Neue Jahreszeit, neue Skincare-Routine! Wir verraten dir, welche drei Hautpflegeprodukte im Herbst in sind.
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Auf diese Hautpflegeprodukte solltest du jetzt im Herbst setzen.
Nicht nur unsere Garderobe verändert sich mit den Jahreszeiten, auch unsere Hautpflege sollte sich an die neuen Bedingungen anpassen. Was sich im Sommer noch pflegend auf der Haut angefühlt hat, reicht bei sinkenden Temperaturen plötzlich nicht mehr aus.
Denn während draußen die Luft kühler und trockener wird und drinnen die Heizungen auf Hochtouren laufen, muss unsere Haut einiges aushalten. Spannungsgefühle, trockene Stellen und ein fahler Teint sind deshalb im Herbst und Winter keine Seltenheit. Umso wichtiger ist es, die Skincare-Routine an die veränderten Bedürfnisse anzupassen. Statt leichter Texturen und intensiver Wirkstoffe rücken jetzt vor allem reichhaltige Formulierungen, beruhigende Inhaltsstoffe und eine starke Hautbarriere in den Mittelpunkt.
Skincare im Herbst: Diese 3 Beauty-Swaps lohnen sich jetzt
Ein kompletter Austausch unserer Beauty-Routine ist zum Saisonwechsel natürlich nicht notwendig. Oft reichen schon kleine Veränderungen, um die Haut optimal auf die kühleren Monate vorzubereiten. Diese drei Anpassungen können jetzt absolute Gamechanger sein:
Im Sommer lieben wir leichte Gelcremes, die schnell einziehen und sich kaum auf der Haut bemerkbar machen. Im Herbst darf unsere Pflege dagegen gerne etwas reichhaltiger ausfallen. Der Grund: Durch die trockene Heizungsluft in Innenräumen verliert die Haut schneller Feuchtigkeit. Eine leichte Textur allein reicht dann nicht mehr aus, um sie ausreichend zu schützen.
Cremes mit Ceramiden, Squalan oder Sheabutter können dabei helfen, die Hautbarriere zu stärken und Feuchtigkeit länger in der Haut zu halten.
2. Out: Retinol-Pause – In: Retinol in der Abendroutine
Wer im Sommer bewusst auf Retinol verzichtet hat, kann den Wirkstoff im Herbst wieder in seine Pflegeroutine integrieren. Retinol gehört zu den bekanntesten Anti-Aging-Inhaltsstoffen und kann bei regelmäßiger Anwendung feine Linien, eine ungleichmäßige Hautstruktur und Pigmentflecken mildern.
Wichtig ist allerdings, die Haut nach der Sommerpause langsam an den Wirkstoff zu gewöhnen. Statt direkt jeden Abend Retinol zu verwenden, solltest du zunächst auf eine Anwendung ein- bis zweimal pro Woche setzen. Verträgt die Haut das Produkt gut, lässt sich die Häufigkeit schrittweise auf etwa drei Abende erhöhen. Eine anschließende Feuchtigkeitspflege kann helfen, Trockenheit und Irritationen vorzubeugen. Und auch wenn die Sonne im Herbst weniger intensiv erscheint, bleibt täglicher UV-Schutz unverzichtbar.
Peelings gehören für viele von uns zur regelmäßigen Hautpflege. Gerade nach dem Sommer, wenn sich die Haut etwas rau oder uneben anfühlt, ist die Versuchung groß, mit einem intensiven Peeling nachzuhelfen. Doch grobe Schleifpartikel können empfindliche Haut zusätzlich reizen und die ohnehin beanspruchte Hautbarriere belasten.
Eine sanftere Alternative sind dagegen Enzympeelings. Sie lösen abgestorbene Hautschüppchen mithilfe von Enzymen, beispielsweise aus Papaya oder Ananas. Das Ergebnis ist ein ebenmäßiger Teint. Auch hier gilt allerdings: Weniger ist mehr. Eine Anwendung pro Woche ist für viele Hauttypen zunächst ausreichend. Bei Rötungen, Brennen oder starker Trockenheit sollte die Haut lieber eine Peeling-Pause bekommen.
Egal ob Sommer oder Herbst: Lichtschutzfaktor ist immer in!
Bei all den Veränderungen gibt es ein Beauty-Produkt, das unabhängig von der Jahreszeit einen festen Platz in unserer Routine verdient: Sonnenschutz. Denn auch wenn sich die Sonne im Herbst seltener zeigt, ist unsere Haut weiterhin UV-Strahlung ausgesetzt. Besonders UVA-Strahlen, die zur vorzeitigen Hautalterung beitragen können, erreichen uns das ganze Jahr über und dringen sogar durch Fensterglas. Ein Breitband-Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 ist deshalb auch an kühleren Tagen ein Muss der morgendlichen Hautpflege. Wer Retinol oder exfolierende Wirkstoffe verwendet, sollte darauf besonders achten.