Nach diesem Blondton fragen jetzt alle beim Friseur

Eine neue Jahreszeit ist die perfekte Gelegenheit, um auch unserer Haarfarbe ein kleines Update zu verpassen. Welcher Blondton im Herbst 2026 besonders angesagt ist, verraten wir hier.

Nach diesem Blondton fragen  jetzt alle beim Friseur© Vincenzo Grillo/launchmetrics.com/spotlight
Wir setzen im Herbst auf "Honey Blond".

Wenn die Tage kürzer werden und wir unsere luftigen Sommerlooks gegen kuscheligen Strick und warme Mäntel tauschen, wächst oft auch die Lust auf eine neue Haarfarbe. Schließlich ist der Wechsel der Jahreszeiten die perfekte Gelegenheit, um nicht nur unseren Kleiderschrank, sondern auch unseren Look aufzufrischen.

Dabei muss es nicht immer eine völlig neue Farbe sein. Gerade bei blondiertem Haar können schon feine Veränderungen der Nuance einen großen Unterschied machen. Und im Herbst 2026 zeichnet sich ein Blondton ab, der den aktuellen Low Maintenance-Trend aufgreift und mit seiner Wärme perfekt zu der kalten Jahreszeit passt.

“Honey Blonde” ist die Trendhaarfarbe im Herbst 2026

Nach den hellen Blondnuancen des Sommers darf unsere Haarfarbe im Herbst gerne etwas mehr Tiefe bekommen. Genau hier kommt “Honey Blonde” ins Spiel. Der warme Blondton erinnert mit seinen goldenen Reflexen an flüssigen Honig und gehört im Herbst und Winter zu den gefragtesten Haarfarben. Dabei ist es vor allem das Zusammenspiel verschiedener Nuancen, das “Honey Blonde” aktuell so beliebt macht. Anders als kühle Platin- oder Aschblondtöne setzt dieser Blondton auf eine Mischung aus warmen Gold-, Beige- und Karamellreflexen, die dem Haar einen besonders weichen, natürlichen Look verleihen. Feine Highlights und etwas dunklere Strähnen gehen fließend ineinander über, sodass die Farbe je nach Lichteinfall immer wieder anders wirkt.

Dass “Honey Blonde” gerade jetzt so gefragt ist, überrascht kaum. Schließlich passt die Haarfarbe mit ihren warmen Nuancen hervorragend zur herbstlichen Farbpalette. Gleichzeitig müssen wir uns nicht vollständig von unserem hellen Sommerblond verabschieden, sondern können es mit wenigen Veränderungen an die neue Jahreszeit anpassen. Dafür kann der Friseur deines Vertrauens beispielsweise einzelne dunklere Strähnen, sogenannte Lowlights, einarbeiten und die Farbe mit einem warmen Glossing veredeln. Ein sanft verblendeter, etwas dunklerer Ansatz sorgt außerdem dafür, dass die Haarfarbe natürlich herauswächst und nicht ständig nachgefärbt werden muss.

Und das Beste: “Honey Blonde” steht keineswegs nur einem bestimmten Hauttyp. Durch die unterschiedlichen Gold-, Honig- und Karamellnuancen lässt sich die Haarfarbe ganz individuell auf den eigenen Teint abstimmen. Besonders gut harmonieren die warmen Reflexe mit einem leicht gebräunten oder goldenen Hautton, doch auch hellerer Haut kann die Haarfarbe schmeicheln. Entscheidend ist vor allem, welche Nuancen miteinander kombiniert werden. So kann die Shade mal etwas heller und natürlicher, mal kräftiger und intensiver ausfallen. Ob mit feinen Highlights, einem sanften Farbverlauf oder als komplette Coloration: “Honey Blonde” ist der perfekte Blondton für alle.

3 Tipps, wie du blondiertes Haar im Herbst und Winter richtig pflegst

Damit “Honey Blonde” auch nach mehreren Haarwäschen seinen Glanz behält, kommt es auf die richtige Pflege an. Denn blondiertes Haar benötigt gerade in der kalten Jahreszeit besondere Aufmerksamkeit. Diese drei Tipps helfen dabei, die Strähnen zu schützen:

  1. Setze auf feuchtigkeitsspendende Produkte: Kalte Außenluft und trockene Heizungsluft können dazu beitragen, dass sich die Haare spröde anfühlen. Da blondiertes Haar durch die chemische Behandlung ohnehin empfindlicher ist, lohnt es sich, jeden Tag Haaröl oder ein pflegendes Leave-in-Produkt in die Längen zu verteilen und ein- bis zweimal pro Woche eine reichhaltige Haarmaske in die Pflegeroutine einzubauen. Dabei solltest du auf Wirkstoffe wie Panthenol, Arganöl oder Glycerin setzen.

  2. Reduziere das Styling mit Hitze: Ob Föhn, Glätteisen oder Lockenstab: Hohe Temperaturen können blondiertes Haar zusätzlich strapazieren und Haarbruch begünstigen. Deshalb lohnt es sich, die Stylinggeräte öfter einmal liegen zu lassen und stattdessen auf schonende Alternativen wie Heatless Curls zu setzen. Wenn du auf Hitze nicht verzichten möchtest, solltest du vorher unbedingt ein Hitzeschutzprodukt verwenden und die Temperatur möglichst niedrig halten.

  3. Verwende Silbershampoo nur gelegentlich: Auch warme Blondtöne können mit der Zeit einen unerwünschten Gelb- oder Orangestich entwickeln. Ein Silbershampoo kann helfen, gelbliche Reflexe zu neutralisieren. Bei “Honey Blonde” ist allerdings Vorsicht geboten: Wird es zu häufig verwendet, können die gewünschten warmen Goldnuancen an Intensität verlieren und die Haare einen gräulichen Schimmer bekommen. Deshalb solltest du Silbershampoo nur bei Bedarf einsetzen und ansonsten auf milde Produkte für coloriertes Haar zurückgreifen.