Beauty

Haut- und Haarpflege: 6 effektive Helfer aus der Natur 

Von GRAZIA am Dienstag, 2. März 2021 um 13:03 Uhr

Teint, Kopfhaut, Haar – irgendwie soll alles strahlen! Du bist noch auf der Suche nach den richtigen Produkten, willst aber deinen Köper nicht belasten? Dann haben wir besten Helfer aus der Natur für dich!

Ein strahlender Teint, gesunde Kopfhaut und kräftiges, glänzendes Haar: Viele Frauen wünschen sich eine Pflegeroutine, die diese drei Aspekte ermöglicht. In der heutigen Zeit mit vielen negativen Umwelteinflüssen, Kosmetika und immer größerer Unsicherheit im Hinblick auf die richtigen Produkte fühlt sich Pflege kompliziert an. Mit den folgenden sechs Helfern wird sie wieder leichter. 

1. Heilerde

Heilerde ist ein echter Klassiker unter den natürlichen Beauty-Helfern. Schon seit Jahrzehnten gilt sie als nützlich für die innerliche und äußerliche Anwendung, wobei unterschiedliche Feinheitsgrade die jeweiligen Effekte beeinflussen. Wissenschaftlich ist die Wirkungsweise von Heilerde zwar noch nicht gänzlich erforscht und belegt, viele Frauen aber schwören darauf. Für die Hautpflege erweist sich Heilerde als hilfreich, da sie dank ihrer feinkörnigen Struktur zu einer Maske verrührt werden kann und über ein hohes Bindungsvermögen verfügt. Auf die Haut von Gesicht oder Dekolleté aufgetragen trocknet die Heilerde-Maske langsam und soll dabei unerwünschte Stoffe an sich binden. Hiervon versprechen sich viele Frauen ein besseres Hautbild mit weniger Unreinheiten. 

2. Sheabutter

Sheabutter stammt meist aus Afrika. Hier wächst der Karité-Baum, aus dessen Früchten Arbeiter die fluffige Butter gewinnen.  Für die Pflege der Haut soll Sheabutter vor allem aufgrund ihrer Inhaltsstoffe so wertvoll sein. Da es sich um ein natürliches Fett aus einer nussartigen Frucht handelt, bringt die Butter verschiedene Mineralstoffe als auch Vitamine mit. Zu finden sind hier unter anderem 

  • Vitamin E, 
  • Betacarotin 
  • und Allantoin. 

Die enthaltenen Fettsäuren sollen zudem einen hautschützenden Effekt entfalten und für eine weiche Struktur der Hautoberfläche sorgen. Beim Kauf von Sheabutter ist es wichtig, auf nicht raffinierte Varianten zurückzugreifen. Diese nämlich sind in Sachen Inhaltsstoffe noch reichhaltiger und eignen sich daher besser für die Versorgung der Haut. 

3. Teebaumöl 

Teebaumöl ist ein äußerst beliebter Allrounder, wenn es um die Pflege von Haut und Haar geht. Das Anwendungsspektrum des Öls ist äußerst breitgefächert. Gewonnen wird das Teebaumöl aus den Blättern des australischen Teebaums. Gerade in Australien ist das Öl schon seit vielen Jahrhunderten bekannt, denn bereits die Aborigines schätzten es für seine vielfältigen Effekte. So soll Teebaumöl nicht nur gegen Herpes wirken, sondern dank seiner entzündungshemmenden, antibakteriellen und pilzhemmenden Effekte weitere Vorzüge entfalten. Australian Bodycare weist darauf hin, dass die pure Anwendung reinen Öls auf der Haut nicht zu empfehlen ist. In den Produkten für die Pflege von Haut und Haar verwendet der Hersteller das Öl in einer durchdachten Dosierung. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Pflege nach der Rasur über spezielle Kopfhautpflege gegen Schuppen bis hin zur Körperpflege für jeden Tag.

4. Meersalz 

Ein Urlaub am Toten Meer ist für viele Menschen ein ganz besonderer Traum. Dieses Meer nämlich enthält so viel Salz, dass Badegäste nicht untergehen, sondern sanft an der Oberfläche treiben. Aber nicht nur dieses Erlebnis macht das Tote Meer so spannend. Auch sind es die vielfältigen Effekte auf die Hautgesundheit, aufgrund derer das Salz aus dem Toten Meer als beliebter Beautyhelfer bei Neurodermitis, Akne oder schuppiger Haut gilt. 

©Toa Heftiba/Unsplash

Ein Bad im Toten Meer soll besonders gesund für die Haut sein. Nun muss natürlich nicht jeder, der in den Genuss dieser besonderen Wirkung kommen möchte, ans Tote Meer reisen. Inzwischen gibt es das Salz in größeren Portionen ganz unkompliziert in Bioläden oder auch im Netz zu kaufen. Wie genau die Anwendung sich gestaltet, hängt vom erwünschten Nutzen des Salzes ab. Vom Vollbad mit echtem Meersalz bis hin zum schnellen Peeling mit Meersalzkörnern ist praktisch alles möglich. 

5. Apfelessig 

Auch Apfelessig gehört zur Riege jener Beautyhelfer, die schon unsere Großmütter kannten. Während der spezielle Essig bei der Hautpflege eher weniger häufig zum Einsatz kommt, ist er in Sachen Haarpflege ein ganz besonderer Geheimtipp. Eine saure Rinse mit Apfelessig schließt nach der Haarwäsche die Schuppenschicht und sorgt so dafür, dass das Haar umso glänzender wird. Auch in Haushalten mit sehr kalkhaltigem Wasser kann eine saure Rinse dabei helfen, das Haar wieder etwas leichter zu machen und Ablagerungen zu vermeiden. Angerührt ist die Rinse dabei schnell und unkompliziert. Auf einen Liter kaltes Leitungswasser kommen zwei Teelöffel Apfelessig. Nach der Haarwäsche werden die Haare dann damit gespült und hiernach nicht noch einmal ausgespült. Der Essiggeruch verfliegt beim Trocknen. 

6. Natron 

Der letzte Beautyhelfer aus natürlicher Quelle ist Natron. Schon im Haushalt beim Putzen, Kochen und Backen erweist sich das weiße Pulver als besonders vielseitig. Wer Natron auch in der regelmäßigen Pflegeroutine einsetzen möchte, profitiert vor allem von der geruchsneutralisierenden Wirkung. Natron ist deshalb eine besonders beliebte Zutat in Deo-Rezepten, wie sie in diesem Artikel vorgestellt werden.

©How to Gym/Unsplash

Abgesehen hiervon kann Natron auch als Zutat für hausgemachte Peelings verwendet werden. Die feinkörnige Struktur hilft dabei, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und somit das Hautbild zu verfeinern. Dass Natron darüber hinaus auch Schmutz entfernen und unerwünschte Säuren neutralisieren kann, kann für die Haut unter Umständen ebenfalls von Vorteil sein. 

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