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Haare im Lockdown selber schneiden: Das empfehlen Friseure

Von Silvia am Mittwoch, 3. Februar 2021 um 16:38 Uhr

Da uns der Gang zum Friseur aufgrund der aktuellen Situation leider noch verwehrt bleibt, müssen wir eben selbst Schere anlegen. Wir wissen, worauf ihr laut der Experten beim Haare schneiden achten solltet.

Auch wenn wir uns das nicht vorstellen können, leben wir schon wieder seit fast zwei Monate ohne unseren Friseur des Vertrauens. Und da es wahrscheinlich noch eine Weile so weitergehen wird, sollten wir schleunigst eine Lösung finden, mit der wir das Mutieren zu Steinzeitmenschen etwas rückgängig machen. Eine effektive Körperhaarentfernung für zuhause kennen wir bereits, doch das Nest auf unserem Kopf braucht weit mehr Sorgfalt und Pflege, um wieder in neuer Frische zu erstrahlen. Doch zum Mähne selber schneiden, gehört etwas Know-how dazu, um Fehler zu vermeiden, die nicht nur unserem Schopf schaden können, sondern auch dazuführen, dass wir uns vielleicht nicht mehr vor die Haustür trauen. Auf wen wir an dieser Stelle hören sollten, sind die Meister ihres Fachs selbst. Wir verraten euch, welche drei Dinge Friseure raten, wenn ihr euch die Haare selber schneiden wollt.

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1. Das richtige Equipment besorgen

Schublade auf, Küchenschere raus und los geht‘s! Bei diesem Satz läuft es den meisten Friseuren wahrscheinlich eiskalt den Rücken runter. Egal, ob ein beliebter Long-Bob oder das unkompliziertere Trimmen von Spliss, eine professionelle Haarschere ist ein Muss, um für das Schneiden der eigenen Mähne richtig ausgestattet zu sein. Die Profis empfehlen dafür, das Tool von Pamara, welches ihr auf Amazon für ca. 25 Euro nachshoppen könnt. Modelle, die wir für unsere Nägel oder Papier verwenden, sind nämlich meist viel zu stumpf, sodass die Spitzen unsauber gekürzt werden und direkt wieder dazu neigen, sich zu spalten.

Foto von Markus Winkler von Unsplash

2. Haare besser im trockenen Zustand schneiden

In der Dusche kommt uns unser Haar immer ewig lang vor? Kein Wunder, durch die Nässe werden unsere Strähnen schwerer und damit geglättet. Doch genau aus diesem Grund raten Friseure, Schere vorzugsweise im trockenen Zustand anzulegen. Sonst riskieren wir ein paar Zentimeter zu viel wegzunehmen, die wir nach dem Föhnen am liebsten wieder ankleben möchten. Frauen mit Locken oder einem Pony müssen hier besonders vorsichtig sein, da sich ihre Haarstruktur in unterschiedlichen Feuchtigkeitszuständen maßgeblich verändert und unschöne Überraschungen damit vorprogrammiert sind.

3. Übermut ist fehl am Platz

Die Haarexperten werden nicht grundlos so genannt, denn dieses Handwerk erfordert deutlich mehr als das bloße Reinziehen von zwei Youtube-Tutorials. Deshalb besser auf Nummer sicher gehen und sich einen simplen Schnitt vornehmen, der beispielsweise keine aufwendigen Stufen enthält. Genauso sollten wir immer nur schrittweise etwas Länge wegnehmen, denn ist bekanntlich das Essen versalzen, so ist es nicht mehr zu retten! Ein Tipp von den Hairstylisten: Lieber sich in neuen Frisurentrends ausprobieren und damit etwas Abwechslung in den Alltag bringen. Denn Pferdeschwanz à la Ariana, Messy Bun und Co. eignen sich auch hervorragend, um die Zeit bis zum nächsten, professionellen Friseurtermin zu überbrücken.

Ⓒ MilanMarkovic/iStock

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