
Sobald die Tage kürzer werden, zieht es uns zuverlässig zurück zu dunkleren Haarfarben. In den vergangenen Saisons hießen die Favoriten Chocolate, Cinnamon oder Mocha Mousse – warme, fast schon essbare Nuancen – in diesem Winter wird es hingegen kühler. “Cool Girl Brown” ist ein Braunton, der ohne Rot- und Kupferreflexe auskommt und trotzdem alles andere als flach wirkt. Er sieht aus wie die bestmögliche Version der eigenen Naturhaarfarbe – und genau darin liegt sein Reiz.
Was genau ist “Cool Girl Brown”?
Kühle Brauntöne haben einen Ruf, der ihnen ein bisschen nachhängt: Zu viel Asch-Anteil, das Haar wirkt schnell matt, gräulich oder stumpf. “Cool Girl Brown" setzt genau hier an. Die Basis ist ein kühler, sehr natürlicher Braunton, der durch multidimensionale Reflexe Tiefe bekommt. Statt einer einheitlichen Farbfläche spielt das Licht mit verschiedenen Nuancen im Haar – mal etwas heller, mal etwas dunkler, aber immer stimmig. Dazu kommt ein ausgeprägtes Gloss-Finish, das den Ton lebendig hält und ihn vom Asch-Braun früherer Jahre unterscheidet.
Stefanie Giesingers Signature Shade
Entwickelt wurde der Look von der Salonmarke L'Oréal Professionnel gemeinsam mit Markenbotschafterin Stefanie Giesinger. Für ihre persönliche Version hat das Model mit Celebrity Hair Artist Brandon Pietsch zusammengearbeitet und einen Ton kreiert, der zu ihrem Typ passt: ruhig, edel, unaufgeregt. Das ist auch die eigentliche Idee hinter Cool Girl Brown – keine Farbe, die laut nach “Ich war beim Friseur” ruft, sondern eine, die mühelos aussieht.
Das Geheimnis liegt im Glanz
Der spannendste Teil spielt sich aber nicht in der Farbwahl, sondern in der Coloration selbst ab. Teil der Farbbehandlung ist Hyaluronsäure, die wir bisher vor allem aus der Skincare kennen. Sie bindet Feuchtigkeit und wirkt so der Trockenheit entgegen, die das Haar gerade im Winter zwischen Heizungsluft und Kälte schnell spröde aussehen lässt. Zudem wird dadurch die äußere Schuppenschicht des Haares geglättet, wordurch das Licht deutlich besser reflektiert wird. Das Ergebnis ist dieser satte Spiegelglanz, der “Cool Girl Brown” so hochwertig wirken lässt. Ein angenehmer Nebeneffekt: Weil Glossings nicht permanent sind, verblassen sie über einige Wochen sanft, statt einen harten Ansatz zu hinterlassen. Wer es pflegeleicht mag, wird das schätzen.
Wem steht Cool Girl Brown?
Besonders schön sieht der Ton bei hellerer Haut mit kühlem oder neutralem Unterton aus, aber auch olivfarbene Teints profitieren von der kühlen Brillanz. Wer eher warme Untertöne hat, muss aber nicht verzichten: Ein guter Colorist kann den Ton etwas neutraler abstimmen, damit er nicht fahl wirkt. Unser Tipp für den Salontermin: Bringt Inspirationsbilder mit und sagt dazu, was ihr nicht möchtet – etwa “kühl, aber nicht grau”. So landet ihr schneller beim gewünschten Ergebnis.
So bleibt der Glanz bis ins Frühjahr
Damit “Cool Girl Brown” möglichst lange frisch aussieht, lohnt sich ein bisschen Aufmerksamkeit bei der Pflege. So sieht die ideale Haar-Routine aus:
Mild waschen: Ein sanftes Shampoo für coloriertes Haar und lauwarmes statt heißes Wasser schonen Farbe und Glanz.
Wärmestaus vermeiden: Hitzeschutz vor dem Föhnen und Stylen ist Pflicht – Hitze lässt kühle Töne schneller ins Warme kippen.
Gegen Messingstich: Ein Pflegeprodukt mit blauen Pigmenten neutralisiert unerwünschte Orange-Reflexe, die sich bei braunem Haar mit der Zeit einschleichen können.
Glossing auffrischen: Nach einigen Wochen lässt sich der Glanz mit einem neuen Glossing-Termin unkompliziert wieder aufpolieren.
“Cool Girl Brown” beweist, dass eine Trendfarbe nicht spektakulär sein muss, um aufzufallen. Manchmal reicht ein gut abgestimmter Ton mit viel Glanz – und das Gefühl, dass die Haare einfach richtig gut aussehen.
