Beauty

Maskenpflicht: Diese Tricks helfen gegen Mitesser, Pickel und Co. im Gesicht – laut Experten

Von Silky am Montag, 4. Mai 2020 um 14:34 Uhr

Die Maskenpflicht ist eingetreten und wir dürfen nur noch mit einem Mundschutz aus dem Haus. Wie wir uns dabei gegen Pickel, Unreinheiten und Co. schützen, verraten wir jetzt…

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise verbringen wir viel mehr Zeit zuhause. Der tägliche Gang ins Büro wurde mit dem Home Office im Zimmer nebenan ausgetauscht und die Sporteinheiten im Fitnessstudio ersetzen wir mit Home Workouts. Während die aktuelle Situation für alle von uns ziemlich schwer und ungewohnt ist, konnten wir immerhin einen kleinen Vorteil sehen. Unsere Haut bekommt endlich mal eine kleine Auszeit von Make-Up, Außeneinflüssen und Co. Tatsächlich konnten wir in den letzten Wochen einen positiven Unterschied in unserem Hautbild erkennen. Unser Teint sieht frischer aus und neue Unreinheiten machen sich auch nicht mehr bemerkbar. Zudem versuchen wir, diszipliniert zu bleiben und achten auf eine gesündere Ernährung, die sich positiv auf den Darm und wiederum auf die Haut ausübt. Allerdings kann die neue Maskenpflicht einem reinen Teint schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Durch das ständige Reiben der Maske an unserem Gesicht können im Nu Reizungen uns Ausschläge entstehen. Außerdem entsteht in dieser Maske eine Art feuchte Wärme durch unseren Atem, was ebenfalls zu Pickel führen kann. Welche Tricks dabei helfen, um solche Unreinheiten zu vermeiden, verraten Experten.

1. Auf das Material achten

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass wir alle einen Mundschutz tragen müssen, um nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Mitmenschen zu helfen. Ob ihr diesen nun selbst zuhause näht, bastelt (wir verraten euch hier wie) oder aus einem Geschäft kauft – das Material ist dabei wichtig, wenn es um Hautreizungen, Unreinheiten und Co. geht. Dermatologin Dr. Shari Marchbein rät dazu, weiche und sanfte Stoffe, wie zum Beispiel Baumwolle zu wählen, da sie keine raue Oberfläche haben, die ständig an der Haut reibt. Allerdings müsst ihr hier beachten, dass die Luft bei solchen Materialien nicht gefiltert wird und einfacher eindringen kann. Achtet beim Mundschutz also darauf, dass es sich um dicht gewebte Baumwolle handelt.

2. Verzichtet auf Make-up

Wie wir bereits erwähnt haben, leben wir gerade mehr oder weniger Make-up-frei. Wer sich während der Selbst-Isolation noch nicht so ganz von Foundation, Concealer und Co. verabschieden kann, sollte es zumindest beim Tragen eines Mundschutzes tun. Die Kombination aus Make-up und Maske ist nämlich nicht die Beste, da der Stoff die Schminke bloß verreiben und entfernen wird, laut Marchbein. Letztendlich vermischt sich diese mit der Wärme, die in der Maske entsteht und neue Pickel entstehen oder bereits entstandene Unreinheiten werden verschlimmert. Wer sich unbedingt schminken will, setzt lieber nur auf Lidschatten und Mascara.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Reinigt das Gesicht

Auch ohne Make-up ist die richtige Hautpflege besonders jetzt ziemlich wichtig. Der Mundschutz kann dazu führen, dass Öl in unseren Poren blockiert wird und somit Pickel entstehen, erklärt Kosmetikerin Renée Rouleau. Im Idealfall sollte als Erstes der Mundschutz entfernt werden, wenn man nach Hause kommt. Anschließend wäscht man sich die Hände und danach wird das Gesicht gewaschen, damit die Blockade aufgehoben wird. Wer sein Gesicht nicht waschen kann oder will, kann auch auf einen natürlichen Toner, wie diesen von Mother Nature Cosmetics, setzen und diesen mit einem Wattepad auf die Haut auftragen, um Bakterien abzutöten.

4. Vermeidet starke Pflegeprodukte

Das bringt uns auch schon zum nächsten Punkt. Hände weg von zu starken Pflegeprodukten, die die Haut austrocknen. Wenn ihr merkt, dass euer Hautbild sich gerade im Mund- oder Kinnbereich verschlechtert, solltet ihr lieber auf Pflegemittel für sensible Haut setzen, rät Dr. Joshua Zeichner, Dermatologe des Mount Sinai Krankenhauses in New York. Euer Teint sollte nicht weiterhin belastet und von hoch dosierten Pflegemitteln attackiert werden. Versucht es mit dem parfüm- und seifenfreien Cetaphil Gentle Skin Cleanser, den ihr über Amazon für ca. 17 Euro kaufen könnt und auch bei Kundinnen ziemlich beliebt ist: "Da ich einen Hautausschlag hatte, wurde mir dieses Produkt von meiner Hautärztin empfohlen und alles ist weg. Kein kleben, kein strenger Geruch, sehr gut zu benutzen - ein Gefühl der puren Reinigung!“

5. Setzt auf eine dickere Creme

Sofie Pavitt, eine Kosmetikerin aus New York rät dazu, auf die Hautveränderung, nachdem ihr den Mundschutz anwendet, zu achten. Wenn vereinzelt Pickel auftauchen, sollten diese gezielt mit einer Creme behandelt werden. Verschlimmert sich der Zustand allerdings, sollte eine dickere Creme aufgetragen werden, die als Schutzmauer zwischen Haut und Maske dient. Sie empfiehlt die Dr. Jart+ Ceramidin Creme, die es über Amazon für ca. 27 Euro zu kaufen gibt. Das Ziel hierbei ist, allzu viel Reibung des Stoffes gegen die Haut zu vermeiden.

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