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Laut Dermatologen: Diese Dinge solltest du für eine reine Haut vermeiden

Von Inga am Donnerstag, 5. März 2020 um 12:13 Uhr

Wer eine faltenfreie und reine Haut möchte, der sollte sich neben den richtigen Produkten auch an ein paar Regeln halten. Welche Dinge es unbedingt zu vermeiden gilt, um mit einem schönen Teint glänzen zu können, haben Dermatologen verraten.

Frauen, die sich eine einwandfreie und faltenfreie Haut wünschen, decken sich häufig mit zahlreichen Produkten ein, die alle ihre eigenen Funktionen erfüllen: eine Maske für Feuchtigkeit, eine Creme gegen Augenfalten, ein Serum für mehr Straffheit und Anti-Pickel-Salben gegen Unreinheiten. Doch zu viele Produkte können der Haut schaden, stattdessen kommt es auf richtige Pflege für seinen individuellen Hauttypen an und die Rituale, die wir täglich durchführen. Nachdem wir bereits über die besten Hautpflegeprodukte aufgeklärt haben, die weniger als 15 Euro kosten und von Experten empfohlen werden, sind wir nun auf fünf Dinge gestoßen, die wir laut Dermatologen vermeiden sollten, um eine reine und ebenmäßige Haut zu erlangen…

1. Zu häufiges Peelen 

Es ist ein verbreiteter Irrtum, das die Haut zarter wird, je mehr wir sie peelen. Wer täglich zum Peeling greift, schadet nämlich in Wahrheit seiner Haut und riskiert Irritationen und Rötungen. Professor Dr. Volker Steinkraus, Gründer des Dermatologikums in Hamburg, empfiehlt daher ein einmaliges Peeling pro Woche, welches die Haut gut toleriert, während die schützende Hornschicht von zu häufigem Schrubben zu sehr abgetragen wird. Dabei gilt: Je feiner und trockener die Haut ist, desto größer sollten die Abstände zwischen den Anwendungen sein. Für das Peeling empfiehlt sich zudem ein mildes Produkt, wie das "Gentle Peeling" von Babor, welches du für 17 Euro über Amazon erhältst.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Pickel ausdrücken 

Auch die Annahme, dass Pickel ausdrücken eine gute Idee sei, ist falsch. Denn dadurch können Bakterien in die Wunde gelangen, wodurch sich die Haut entzünden kann. Wird die Prozedur nicht von einem Dermatologen durchgeführt, bleiben zudem ohnehin meist Reste im Talgdrüsen Haarfollikel, wodurch der Pickel nach einiger Zeit wieder zu sprießen anfängt. Zudem kann es passieren, dass eine Narbe zurückbleibt, von der wir länger etwas haben.

3. Ständig ins Gesicht fassen

Oft sind wir so in Gedanken vertieft oder beschäftigt, dass wir gar nicht merken, dass wir uns nebenbei ständig ins Gesicht fassen – besonders das Kinn ist davon häufig betroffen. Doch an kaum einem Körperteil sammelt sich über den Tag verteilt mehr Dreck an, als an den Händen. Fassen wir uns damit ins Gesicht, verstopfen die Bakterien unsere Poren und es können Pickel entstehen. Dermatologen raten daher: Finger weg aus dem Gesicht. Übrigens kann auch unser Smartphone Bakterien übertragen, die beim Telefonieren im Gesicht landen, weshalb wir dieses regelmäßig desinfizieren sollten.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Zu aggressive Inhaltsstoffe

Einige Tinkturen, Pflegemittel und Abschmink-Produkte enthalten chemische und aggressive Inhaltsstoffe, die die Haut reizen können und ihr wichtige Öle entziehen. Die Haut wird fahl, trocken und es kann zu Irritationen, Rötungen und im schlimmsten Fall sogar Akne kommen. Jessica Weiser, Dermatologin bei der New York Dermatology Group, empfiehlt daher stattdessen auf schonendere Produkte, wie ein ölhaltiges Mizellenwasser – wie dieses von Nivea für ca. 5 Euro – zu setzen, welches Make-Up gründlich und sanft entfernt und die Haut zugleich pflegt. 

5. Pinsel nicht reinigen

Welche ekligen Dinge passieren können, wenn du deine Make-up-Pinsel nicht regelmäßig reinigst, haben wir bereits verraten. Neben Talg-, Fett- und Staubablagerungen, kann es zu allergischen Reaktionen, verklumpten Make-up-Resten und schließlich zu Pickeln und Rötungen kommen. Deshalb empfehlen Dermatologen die Schminkutensilien mindestens einmal die Woche zu säubern, wobei spezielle Reiniger behilflich sein können. 

 

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