieht an gebräunter Haut noch schöner aus. Damit ihr beim nächsten Sonnenbad die Strahlen genießen, und trotzdem Farbe bekommt, haben wir die acht größten Sonnencreme-Fehler aufgedeckt, die wir alle machen…

1. Wir tragen nicht genug auf

Shots, Shots, Shots! Nein, wir wollen nicht, dass ihr euch am Strand betrinkt. Die kleinen Gläschen sind nämlich genau die Menge, die wir an Sonnencreme auftragen müssen. Denn das man schneller braun wird, wenn man weniger von dem Produkt aufträgt, ist ein Irrglaube. Die Creme sorgt nämlich nicht dafür, dass wir nach dem Urlaub immer noch aussehen wie eine weiße Wand, sondern schützt unsere Haut vor Verbrennungen und sorgt für eine gesunde, aber gleichmäßige Bräune. Also geben wir unserem Körper den Drink, den er braucht.

2. Viel hilft viel

Sich für eine mehrstündige Tan-Session nur ein einziges Mal einzucremen reicht leider nicht aus. Dadurch, dass wir in der Sonne deutlich mehr schwitzen, hält der Schutz nicht ewig. Nach ca. zwei Stunden oder einem Bad in den Wellen, sollten wir eine weitere Schicht auftragen, damit unsere Haut vor den Sonnenstrahlen geschützt ist. Und aufgepasst, Mädels: "Wasserabweisend" bedeutet nicht das gleiche wie "Wasserfest".

3. Wir reiben Sprays nicht ein

Sprays sind viel einfacher aufzutragen und meistens weniger geruchsintensiv. Der Nachteil an den Sprühflaschen ist, dass man oft nicht genug aufträgt und viele Stellen vergisst. Um sicherzugehen, dass unsere Haut gut geschützt wird, sollte man den Aufsatz der Flasche für ca. 5 Sekunden gedrückt halten, denn so kommt definitiv genug Sonnencreme auf euren Körper. Und ja, auch Sprays müssen nach dem Auftragen gut eingerieben werden.

4. Wir benutzen gar keine Sonnencreme

Obwohl unsere Eltern uns jahrelang im Sommerurlaub fast in Sonnencreme ertränkt haben und uns immer wieder gepredigt haben, wie wichtig es ist, dass wir unsere Haut schützen, haben wir doch nichts daraus gelernt. Spätestens bei der ersten Vacation alleine, wird der Sonnenschutz zwar eingepackt (um die Mama zu beruhigen) aber nicht einmal angerührt. Selbst wenn wir denken, dass die Sonne uns nichts anhaben kann, weil wir ein dunklerer Hauttyp sind oder wir uns vorgebräunt haben sollten wir uns schützen. Die ersten Tage in der Sonne genießt man am besten mit einem Lichtschutzfaktor der bei 30 oder höher liegt.

5. Wir denken drinnen benötigten wir keinen Sonnenschutz

Stichwort: Fenster. Wer glaubt, dass man in geschlossenen Räumen keinen Sonnenbrand bekommen kann, der irrt sich, denn das Glas lässt nicht nur Licht durch, sondern auch UV-Strahlen. Es ist also egal, ob wir am Strand liegen oder im Büro einen Fensterplatz haben – wir müssen uns schützen. Auch wenn wir im Sommer lange Autofahrten vor uns haben, packen wir am besten eine Sonnencreme ins Handschuhfach, so gehen wir immer auf Nummer sicher.

6. Wir tragen es nicht unter unserer Kleidung auf

Ein normales weißes T-Shirt hat gerade mal einen Lichtschutzfaktor von 3. Es erklärt sich also von selbst, dass unsere Kleidung uns nicht vor den schädlichen Strahlen schützt und wir jeden Zentimeter unseres Körpers eincremen müssen, auch wenn wir anschließend unser Sommerkleid überziehen.

7. Wir vergessen wichtige Stellen

 

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Das ist ein ganz großer Fehler, den wir alle machen. Meistens vergessen wir die Stellen, die wohl am empfindlichsten sind: die Kopfhaut, Ohren, Augenlider, Lippen und die Fußoberflächen. Dort ist die Haut besonders dünn und reagiert extrem schnell auf zu viel Sonne. Mittlerweile gibt es sogar schnelltrocknende Sprays, damit wir uns die fettige Creme nicht in die Haare schmieren müssen, und auch für die Lippen gibt es Pflegestifte mit Sonnenschutzfaktor – die Zeit der Ausreden ist also vorbei, Mädels!

8. Wir kaufen den falschen Lichtschutzfaktor

Der LSF bezeichnet die Menge an UVB Strahlen, welche für Hautverbrennungen verantwortlich sind, vor denen wir uns schützen müssen. Die Angabe hat jedoch nichts mit den UVB Strahlen zu tun, die dafür sorgen, dass unsere Haut altert, was bedeutet, dass wir uns eigentlich so gut es geht von direktem Sonnenlicht fern halten sollten. Eine Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 30 blockt ca. 95 % der gefährlichen Strahlen. Leider gibt es bisher keine Textur, die unsere Haut zu hundert Prozent schützt, was bedeutet, dass nur mehrmaligen Auftragen hilft.

Happy Tanning, Mädels! ☀️

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