Beauty

Diese Haar-Fehler sehen Friseure im Lockdown als Gefahr

Von Jenny am Donnerstag, 28. Januar 2021 um 11:58 Uhr

Gerade im Lockdown haben viele von uns Zeit, den Haaren eine Extraportion Pflege zu gönnen. Laut Friseuren lauert aber gerade die Gefahr, Haar-Fehler mit fatalen Folgen zu begehen – wir klären auf!

Im Lockdown kann schnell mal Langweile aufkommen, welche uns nicht nur zu Frustkäufen verleitet, sondern auch dazu führt, dass wir Dinge tun, die wir sonst lieber lassen würden. Betrachtet man dies unter der Prämisse geschlossener Friseursalons, die vor allem Frauen herausfordern, deren Haarlänge häufiger nach einem frischen Schnitt verlangt oder deren Mähne üblicherweise coloriert oder blondiert wird, begegnet man sicher solchen, die jetzt einfach selbst Hand anlegen. Die Absicht, daheim den herausgewachsenen Ansatz zu kaschieren oder Spliss vom Schopf zu verbannen, birgt allerdings laut Experten so einige Risiken, die gerade, wenn der Friseur des Vertrauens nicht sofort zur Stelle ist, um rettende Maßnahmen einzuleiten, ordentlich Schaden anrichten können. Was ihr demnach während des Lockdowns euren Haaren lieber nicht antut, verraten wir nun mithilfe von echten Profis.

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1. Selber Färben und Blondieren

Der Ansatz wächst immer weiter heraus und das Balayage hängt quasi auf halb acht? Jetzt zu Produkten aus der Drogerie zu greifen, ist einfach unheimlich verlockend und sogar deutlich günstiger als der Besuch beim Profi. Laut Rae Palmer, Inhaberin des WeLove Salons in The Barn, Petersfield, aber ein fataler Fehler, den wir nun besser vermeiden sollten: "Die Aufhellung von Haaren ist das größte Färbe-Risiko, das sie selbst eingehen könnten. Um natürliche Farben aufzuhellen, braucht es fundierte Kenntnisse und Fachwissen, um das richtige Ergebnis zu erzielen." Wer es dennoch nicht lassen kann, sollte nur auf Drogerie-Produkte setzen, die sich bereits unter einer Vielzahl von Frauen bewährt haben und sich vorab außerdem gut über die notwendigen Schritte informieren. Unsere Empfehlung: Das beliebte Casting Creme Gloss von L'Oréal Paris für ca. 5 Euro, welches schon zahlreiche Frauen mit viereinhalb Sternen via Amazon auszeichneten.

© iStock/ puhhha

2. Produkte falsch verwenden

Die gesamte Packungsbeilage oder Anwendungshilfe zu lesen, bevor die Kur, das Serum oder das Färbemittel verwendet wird, hört sich im Vorwege so an, als würde es ordentlich Zeit kosten. Laut Renee Gardar, Haar-Expertin bei Aveda, allerdings ein Fehler, den sie bei vielen Kundinnen während des Lockdowns feststellen musste: "Es klingt simple, aber die falsche Anwendung kann fatale Folgen haben." Wer beispielsweise die Einwirkzeit des Färbemittels überschreitet, wird sich wohl kaum wundern müssen, dass das Ergebnis dem auf dem Packaging nicht einmal nahe kommt.

3. Den Haaren zu viel Aufmerksamkeit schenken

Kehren wir zurück zu dem Grund, der viele überhaupt dazu veranlasst, den Haaren im Lockdown ein Make-over zu verpassen: der Langeweile! Gerade jetzt haben wir genügend Zeit zuhause, um unsere Strähnen ordentlich zu pflegen und ihnen immer wieder mit reichhaltigen Produkten etwas Gutes zutun. Allerdings ein großer Fehler, wenn wir auf die Haar-Experten hören, die es nun einmal wissen müssen. Joseph Ferraro Ambassador für Authentic Beauty Concept rät deshalb: "Mit der Verwendung von Hitzetools so oft wie vor dem Lockdown auch während dieser Zeit die Haare zusätzlich zu belasten, kann zusätzlichen Stress für die Haare bedeuten. Da wir nicht sicher sind, wie lange die Salons geschlossen bleiben, kann es eine Weile dauern, bis die Spitzen wieder geschnitten werden können." Gleichzeitig empfiehlt Joe Hemmings, der den Salon Bloggs betreibt: "Versucht, die Haare seltener zu waschen." Wie das mit dem 4-Tage-Plan gelingt, haben wir glücklicherweise bereits für euch niedergeschrieben.

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