Beauty

Mit diesen Ölen kannst du deinem Körper etwas Gutes tun

Von Isabella am Mittwoch, 12. Dezember 2018 um 19:50 Uhr

Nicht nur jetzt im Winter bei trockener Heizungsluft drinnen und ungemütlichem Wetter draußen freut sich unser Körper über zusätzliche Pflege. Wir haben einmal geschaut, welche Öle sich eignen, um Haut und Haaren etwas Gutes zu tun. Und weil Öl meistens nicht viel kostet, brauchst du so kurz vor Weihnachten nicht einmal Angst vor einem leeren Geldbeutel zu haben. Mit ein bisschen Kreativität kannst du sogar noch Last Minute-Geschenke herstellen.
 

Warum Öle so gut sind

Pflanzliche Öle sind vor allem in zunehmendem Alter ideal für die Hautpflege, wenn sie einen großen Anteil an natürlichen Antioxidantien besitzen. Das ist zum Beispiel bei den folgenden Ölen der Fall:

  • Granatapfelsamenöl
  • Schwarzkümmelöl
  • Arganöl
  • Hanföl

Öle sind in der Lage, freie Radikale zu neutralisieren, den Schutzmantel der Haut zu stärken und im Inneren die Feuchtigkeit zu bewahren. Für die reifere Haut kann Wildrosenöl gut sein, da dieses eine Vorstufe des glättenden Vitamin As enthält.

Bio-Öle: ja oder nein?

Wenn du dich für ein Bio-Öl entscheidest, kannst du dir sicher sein, dass es keine chemischen Insektenmittel und Schwermetallrückstände enthält. Das ist auch der Grund, warum Öle aus kontrolliert biologischem Anbau nicht raffiniert werden, sondern naturbelassen bleiben. Bei Ölen gibt es aber noch weitere Kriterien, über welche Biosiegel nichts aussagen:

  • Peroxidzahl
  • Kaltpressung oder Warmpressung

Es ist in der Regel sinnvoll, wenn du dich für ein Bio-Öl entscheidest. Auf was für Qualitätsmerkmale du noch achten möchtest oder ob du dich für einen ersten Versuch einfach für eine möglichst günstige Alternative entscheiden willst, obliegt ganz dir – und deinem Portemonnaie.

Anwendungsgebiete von Ölen

Du kannst mit der Hilfe von Ölen zum Beispiel deinen Haaren und deiner Kopfhaut etwas Gutes tun: Glänzendes Haar und Schutz vor Spliss auf der einen und Schutz vor trockener und juckender Haut auf der anderen Seite. Eignen tun sich jeweils beispielsweise Argan- und Erdnussöl, aber auch Hanföl. Du hast auch die Möglichkeit, dein Make Up mit Öl aufzupeppen und etwa Traubenkernöl in die Grundierung zu mischen. Wenn du Mischhaut hast, solltest du Kinn, Nase und Stirn dabei aussparen.
Für die Hautpflege allgemein eignet sich CBD-Öl sehr gut, da es dem Fettsäuremuster der Haut sehr nahe kommt. Auch die Narbenheilung kann mit dessen Hilfe unterstützt werden.

Was ist bei Neurodermitis zu beachten?

Wenn du unter Neurodermitis leidest, ist die Schutzfunktion deiner Haut eingeschränkt. Deshalb können Allergene schneller eindringen. Für die Pflege haben sich hoch gereinigte, synthetische Öle bewährt, welche fast nie reizen und unter der Aufschrift „für Neurodermitiker“ in handelsüblichen Produkten zu finden sind. Wenn dir natürliche Produkte lieber sind, schaust du im Bioregal am besten nach sogenannten „Sensitiv“- oder „Neutral“-Serien: Solche beinhalten nur wenige Stoffe, aber vor allem zum Beispiel Jojoba- oder Mandelöl, die meistens gut verträglich sind. Es ist trotzdem wichtig, dass du auf die Inhaltsstoffliste schaust: Einige Hersteller benutzen Wollwachs, da es dem Hautfett ähnlich ist. Manche Hersteller verwenden auch Ringelblume oder Kamille, um deren entzündungshemmendes Potenzial zu nutzen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass mit solchen Inhaltsstoffe das Allergierisiko steigt.

Die Qualitätsunterschiede der einzelnen Öle

Ein besonders großer Unterschied besteht, wenn wir naturbelassene und raffinierte Öle miteinander vergleichen: Raffinierte Öle werden desodoriert und mit Lösungsmittel gebleicht, übrig bleibt haltbare Flüssigkeit, die hinsichtlich ihres Geruchs und ihrer Farbe neutral ist. Dabei gehen viele wichtige Pflanzenstoffe sowie Vitamine verloren, aber parallel auch potentiell kritische Stoffe. Dazu zählen beispielsweise Allergene und Pflanzenschutzmittelrückstände. Wie bereits angedeutet, darfst du auch zwischen warmgepressten und kaltgepressten Ölen unterscheiden. Wird ein Öl warmgepresst, werden Pflanzenteile auf über 85 °C erhitzt. Auf diese Weise ist die Ölausbeute etwas höher, aber es gehen parallel auch wichtige Begleitstoffe verloren.

Was ist Trockenöl?

Wenn du dich intensiver mit dem Thema Hautpflege mit Ölen beschäftigst, wirst du auf das sogenannte Trockenöl stoßen. Wir wollen an dieser Stelle ebenfalls auf diesen im ersten Moment merkwürdig anmutenden Begriff eingehen: Mit der Hilfe von Trockenöl pflegst du deine Haut, aber es entsteht kein Fettfilm. Es zieht also schnell ein – und hat damit einen nicht zu unterschätzenden Vorteil.
Für Trockenöle werden zum Beispiel Kamelien- und Arganöl verwendet. In Arganöl sind ungefähr 80 % ungesättigte Fettsäuren enthalten, sodass der Effekt des schnellen Trocknens unterstützt wird. Gleichzeitig befeuchten ungesättigte Fettsäuren die Haut, die körpereigenen Befeuchtungsmechanismen werden dabei nicht gestört. Kamelienöl hat die Gabe, für geschmeidige Haut zu sorgen, die sich besser regenerieren kann.

Fazit: Körperpflege mit Ölen

Vor allem mit hochwertigen, kaltgepressten Pflanzenölen kannst du deiner Haut und deinen Haaren etwas Gutes tun. Für welches Öl du dich genau entscheidest, obliegt letztlich deinem eigenen Geschmack und dem verfügbaren Budget. Es bieten sich zum Beispiel die folgenden Sorten an:

  • Arganöl
  • CBD- und Hanföl
  • Erdnussöl
  • Schwarzkümmelöl
  • Granatapfelsamenöl

Aber auch aus gängigeren Ölen wie Olivenöl kannst du Körperpflegeprodukte wie Peelings herstellen. Hierzu einfach Zucker in eine beliebige Portion Öl geben, bis die Konsistenz stim