
Von geheimnisvoll umrandeten Augen über kräftige Lippen-Akkorde bis hin zu mühelosen Haar-Stylings: Die Fashion Weeks in New York, Paris und Mailand haben die wegweisenden Beauty-Trends für die kalte Jahreszeit geliefert. Wir haben die internationalen Runways analysiert und zeigen euch die fünf wichtigsten Strömungen, mit denen ihr im Herbst und Winter 2026/2027 garantiert im Trend liegt.
Die 5 größten Beauty-Trends für Herbst/Winter 2026/27
Ob düster-romantisch, hochglänzend oder absolut alltagstauglich: Die Visagisten und Hair-Stylisten in den Modehauptstädten setzten für die Saison Herbst/Winter 2026/2027 auf ausdrucksstarke Kontraste. Während bei den Frisuren entspannte Tiefe, mühelose Texturen und feine Flechtdetails dominieren, darf das Make-up mit tiefen Nuancen, spiegelndem Glanz oder geheimnisvollen Smudge-Effekten überzeugen. Diese fünf Key-Trends solltet ihr für eure Beauty-Routine jetzt unbedingt auf dem Schirm haben.
1. Dark Romance: Verruchte Augen und tiefe Beeren-Lippen

Sowohl in New York als auch in Paris und Mailand setzten die Shows auf eine geheimnisvolle Ästhetik. Bei Tory Burch sorgte ein durchgehender, kraftvoller Full Kajal für dramatische Tiefe am Auge, während Saint Laurent in Paris auf ein rauchiges Gothic-Augen-Make-up mit kühlem Anthrazit und Violett setzte. Etro zeigte in Mailand die entspannte Variante in Form des leicht verschmierten “Dusty Kajal”. Ergänzt wird die mystische Stimmung durch sattes Beeren-Augen-Make-up bei Carolina Herrera sowie durch tiefdunkle Lippen in Bordeaux oder Aubergine bei Roberto Cavalli.
Unser Make-up-Tipp: Um den Kajal den ganzen Tag zu fixieren, setzt ihr am besten auf einen passenden dunklen Lidschatten. Haltet den restlichen Teint schlicht, damit Augen oder Lippen im Fokus bleiben.
2. Low-Key-Eleganz: Der tief sitzende Pferdeschwanz

Wenn sich die großen Modemetropolen auf eine Frisur einigen können, dann ist es der tief angesetzte Ponytail. Proenza Schouler machte es in New York vor und zeigte den Super Low Ponytail tief im Nacken. Auch Fendi zeigte in Mailand die mühelose Variante mit dem “Effortless Low Ponytail”. Statt auf Strenge setzen die Stylisten auf eine natürliche Haarstruktur und feine Strähnen, die sanft das Gesicht umspielen.
Unser Styling-Tipp: Verleiht den Längen vor dem Zusammenbinden etwas Textur-Spray für den perfekten Undone-Effekt. Kombiniert die Frisur im Alltag mit auffälligen Ohrringen oder einem eleganten Kragen.
3. Glass Skin und frischer "I'm cold"-Glow

Die Basis für fast alle Looks bildet ein makelloser Teint, der von innen heraus zu leuchten scheint. Emporio Armani brachte mit kompromissloser ”Glass Skin” pure Strahlkraft und eine wie poliert wirkende Haut auf den Mailänder Laufsteg. In New York zeigte Altuzarra die winterliche Ausführung mit dem “I’m cold”-Blush, der sanft gerötete Wangen wie nach einem langen Spaziergang in der frischen Winterluft simuliert.
Unser Beauty-Tipp: Setzt bei der Pflege auf intensives Layering mit Feuchtigkeitsserum und reichhaltiger Creme. Ein flüssiger Highlighter auf den höchsten Punkten der Wangenknochen verleiht deiner Haut den perfekten Glow.
4. Wet-Look, Metallic und High-Gloss: Spiegelnder Glanz auf Lippen und Lidern

Glanz spielt in dieser Saison eine Hauptrolle. Bei J. Salinas in Mailand setzte man auf extra glänzenden Lipgloss mit spiegelndem Vinyl-Finish, während Chanel in Paris feinsten schimmernden Lidschatten über das gesamte Lid bis unter die Brauen zog. Wer die Augen noch feuchter funkeln lassen möchte, greift zum Metallic Gloss Eyeshadow von N°21 oder setzt auf farbintensive Lippen mit cremigem Finish wie bei Tom Ford.
Unser Styling-Tipp: Für den faszinierenden Runway-Grip am Auge tupft ihr vorsichtig einen Hauch transparenten Gloss über euren metallischen Creme-Lidschatten.
5. Entspannte Texturen: Brushed Waves, Seitenscheitel und Lässig-Knoten

In Sachen Haare regiert die ungezwungene Leichtigkeit. Ralph Lauren präsentierte sanft ausgekämmte Brushed Waves, während Dior in Paris den tiefen “Messy Seitenscheitel” zurück auf den Runway holte. Ashlyn zeigte in New York eine edle, verdrehte Variante mit dem Extra-twisted Sleek Bun. Für mühelose Akzente sorgten außerdem der “Olsen Tuck” bei Courrèges, bei dem die Haare einfach im Rollkragen stecken bleiben, sowie die verzierten Flecht-Strähnen bei Chloé.
Unser Frisuren-Tipp: Für den Messy Seitenscheitel zieht ihr die Trennung locker mit den Fingern statt mit dem Kamm. Ein wenig Textur-Spray im Ansatz sorgt für Volumen, ohne zu beschweren.
