Beauty

Die Top 10 Sonnenmythen!

Von Annika.Maass am Montag, 6. Juli 2015 um 15:56 Uhr
30 Grad plus? Yeay, der Sommer ist endlich so richtig da! Nach der Arbeit geht es noch zum Grillen mit Freunden und am Wochenende brutzeln wir uns schön in der Sonne (Bitte das regelmäßige Eincremen nicht vergessen, sonst kann das böse Folgen haben)! Es gibt jedoch viele Mythen rund um die richtiger Sonnenschutz. Hier gibt's die Aufklärung!

Die Haut richtig vor der Sonne zu schützen ist im Sommer das A und O. Dr. Katja Warnke, Leiterin Produktentwicklung Nivea SUN, klärt Sie deshalb über die zehn Sonnenmythen des Sommers auf, damit wir unsere Zeit unbeschwert und ganz ohne Gefahr genießen können.

Die 10 Sonnenmythen

1. Schnellere Bräune durch mehr Bewegung: Falsch gedacht! Auch wenn man denkt, dass man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, wenn man regelmäßig Sport im Freien treibt: Leider führt das nicht zu einer schnelleren Bräune. Vielmehr wirkt es so, weil man gleichmäßiger bräunt. Hilft aber für den Bikini-Body!

2. Mit Lichtschutzfaktor 30 kann man sich 30 Mal länger in der Sonne aufhalten: Right! Nur muss man den selbstverständlich in der richtigen Menge auftragen (ca. 6 Teelöffel bei Erwachsenen). Natürlich kann der Schutz aber durch Baden, Abtrocknen und Schwitzen verloren gehen - alle zwei Stunden eincremen ist also Pflicht (Gibt mit der Zeit sonst auch gaaaanz blöde Falten)!

3. Wir läuten Runde drei ein: Quark hilft gegen Sonnenbrand...Nope! Es können sogar allergische Reaktionen ausgelöst werden und die in der Milch enthaltenen Bakterien können Entzündungen hervorrufen (Oh no)! Bei Sonnenbrand: After Sun oder Aloe Vera!

4. Wasserfeste Sonnencreme muss man nach dem Planschen nicht erneuern - You are so wrong! Bei einer Badezeit von bis zu 40 Minuten muss der Effekt zwar noch zu 50% vorhanden sein, aber grundsätzlich gilt nach wirklich jedem Badegang: lieber nachcremen!

5. Sehr geehrte Damen: Die Blond-Fraktion unter uns braucht einen höheren Lichtschutzfaktor als die Brownies - Das stimmt bedingt. Es ist richtig, dass Menschen mit blonden oder roten Haaren meist schneller verbrennen, genauso wie die helleren Hauttypen. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Typen von der Eigenschutzzeit aber meist nur um ein paar Minuten. Um den optimalen Schutz zu erhalten, können Sie hier ihren persönlichen LSF errechnen.

6. Im Schatten ist kein Sonnenschutz nötig. Neeein, das Wasser und der Sand können schließlich immer noch bis zu 80% der Sonnenstrahlen reflektieren - also ist auch hier regelmäßiges Eincremen angesagt!

7. Aller guten Dinge sind...7! Auf dem nächsten Platz des Sonnenmythos: Doppelt hält besser. Natürlich kommt es nicht zu einen doppelt so langen Schutz, wenn man sich die Creme zweimal hintereinander aufträgt. Nur in regelmäßigen Abständen kann auch nichts passieren. 

8. Kein Parfüm in der Sonne. Wie jetzt? Naja, ganz müssen wir glücklicherweise nicht verzichten. Zwar können Parfums mit Alkohol dunkle Flecken auf der Haut verursachen, aber hierzu gibt es, besonders im Sommer, auch einige Angebote ohne Alkohol. Am Besten ist es, wenn man den Duft direkt auf den Bikini statt auf die Haut sprüht - so kann auch wirklich nichts schief gehen.

9. Body Lotion hilft nach dem Sonnenbad genauso gut wie After-Sun-Produkte: Mhhh...naja, fast! Es ist ja so: Die strapazierte Haut braucht nach dem Sonnenbad unbedingt ganz viel Feuchtigeit und Pflege. Am Besten muss schnell etwas kühlendes, leicht auftragbares her - After Sun ist daher die optimale Lösung. Aloe Vera und Licochalcone helfen zusätzlich die Haut mit Feuchtigkeit und Nährstoffen zu versorgen. 

10. Last but not least: T-Shirts halten die Sonne ab und schützen die Haut vor Sonnenstrahlung: Ein helles, vielleicht sogar nasses T-Shirt lässt noch immer über 50% der Sonnenstrahlung ungefiltert durch. Schwarze Shirts helfen da zwar besser, garantieren aber auch keinen 100-prozentigen Schutz.

Grundsätzlich sollten wir wirklich nahezu täglich zumindest einen niedrigeren LSF nutzen - auch bei schlechtem Wetter. Die Sonne gibt uns natürlich eine gesund-aussehende Bräune, aber mit der Zeit auch viele Falten. Im Extremfall kann es bekanntermaßen auch zu Hautkrebs kommen - vor allem Menschen mit vielen Muttermalen sollten sich regelmäßig checken lassen. Also: Immer schön eincremen, dann kann ist alles paletti!