Beauty

Beauty-Interview mit Lena Gercke: „Puder ist oldschool!"

Von Susan am Mittwoch, 20. Mai 2015 um 12:15 Uhr
Vor der Maybelline Make-Up Night haben wir in Berlin ganz gemütlich mit Lena Gercke über Beauty gequatscht. Uns hat das Model ihren peinlichsten Make-Up Moment verraten - den sie sonst noch niemandem erzählt hat!

Kennen Sie die Frauen, die in einem weißen T-Shirt und in einer zerissenen Jeans besser aussehen als manch andere im Abendkleid? Genau so ist Maybelline-Girl Lena Gercke (27)! Wegen ihrer sympathischen Art kann man das dem Model aber überhaupt nicht übel nehmen. Wir haben in Berlin mit Lena über ihre ersten Make-up Versuche und ihre Lieblings-Beauty-Tricks gesprochen.

Hast du einen Beauy-Geheimtipp oder einen Trick, den du immer gern anwendest?

Um den Wimpernkranz voller aussehen zu lassen, mache ich ihn auch von innen schwarz. Das lässt die Wimpern voller wirken. Viele machen den Kajalstift ja nur obendrauf. Außerdem liebe ich Highlighter auf den Wangen. Früher habe ich dafür sogar einfache einen Lippenbalsam benutzt.

Was ist dir bei deinem Make-up besonders wichtig?

Eine tolle Foundation und eine strahlende Haut. Puder ist oldschool. Ein bisschen Mascara - und mehr braucht man eigentlich gar nicht mehr.

Hattest du schon einmal einen echten Make-up Unfall?

Es gibt tatsächlich eine witzige Story. Ich erzähl sie jetzt, eigentlich wollte ich sie nicht erzählen... Ich habe sie noch nie jemandem erzählt, weil es gottseidank noch keinem aufgefallen ist. Es gibt ein Foto von mir bei der Weltmeisterschaft mit Rihanna. Ich habe gehört, Rihanna sei da und alle sind hingelaufen und jemand meinte zu mir, komm mit, wir machen ein Foto mit ihr. Und ich so: das geht nicht, weil ich gerade geweint habe. Vorher wurden nämlich Bilder von Miroslav Klose und seiner Frau auf einem Screen gezeigt und ich fand das so eine schöne Story - die sind als Paar so echt - da habe ich echt geweint. Ich weiß auch nicht, normalerweise bin ich nicht so emotional. Und wenn ich weine, bekomme ich immer eine rote Nase. Daran erkennt man mich und meine Mutter immer sofort. Ich habe dann gesagt, so kann ich doch kein Foto machen. Da habe ich mir dann einen Abdeckstift genommen und mir den einfach auf die Nase gepackt und bin raus und habe das Foto gemacht. Später sehe ich das Foto und habe so einen dicken weißen Strich auf meiner Nase und alles andere ist braun. Das sah furchtbar aus - wir haben das Bild dann in Schwarz-Weiß gemacht, damit es nicht so auffällt.

Hast du ein Beauty-Produkt, das dich immer an etwas Schönes erinnert?

Shampoos! Ich verbinde immer ganz viel mit Gerüchen. Meine kleine Schwester hat früher immer ein ganz einfaches Fruchtshampoo benutzt. Das erinnert mich so an meine Familie, dass ich das tatsächlich zwischendurch immer wieder gerne benutze. Einfach weil es so schön nach Zuhause riecht.

Wann hast du dich denn zum ersten Mal geschminkt und wie sah das damals aus?

Als ich mich das erste Mal geschminkt habe, habe ich meiner Mutter einen Eyeliner geklaut und habe den mit zu meinem Vater genommen und mir komplett die Augen schwarz gemalt. Und mein Vater meinte nur so zu anderen Familienmitgliedern: „Wenn die sich jetzt schon schminkt, will ich gar nicht erst wissen, was aus dir wird." Dann habe ich das Make-up erst einmal für ein paar Jahre weg gelegt. Später habe ich dann aber sehr gern experimentiert - auch gern mit Farben. Blauer Lidschatten, grüner Lidschatten - aber das war auch damals noch diese Britney Spears Phase, da war das ganz cool.

Bild: Instagram/Sami_khedira6