Haare ausfetten lassen: So funktioniert es!

Haare ausfetten lassen: So funktioniert es!

Wer sich gesunde und glänzende Haare wünscht, der sollte aufhören diese den Strapazen einer täglichen Haarwäsche zu unterziehen und sie stattdessen hinauszögern. Wie das richtige Ausfetten eurer Mähne gelingt, haben wir zusammengefasst.

Gesunde Haare wünscht sich doch jede Frau. Wer jedoch seine Strähnen mit einer täglichen Haarwäsche strapaziert, diese glättet, wellt oder lockt, wird diesem wohl kaum näherkommen und sollte die Wäsche lieber hinauszögern und das Haar ausfetten lassen. Denn laut Dermatologen hängt das Fetten der Haare noch mehr von der Haarstruktur und der Kopfhaut ab, als vom Waschen. Der Grund ist meist eine erhöhte Talgproduktion der Kopfhaut. Es spielen aber auch Faktoren wie Stress, Hormone (z.B. die Pille oder während der Schwangerschaft), sowie eine ungesunde Ernährung und die falsche Pflege der Haare eine Rolle. Demnach ist es bei manchen Frauen notwendig, dass sie regelmäßig zum Shampoo greifen, um ihre Haare und die Kopfhaut von überschüssigem Talg und einer fettigen Optik zu befreien. Waschen wir die Mähne jedoch zu häufig, fettet unsere Haarpracht auch immer schneller nach.

Warum wird die Kopfhaut nach dem Haarewaschen wieder fettig?

Die Haarstruktur ist, wie bereits erwähnt, für das Nachfetten der Haare verantwortlich. Neben den Genen spielt aber noch ein wichtiger Faktor hinein. Ein weiterer Grund, warum die Mähne nach dem Waschen wieder fettig wird, kann das falsche Shampoo sein – beziehungsweise die Verwendung von Haarprodukten, die nicht zum Haartyp passen. Schaut also beim nächsten Gang in die Drogerie noch einmal genau nach, wie viel Pflege ihr wirklich benötigt, sonst ist der Schopf schnell wieder überfettet. Ihr fragt euch, ob es bestimmte Pflegeprodukte für besonders fettige Haare überhaupt gibt? Na klar! Ein extra Anti-Fett-Shampoo wie dieses von Guhl, das ihr über Amazon bereits für unter 4 Euro bekommt, reguliert überaktive Talgdrüsen und ist besonders sanft zur Kopfhaut. Wer ganz mutig ist, kann sein Haar auch ab und zu mit Apfelessig durchspülen, da dieses Hausmittel eine Vielzahl von Problemen bekämpft – dazu später noch einmal mehr. 

Wie lange dauert es, bis die Haare ausgefettet sind?

Aber es gibt noch einen ganz anderen Trick, um aus diesem Teufelskreis des Waschrhythmus komplett auszubrechen: das Ausfetten der Haare! Experten empfehlen, dass wir unseren Haaren eine Pause von Waschvorgängen gönnen und einfach ausharren, wenn diese beginnen zu fetten. Um euch das Ganze zu vereinfachen, haben wir einen genauen Plan für euch erstellt,mit dem ihr euch schon bald über eine Walle-Mähne freuen könnt, die nur selten einer Reinigung mit kühlem Nass und Shampoo bedarf. Um die Haare langsam, aber sicher daran zu gewöhnen, sie weniger zu waschen und dafür zu sorgen, dass die Talgdrüsen reguliert werden, ist es die Quintessenz nun die Wäsche der Haare möglichst hinauszuzögern. Anstatt also wie üblich nach ein bis zwei Tagen die Mähne zu reinigen, versucht ihr nun so lange wie nur möglich, dies zu umgehen. Im besten Fall schafft ihr es, mindestens vier bis fünf Tage oder sogar ein bis zwei Wochen das Shampoonieren eurer Haare zu vermeiden. Auch wenn euch dieser Schritt zunächst schwerfällt und euch ein Gefühl überkommen sollte, dass ihr euch mit den strähnigen Haaren nicht mehr wohlfühlt, heißt es jetzt durchhalten.

So zögert ihr das Fetten eurer Haare hinaus

Bevor ihr euch an das Ausfetten herantraut, könnt ihr übrigens auf bestimmte Mittelchen setzen, die ein Fetten der Haare verlangsamen. Neben einem klaren Produkt, das ohne Silikone und Parabene auskommt, wie das Kraft & Glanz Shampoo von Sante für ca. 7 Euro, empfiehlt sich auch ein häufiges Kämmen der Mähne, damit der Talg gleichmäßig in den Haaren verteilt wird und nicht nur am Ansatz haften bleibt. Eine Bürste aus Wildschweinborsten, die es für ca. 18 Euro bei Amazon gibt, ist nun besonders schonend für die Haare und praktisch in der Anwendung.

So kaschert ihr beim Ausfetten strähniges Haar

Wagt ihr euch dann doch einmal in die Öffentlichkeit und möchtet das fettige Haupthaar kaschieren, gibt es hier natürlich ebenfalls Mittel und Wege. So könnt ihr eure Haare zu einem Zopf zusammenbinden, auf einen Hut zurückgreifen, mit Trockenshampoo aushelfen oder diese im angesagten Wet-Look frisieren und mit etwas Haaröl den sleeken Style unterstützen. Haltet ihr den Verzicht auf die Haarwäsche nicht länger aus, könnt ihr vorerst eure Mähne mit klarem Wasser spülen oder auf Apfelessig zurückgreifen, welcher aufgrund der enthaltenen Säure neutralisierend wirkt, den pH-Wert eurer Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht bringt und fettige Rückstände hinwegspült.

Wichtig ist jedoch: Habt ihr die erste Phase des Ausfettens eures Haars überstanden und so lange wie möglich vor der nächsten Wäsche ausgeharrt, solltet ihr nun nicht wieder in alte Muster verfallen, sondern am besten unseren 4-Tage-Plan weiterhin befolgen, der euch nachhaltig darin unterstützt, dass eure Haare deutlich weniger fetten. Und vergesst nicht: Trockenshampoo ist euer bester Freund! 

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