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Die besten Mittel gegen Pickel und Akne

Von GRAZIA am Montag, 8. Juni 2020 um 08:38 Uhr

Immer mehr Menschen leiden unter Pickel und Akne. Dabei sind diese Hautprobleme nicht nur bei Jugendlichen zu finden. Auch Erwachsene haben immer öfter Probleme damit und im Internet werden viele verschiedene Hausmittel und Geheimmittel angepriesen. Doch was ist dran und helfen sie wirklich? Und vor allem, wie schädlich sind die verschiedenen Mittel gegen Pickel und Akne? 

Klassische Pickelprodukte aus der Drogerie

In der Drogerie oder im Supermarkt finden sich spezielle Cremes und Waschgels für Pickel und Akne. Diese haben leider oft den Nachteil, dass sie die Haut stark austrocknen. Weiterhin besteht bei vielen Mitteln für Pickel und Akne ein Problem, wenn sie abgesetzt werden. Denn dann spießen die Pickel innerhalb weniger Tage wieder. Um aber dauerhaft einen Erfolg zu erzielen, ist es besonders wichtig, die Ursache zu finden. Liegt es beispielsweise am Stress, sind die klassischen Cremes und Waschgels durchaus sinnvoll, da sie nur eine begrenzte Zeit angewendet werden. 

Auch die Ernährung kann mit Pickeln zusammenhängen. Wer unausgewogen und ungesund lebt, hat öfter mit Hautunreinheiten zu kämpfen. Doch manchmal kann es auch nur eine Art Unverträglichkeit sein. So können Käse oder andere Milchprodukte beispielsweise ebenfalls Hautunreinheiten hervorrufen. Aus diesem Grund sollte nicht sofort zu einem Pickelmittel gegriffen, sondern vielleicht auch die Ernährung in Augenschein genommen werden. Gleiches gilt für Süßes und Fettes. 

Nahrungsergänzungsmittel gegen Pickel

Es gibt mittlerweile unzählige Nahrungsergänzungsmittel, die bei Hautunreinheiten und Pickeln angeboten wurden. In fast allen Mitteln ist Zink enthalten, da das Spurenelement sehr gut auf die Haut wirken kann. In der Regel nimmt jeder, der sich gesund ernährt aber genügend Zink auf, sodass kein Nahrungsergänzungsmittel benötigt wird. Schwangere oder auch Sportler benötigen jedoch mehr Zink, weshalb es sinnvoll sein kann eine Zink-Kur durchzuführen. Es gibt aber noch weitere Hilfsmittel die bei unreiner Haut helfen können. Das Vergleichsportal Edenext.eu von Erich Scholl, hat hierzu beispielsweise einen Test über Produkte gegen Pickel und Hautunreinheiten durchgeführt, welcher definitiv einen Blick wert ist.

Natürliche Öle bei Hautunreinheiten

Weiterhin kann Olivenöl ein wichtiger Helfer bei Pickeln sein. Vorausgesetzt ist hier natürlich, dass die Haut vor dem Auftragen gut gereinigt wird, um die Poren nicht zu verstopfen. Nach der Reinigung des Gesichts, einfach ein bis zwei Tropfen Olivenöl auf die feuchten Hände geben und leicht in das Gesicht einmassieren. Zum einen wird die Talgproduktion durch die enthaltenen Inhaltsstoffe reguliert, zum anderen wird die Haut gepflegt und mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Olivenöl hat aber auch eine entzündungshemmende Wirkung und kann so vorbeugend wirken. Dies ist gerade jetzt wichtig, da durch Corona eine Maskenpflicht in vielen Ländern herrscht. Um Pickel, durch das Tragen der Maske vorzubeugen, ist Olivenöl ein natürlicher Helfer. 

CBD Öl bei Pickeln und Akne

CBD ist ein Allrounder und kann bei zahlreichen Beschwerden zum Einsatz kommen. Insbesondere bei Hautunreinheiten hat sich CBD (Cannabidiol) bewährt. Dabei wirkt es nicht nur desinfizierend, sondern hat auch einen entzündungshemmenden Effekt. Weiterhin werden Pickel und Akne durch CBD gelindert, da die Talgproduktion reguliert wird. Hier gibt es beispielsweise verschiedene Öle, Cremes oder auch Gels, die mit Cannabidiol angereichert sind. Die beste Wirkung hat jedoch das CBD Öl, welches wie Olivenöl auch, auf die Haut aufgetragen wird. Selbst trockene Stellen, die vor allem bei Pickeln in den Wechseljahren auftreten, können damit sehr gut behandelt werden. Im Grunde kann CBD bei Hautproblemen im Allgemeinen sehr gut angewendet werden. Wunden heilen besser, Lippenherpes kann verkürzt werden und auch das Hautbild verfeinert sich. 

Auch Kokosöl, Pfefferminzöl, Teebaumöl und Rizinusöl haben sich bei Pickeln und Hautunreinheiten bewährt. Gleiches gilt für Kurkuma, Muskatnuss, Thymian und Zimt. 

Mythen, um Pickel zu behandeln

Zahnpasta soll helfen Pickeln den Garaus zu machen. Im Grunde ist dies nicht so falsch, die Aussage hat jedoch einen Haken. Zahnpasta trocknet den Pickel aus und lässt in verschwinden, aber leider nur für kurze Zeit. Innerhalb weniger Tage treten wieder Pickel auf. Als kurzfristiges Mittel ist Zahnpasta bei Pickeln wohl empfehlenswert, eine langfristige Behandlung ist dies jedoch nicht. 

Waschen ist ein weiteres Mythos, was Pickel betrifft. Natürlich ist die Reinigung von großer Bedeutung. Wer sich aber, wegen Pickel häufiger das Gesicht reinigt, provoziert die Haut aber noch mehr Talg zu bilden und somit sprießen auch die Pickel wieder. 

Mythos Sonne. Ja auch sie kann dabei helfen Pickel zu bekämpfen. Das Problem dabei ist aber, dass die Haut unnötig gereizt wird und somit austrocknet. Sonne sollte daher nur in Maßen genossen werden. 

Bei Pickeln ist also nicht nur die Ursachenforschung sehr wichtig, sondern auch eine langfristige Behandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Ölen. Diese sind am schonendsten und können sehr dabei helfen, Hautunreinheiten zu behandeln.

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