Beauty

Katy Perry: „Ich bin immer die gute Fee“

Von Susan am Donnerstag, 20. August 2015 um 16:23 Uhr
Vielleicht ist das ja der Grund, weshalb On/off-Boyfriend John Mayer immer wieder zu Katy Perry zurückkehrt. Mit ihren Kochkünsten hat sie ihn allerdings nicht verzaubert - verriet sie uns exklusiv im Interview …

Ihre grosse Konkurrentin Taylor Swift würde sie am liebsten dahin zaubern, wo der Pfeffer wächst, heißt es. Doch beim Interview mit GRAZIA hüllt sich Katy Perry (30) dazu in Schweigen. Es soll um ihren neuen Duft gehen, den die Sängerin wie einen Zaubertrank direkt aus der Hexenküche gestalten ließ. Apropos Küche: Da ist Katy so ganz anders als alle Stars, die sich ständig beim Backen und Kochen auf Instagram präsentieren. Und mit health food kann sie eh nichts anfangen – wahre Schönheit erreicht man schließlich ganz anders!

Glauben Sie eigentlich an Magie und Übersinnliches?

Nicht in dem Sinne, dass man über einer Kristallkugel sitzt oder einen Zaubertrank brauen kann. Aber ich glaube, dass man sein Schicksal sehr gut selbst beeinflussen kann und dass man eine Vision haben muss. Dazu gehört harte Arbeit und Fleiß.

Dennoch haben Sie Ihren Duft „Mad Potion“, also Zaubertrank, genannt.

Ich dachte bei dem Namen eher an den bekloppten Hutmacher von „Alice im Wunderland“. Aber eine gewisse magische Wirkung hat der Duft schon. Wie Sie vielleicht wissen, ist Vanille ein Aphrodisiakum und Moschus sehr androgyn – beides zusammen ist eine ziemlich effektive Mischung.

Sie haben mal gesagt, dass Ihr Bauchgefühl Sie im Leben sehr geleitet hat.

Ja, das stimmt. Das Bauchgefühl hat für mich etwas von Magie. Weil man meistens auf wundersame Weise richtig damit liegt. Man muss einfach lernen, zu merken, was das Innere einem sagt – und dann auch darauf hören.

Sie haben drei Wünsche frei. Was soll die Fee Ihnen bescheren?

Als Erstes natürlich Gesundheit. Dann würde ich gerne für immer ein kreativer Geist bleiben und mich künstlerisch weiterentwickeln. Und als Drittes … Soll natürlich jeder mein Parfüm lieben!

Sehen Sie sich selbst eher als die gute oder die böse Fee – und welchen Zauber würden Sie wohl am meisten anwenden?

Ich bin natürlich immer die gute Fee! Und ich verzaubere mit Licht und positiver Energie. Toleranz und Empathie sind das, was ich in die Welt tragen würde.

Sie machen gerade Pause von Ihrer Welttour. Wie verbringen Sie die Zeit?

Ein paar Termine meiner Welttour habe ich noch, aber bis dahin genieße ich den Sommer. Ich reise nach wie vor viel. Es macht eben einen Unterschied, ob man privat auf Reisen ist oder beruflich.

Sie sind also nicht besonders häuslich?

Doch. Aber ich koche jetzt nicht. Ich kann auf einer Bühne stehend über 20 000 Zuschauern herrschen, das muss reichen. Die Dinge, die ich nicht kann, gleiche ich mit anderen Fähigkeiten aus. (lacht)

Dann bekocht Ihr Boyfriend John Mayer Sie, oder?

Ich bestelle beim Lieferservice. In-N-Out-Burger sind einfach die besten …

Gönnen sich Popstars so was wirklich?

Also ich schon. Jetzt gerade hatte ich einen Burrito zum Frühstück. Sooo lecker!

Sie streiten sich derzeit mit ein paar Nonnen, weil Sie ein altes Kloster in Los Angeles kaufen möchten. Würden Sie da häuslicher, wenn Sie Ihre Wunschimmobilie erwerben dürften?

Lassen Sie uns mal beim Parfüm bleiben.

Was brauchen Sie, um sich so richtig schön zu fühlen?

Hmmm, ich hantiere gerne mit Düften und Make-up, das ich selbst kreiert habe. Aber ich denke, alle Produkte zusammen genommen können es nicht schaffen, dass man schön wird. Sich selbst zu lieben, ist die Grundlage für alles. Die Produkte highlighten dann die Schönheit, die man in sich trägt.

Interview: Roland Rödermund

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