Beauty

Laut Friseur: Das solltest du im Lockdown nicht mit deinen Haaren machen

Von Julika am Mittwoch, 16. Dezember 2020 um 15:42 Uhr

Da Friseure im Moment geschlossen haben, solltest du bei deinen Haaren in der Quarantäne aufpassen. Von diesen drei Dingen raten die Profis ab...

Ach was hatten wir uns gefreut, nach den stressigen Monaten im Frühjahr – ohne Friseur oder Kosmetikerin – uns nun vor Weihnachten noch einmal richtig schön machen zu lassen. Und sei es nur für den Zoom-Call mit der Familie. Wer keinen Friseurtermin ergattern konnte, steht jetzt vielleicht mit einer Spur mehr Panik vor dem Badezimmmerspiegel. Die Haarspitzen sind kaputt und der Ansatz ist seit dem letzten Besuch doch schon wieder ein bisschen rausgewachsen. Jetzt einfach selbst die Schere zur Hand nehmen und ein wenig Farbe aus der Drogerie anmischen? Vielleicht nicht die beste Idee, schließlich gibt es einen guten Grund dafür, dass wir ansonsten so gerne zum Friseur gehen. Experten raten sogar dringend von einer Hauruck-Aktion ab. Von welchen drei Dingen du während des aktuellen Lockdowns laut Hairstylist lieber Abstand nehmen solltest, verraten wir jetzt.

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1. Nicht selbst einen Trend-Schnitt verpassen

Okay, sich bis auf Weiteres von Trend-Frisuren zu verabschieden ist schon ziemlich hart. Schließlich eröffnen sich uns regelmäßig Neue, sobald wir unseren Instagram-Feed öffnen. Doch wenn ungeschulte Hände am Werk sind… Ein gefährliches Vergnügen. Setzt du die Schere nur minimal falsch an, so wird der Schnitt "einfach nur schief", erklärt Andres Piesbergen, Inhaber des Salon "Mex Coiffeur" in Bremen. Gerade bei kurzen Haaren kann es so einige Zeit dauern, bis der misslungene Haarschnitt herausgewachsen ist. Gleiches gilt für Pony-Frisuren. Versuche, deinen aktuellen Hairstyle eher mit Accessoires oder einem neuen Scheitel zu überbrücken, der den Ansatz kaschiert und dem Schopf neues Volumen verleiht. "Ich empfehle, sich einen Seitenscheitel zu machen und den Pony seitlich zu tragen.", erklärt Nicole Pisbergen, ebenfalls Inhaberin des "Mex Coiffeur".

2. Verzichte auf Farbexperimente!

Bereits beim Thema Blondierungen haben wir gelernt: Farbwechsel, insbesondere wenn sie heller werden sollen, rauen die Haarfaser extrem auf. Vor allem Blond braucht daher auch eine genaue Analyse des Istzustandes. Trägst du selbstangerührte Farbe an den falschen Punkten am Haar auf oder lässt sie zu lange einwirken, können die Strähnen abbrechen oder ungleichmäßig werden. Pisbergen rät: "Bitte nicht selbst färben". Stattdessen kannst du dir das aktuelle Comeback der 90er zunutze machen und den Ansatz ein wenig rauswachsen lassen. Ein Zick-Zack-Scheitel setzt diesen in Szene. Für den entsprechenden Glanz wie vom Friseur sorgt ein Glossing. Unser Favorit: Das Glossing von SHYNE, das du schon ab ca. 32 Euro nachkaufen kannst.

3. Nicht von der aktuellen Pflege abweichen

"Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, warum man keine Zeit für eine Haarkur hat", meint das Experten-Team. Du denkst sofort an nützliche Hausmittel wie Olivenöl oder Zitronensaft? "Davon rate ich ab", erklärt Andres Piesbergen. Denn so nützlich manche kleinen Hacks auch sein können, sie bergen immer ein gewisses Risiko, da sie nicht für die Mähne gemacht wurden. Wir empfehlen, die bewährte Pflege aus dem Duschregal zu holen oder auf Produkte zu setzen, die ein bisschen mehr Zeit erfordern. Die Coco & Eve Maske, die du auf Amazon gleich mit der passenden Bürste und einem Handtuch für ca. 50 Euro bekommst, spendet Feuchtigkeit, verbessert die Haartextur und zähmt Frizz. Einfach nach dem Duschen in die Strähnen geben, diese mit dem beigelegten Microfasertuch umwickeln und in etwa 20 Minuten einwirken lassen. Lockdown-Haarkrise bewältigt!

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