
Die kühlen Monate bringen nicht nur Veränderung für unsere Garderobe mit sich, auch bei den Frisuren-Trends tut sich einiges. Wer mit dem Gedanken an eine neue Frisur spielt, findet in den aktuellen Runway- und Red-Carpet-Looks reichlich Inspiration. Kurz vor Saisonbeginn zeichnet sich deutlich ab, welche Schnitte jetzt besonderes gefragt sind und welche Varianten hingegen eine Pause einlegen.
In vs. out: Alles über die Kurzhaarfrisuren-Trends im Herbst 2026
Damit ihr beim nächsten Friseurtermin gezielt die passende Form wählt, kommt hier die Übersicht der herbstlichen Haarschnitte.
1. In: Retro Micro Bob vs. out: Ultra-glatter Sleek Bob

Kompakte Längen feiern ein glamouröses Comeback: Der Retro Micro Bob erobert den Herbst und definiert sich darüber, dass er knapp auf Höhe der Wangenknochen endet. Lukita Maxwell lieferte bei den Emmy Awards die beste Inspiration für den Look, der von einem präzisen Mittelscheitel und sanft nach innen geschwungenen Spitzen lebt. Die Silhouette erinnert an die Eleganz der 1920er-Jahre, wirkt durch das cleane Finish aber zeitgemäß. Der Schnitt legt die Halspartie frei und verleiht minimalistischen Outfits einen wirkungsvollen Twist.
Pfeilgerade geglättete Sleek Bobs weichen dagegen in die Pause.
2. In: "Halle Berry"-Pixie vs. out: Strenge, raspelkurze Pixie-Cuts

Hollywood liefert die perfekte Vorlage für nostalgische Looks: Zendaya zeigte sich zuletzt mit einem Pixie, der Erinnerungen an Halle Berrys ikonischen Auftritt Ende der 90er-Jahre weckt. Der Schnitt lebt von feiner Textur, sanft auslaufenden Kanten und etwas Bewegung im Deckhaar. Die zarten Strähnen geben feinem wie dichtem Haar Substanz.
Ganz kurze, extrem strenge Pixie-Varianten mit harten Rasur-Kanten treten dahinter zurück. Die weichere "Halle Berry"-Optik wirkt im Alltag wandlungsfähiger und verleiht der Partie rund um die Wange mehr Rahmen.
3. In: Wispy Long Bob vs. out: Klassisch harter Bob

Klassische Bob-Formen bekommen eine luftige Nuance verpasst. Penélope Cruz bewies auf dem Red Carpet zuletzt, wie elegant der Wispy Long Bob fällt: Weiche, ausgedünnte Fransen brechen die schwere Kante auf und lassen das Haar locker auf die Schultern treffen.
Der sehr akkurat auf Kinnlänge geschnittene Bob verliert dagegen an Aktualität. Die sanft abgestufte Variante mit Fransenstruktur zeigt sich im Herbst deutlich moderner.
