Beauty

Haare: So bekommt ihr eine gesunde, kräftige Mähne – laut Experte

Von Jenny am Dienstag, 4. August 2020 um 10:45 Uhr

Was wir wirklich tun sollten, damit eine gesunde und kraftvolle Mähne nicht länger ein großer Traum bleibt, haben wir mithilfe eines Haar-Experten herausgefunden.

Wenn wir uns zwischen den berühmtesten Schauspielerinnen, Models und Influencerinnen umschauen, könnten wir den Eindruck bekommen, gesundes Haar zu erhalten, ist gar nicht so schwer. Denn sie alle verfügen über eine traumhafte Mähne, die sofort neidisch macht. Dass sie allerdings Zugang zu Profi-Friseuren haben, die jegliche Haar-Geheimnisse kennen, sollten wir dabei nicht vergessen. Einer dieser Experten, der bereits Celebrities wie Katie Holmes, Miranda Kerr oder Cindy Crawford die Mähne frisierte, ist Anthony Nader. Mit seinem eigenen Salon "The Raw" in Sydney gehört der Top-Stylist wohl zu den besten überhaupt. Da erfreut es uns doch gleich umso mehr, dass der Star-Friseur sein Wissen bei der DailyMail teilte und verriet, was wir genau unternehmen sollten, damit wir eine glänzende und volle Haarpracht erhalten, die wir uns so sehr wünschen.

1. Zu häufiges Waschen vermeiden

Um zu wissen, dass tägliches Waschen der Haare dem Verlangen nach gesundem, glänzendem Haar einen Strich durch die Rechnung machen würde, dafür brauchen wir nicht unbedingt die Meinung eines Profi-Friseurs. Allerdings bestätigt auch Nader dies noch einmal und führt hierfür zum einen an, dass der Glanz unseres Haares leidet und zum anderen besagt er, dass die Ölproduktion angeregt wird, sodass wir uns durch häufiges Reinigen dieser in einem Teufelskreis befinden, aus dem wir lediglich ausbrechen, in dem wir die Wäsche mehr und mehr hinauszögern. Laut Experte reicht es nämlich vollkommen aus, wenn unser Schopf ein- bis zweimal wöchentlich mit kühlem Nass und einem klärenden Shampoo in Berührung kommt. Um das zu schaffen, haben wir für euch einen genauen 4-Tages-Plan erarbeitet.

2. Haare nicht trocken rubbeln

Noch ein weiterer Fehler, auf den uns der australische Profi-Coiffeur aufmerksam macht, ist das Trockenrubbeln unserer Haarpracht. Um nämlich Zeit einzusparen und den Strähnen ihre Nässe schon vor dem Föhnen zu nehmen, greifen viele von uns zum Handtuch und frottieren die Haare damit ab. Ein großer Fehler, wie der australische Star-Friseur herausstellt, denn unsere Strähnen können durch diese Technik abbrechen – insbesondere, wenn sie ohnehin aufgrund vom Styling, dem Färben und Blondieren strapaziert sind. Wir empfehlen hingegen, das Wasser in den Längen sanft auszudrücken oder ein spezielles Microfaser-Handtuch zu verwenden, welches überschüssige Nässe abnimmt und die Mähne schneller und ohne Haarbruch trocknen lässt. Unsere Favoriten von RenFox könnt ihr euch für ca. 10 Euro direkt nachhause liefern lassen.

3. Zu viel Hitze vermeiden

Was vielen schon bekannt ist: Auch zu viel Hitze kann der Mähne nachhaltig schaden. Verwenden wir täglich das Glätteisen, greifen zum Lockenstab oder frisieren uns die aktuelle Trendfrisur mit einem Welleneisen, ist es kaum verwunderlich, dass gesunde Haare ein Traum für uns bleiben. Können wir jedoch auf das Styling mit der Hitze nicht verzichten, empfiehlt Nader, mit einer Temperatur von 150 Grad zu beginnen. Damit die Haarstruktur außerdem geschützt bleibt, sollte ein pflegender Hitzeschutz, wie beispielsweise das Produkt mit zarten Kokosduft von Bold Uniq, in unsere Routine integriert und jede einzelne Strähne vor der Berührung mit dem heißen Styling-Tool damit benetzt werden. Für ca. 18 Euro könnt ihr den Bestseller direkt bei Amazon bestellen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Haare von unten kämmen

Was Anthony Nader uns noch offenbart? Sogar bei den simpelsten Handgriffen, wie dem Kämmen unserer Haare, können uns Fehler unterlaufen, die uns an einer gesunden Mähne hindern. Beginnen wir nämlich hierbei am Oberkopf, riskieren wir herausgerissene Strähnen und abgebrochenen Längen. Dagegen macht es – laut des Profis – den Unterschied, wenn wir uns zunächst unseren Spitzen annehmen und wir uns hoch bis zu den Wurzeln arbeiten. Außerdem gilt es, sich erst einmal den Verwirrungen an unserem Hinterkopf und der Nackenpartie zu widmen, bevor wir die Strähnen durchkämmen, die unser Gesicht umrahmen. Dem grobzinkigen Kamm oder dem unter Friseuren beliebten Tangle-Teezer, sollten wir dabei den Vortritt vor einer handelsüblichen Bürste lassen.

5. Auf ständiges Bleichen verzichten

Gerade im Sommer lieben wir eine frische und aufgehellte Mähne. Einer gesunden Haarpracht wirkt diese Vorliebe allerdings stark entgegen, vertrauen wir auf die Meinung des Profi-Stylisten Anthony Naders. Das Bleichen der Strähnen, bei denen ihnen Farbe entzogen wird, greift sie stark an und kann gerade bei regelmäßiger und zu häufiger Prozedur eine ausgedünnte Mähne bewirken. Natürlich gibt es für diesen Fall Shampoos wie das stärkende Produkt der L'Óreal Botanical-Reihe. Um das Problem jedoch bei Schopf zu packen, müssen wir auf zu häufige Blondierungen verzichten und können hingegen unserer Haarfarbe mit der regelmäßigen Anwendung von Silbershampoo einen frischen Look wie vom Friseur verpassen. Als absoluter Bestseller mit über 17.000 überzeugten Kundinnen, lässt sich das Anti-Gelbstich-Shampoo von Bold Uniq für ca. 20 Euro benennen. Auch dieses Mittel sollte in unserer Haarwäsche allerdings nur höchstens einmal die Woche Anwendung finden. 

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