Beauty

Haarausfall: Diese Dinge könnten der Grund für kahle Stellen sein

Von Julika am Montag, 19. Oktober 2020 um 10:18 Uhr

Du kämpfst mit lichtem, sehr dünnem Haar oder sogar kahlen Stellen auf dem Kopf? Wir verraten dir die Ursachen, an denen es liegen könnte...

Eine gesunde, lange und vor allem volle Mähne steht auf der Beauty-Wunschliste jeder Frau ganz weit oben. Doch nach Dusche und Styling fällt dir auf, dass immer mehr Strähnen im Abfluss oder Kamm hängen bleiben… Uff, viele von uns sehen sich plötzlich in ihrer Weiblichkeit bedroht. Doch jetzt einmal tief durchatmen bitte: Untersuchungen zeigen, dass mindestens jede dritte Frau irgendwann in ihrem Leben an Haarausfall oder reduziertem Volumen leidet. Im Durchschnitt verlieren wir etwa 80 bis 100 Haare am Tag. Das entspricht einem ganz normalen Zyklus und ist keinesfalls besorgniserregend. Kommen uns allerdings doch ein ganzes Büschel in die Bürste, wollen wir der Sache natürlich auf den Grund gehen. Also, was ist die Ursache für (übermäßigen) Haarausfall? Wir geben euch einen Überblick über die häufigsten Gründe…

Hier findest du noch mehr zum Thema "Haare":

1. Hormonungleichgewicht

Hormone spielen eine große Rolle bei der Regulierung des Haarwuchszyklus. Das weibliche Östrogen hilft in der Regel, die Strähnen während der Wachstumsphase optimal in der Kopfhaut zu halten und lang wachsen zu lassen. Androgene, die männlichen Hormone, sind hingegen eher weniger haarfreundlich und können mitunter dafür sorgen, dass der Wachstumszyklus verkürzt wird. Schüttet dein Körper also vermehrt diese aus, wirst du häufiger ein paar Haare mehr verlieren. Doch: Das Ausmaß der jeweiligen Hormone ist dabei häufig auf die Gene zurückzuführen und hat weniger mit einem gesunden oder kranken Körper zu tun. Hast du also ohnehin schon eine genetische Veranlagung zur Follikelsensitivität, können sich auch hormonelle Schwankungen, wie etwa nach dem Absetzen der Pille, schneller in Form von Haarausfall äußern. 

2. Stress

Im Job ist die Hölle los, du kriegst zu wenig Schlaf und deine Nachbarn haben mal wieder die ganze Nacht gefeiert? Dann musst du dich leider ebenfalls darauf einstellen, das eine oder andere Haar mehr zu lassen. Übermäßiger Stress - ganz egal ob nun seelischer oder der ganz normale Wahnsinn im Alltag – kann dazu führen, dass die Haare häufiger fallen. Warum? Zum einen kann die psychische Belastung (nicht nur die Genetik) den Androgenspiegel erhöhen, zum anderen hat auch Stress oft kurzzeitige Kopfhautprobleme wie Schuppen zur Folge. Liegt also eine Schicht trockener Hautschüppchen auf deinem Kopf, kann dieser nicht atmen und reagiert folglich mit einem Abstoßungseffekt. Auch eine unausgewogene Ernährung sowie ein empfindliches Verdauungssystem infolge von Stress können ein möglicher Auslöser für Haarausfall sein. 

3. Crash Diäten

Haarausfall ist häufig ernährungsbedingt, weshalb eine ausgewogene Nahrungsaufnahme für die Haargesundheit außerordentlich wichtig ist. Gerade Crash-Diäten und (zu) schneller Gewichtsverlust können deine Mähne daher büschelweise ausfallen lasen. Hast du dich nämlich zu lange zu einseitig ernährt, sind ein Eiweiß- oder Vitamin-B-Mangel das Ergebnis. Wer also stark abnimmt, entzieht dem Körper meist wichtige Nährstoffe. Die Folge: Häufig tritt 6 bis 12 Wochen nach einer drastischen Crash-Diät ein deutlicher Haarausfall auf. Daher raten wir, nicht jede Radikalkur mitzunehmen und lieber gesunde Kohlenhydrate, wie frisches Obst oder Vollkornbrot in den Speiseplan einzubauen. Wer wenig Zeit zum Kochen hat, kann auch zu speziellen Haarvitaminen, wie denen von Natural Elements mit Biotin und Keratin (Amazon, ca. 18 Euro), greifen. Dann bleibt der Schopf auch an Ort und Stelle.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von MAYA (@mayastepper) am

4. Strenge Frisuren

Seufz… Ein eleganter Dutt ist schon einfach etwas Feines. Er hält uns lästige Babyhaare vom Leibe und ist obendrauf ein echter Hit zu jedem Outfit. Doch ein straff zurückgebundener Schopf zieht unweigerlich am Follikel und übt Druck auf ihn aus. Wer ohnehin zu Haarausfall neigt, tut sich damit also definitiv keinen Gefallen. Die Strähnen können abbrechen, stumpf werden und sich kaum noch in der Kopfhaut halten. Besonders schädlich wird es übrigens, wenn du sie im nassen Zustand in ein Haargummi zwängst. Eine schonende Alternative sind da Spiralgummies, wie die Invisibobbles (auf Amazon, ca. 4 Euro). Trotzdem solltest du deiner Mähne regelmäßig Entspannung gönnen und sie offen tragen. Dann ist der Schreck in der Bürste bestimmt bald Geschichte, versprochen!

5. Probleme mit der Schilddrüse

Bisher trifft keiner der genannten Punkte auf dich zu? Dann solltest du vielleicht mal deine Schilddrüsenwerte checken lassen. Das kleine Organ zwischen Kehle und Luftröhre spielt für deinen Stoffwechsel nämlich eine entscheidend große Rolle. Dessen Hormone kontrollieren viele unserer Körperfunktionen und beeinflussen dadurch Wachstumsprozesse, wie etwa den Zellstoffwechsel der Haare. Ist die Schilddrüsenfunktion gestört, bei einer Überfunktion wie auch Unterfunktion, geht dies oft mit lichter werdendem Haar einher. Meist sind hier die Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin) die Übeltäter, die nicht richtig ausgeschüttet werden und haarbildende Zellen im Organismus hemmen. Übrigens: Symptome wie brüchige Nägel und eine juckende Kopfhaut können ein Vorbote von schilddrüsenbedingtem Haarausfall sein.

Hier findest du noch mehr Beauty-Themen:

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Themen
5 gründe