Beauty

Neue Studie: Normalgewichtige Models besser für Umsatz

Von GRAZIA am Freitag, 18. Mai 2012 um 14:12 Uhr

Bisher gab es für den Einsatz von zu dünnen und zu jungen Models eine zuverlässige Ausrede: Frauen wollen dünne Frauen in der Werbung sehen, weil sie ihnen als Inspiration und Motivation dienen, um ihrem Idealbild näher zu kommen. Falsch!

Diese Studie könnte das Modelbusiness auf den Kopf stellen: Der Model Agent Ben Barry testete, wie Frauen auf verschiedene Mannequin-Typen reagieren. Genauer gesagt, wie die verschiedenen Typen das Kaufverhalten beeinflussen.

Dabei fand er extrem spannende Neuigkeiten heraus: Die Annahme, dass weiße, überschlanke Models zwischen 20 und 30 Jahren den Verkauf der präsentierten Mode am besten fördern, ist schlichtweg falsch! Das belegen folgende Zahlen:

Die Kaufbereitschaft stieg um 200 Prozent, sobald die Testerinnen auf der von Ben Barry gezeigten Anzeige ein Model sahen, dass die gleiche Kleidergröße trug, wie sie.

Den gleichen Effekt erlebte er auch bezüglich Alter und Hautfarbe: Um satte 175 Prozent stieg das Kaufinteresse, wenn das Model das gleiche Alter hatte, wie die Betrachterin. Und schwarze Konsumentinnen waren 1,5 Mal mehr bereit, etwas zu kaufen, wenn ein schwarzes Model das Kleidungsstück präsentierte.

Nehmt euch in also in Acht, Gisele, Miranda und Co. – ihr könntet bald kurvige, reife und rassige Konkurrenz bekommen!

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