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Sommerpflege: DIESER UV-Typ bist du

Von kyra am Montag, 9. April 2018 um 11:13 Uhr

UV-Schutz ist im Sommer unverzichtbar. Doch wie schützt man sich richtig?

Text: Martyna Rieck

Im Sommer muss man sich eincremen, das weiß bereits jedes Kind. Doch welcher Lichtschutzfaktor passt zu welchem Hauttyp und wie häufig muss man den Auftrag wiederholen? Wir haben alle Tipps für den richtigen Sonnenschutz!

Diese Hauttypen gibt es

Typ 1:

- sehr helle bis rötliche Haut sowie Haar

- Sommersprossen

- Eigenschutz: < 15 Minuten

Typ 2:

- recht heller Hauttyp

- blondes oder hellbraunes Haar

- nimmt Bräune an, jedoch langsamer

- Eigenschutz: 25 Minuten

Typ 3:

- mittlere, leicht olivfarbene Haut

- braunes bis dunkelbraunes Haar

- tiefe Bräunung möglich

- Eigenschutz: ca. 30 Minuten

Typ 4:

- olivfarbene Haut

- dunkelbraunes Haar

- Eigenschutz: etwa 40 Minuten

Typ 5:

- dunkelbraune Haut

- schwarzes Haar

- Eigenschutz: ca. 60 Minuten

Typ 6:

- schwarze Haut und Haare

- dunkelbraune Augen

- die Gefahr eines Sonnenbrandes ist sehr gering

- Eigenschutz: etwa 1,5 Stunden

Doch wie ermittelt man seinen Hauttyp? Wenn ein Blick in die Tabelle keinen eindeutigen Aufschluss gibt, oder Unsicherheit besteht, ist es am besten, einen Hautarzt aufzusuchen, der eine detaillierte Analyse erstellt. Dieser kann ebenfalls untersuchen, ob die Haut ölig, trocken oder normal ist, was bei der richtigen Pflege ebenfalls ein wichtiger Faktor ist. Gerade Sonnencreme kann, wegen der großen Moleküle, die Poren verstopfen und zu Unreinheiten führen.

Richtig Cremen im Sommer

Ein Faktor, der ganz deutlich aus der obigen Tabelle heraussticht, ist die sehr kurze Eigenschutzzeit. Wer also Wert auf eine optimal geschützte Haut legt, sollte sogar vor dem morgendlichen Brötchen holen bei Bäcker im eigenen Viertel nicht auf einen Lichtschutzfaktor verzichten. Und wer denkt, dass man bei Wolken keine Angst vor den bösen Strahlen, die Verursacher von Verbrennungen, Hautkrebs und Falten sind, haben muss, der hat weit gefehlt! Dr. Dominik Göddertz, Laborleiter für Sonnenschutzprodukte beim Konzern Beiersdorf, muss es wissen und sagte gegenüber dem NDR: "UVA- und UVB-Strahlen dringen auch durch die Wolken. Das entspricht zum Teil sogar 90 Prozent der Strahlung, die ohne Wolken auf die Erde trifft." Also: Auch bei Schietwetter ist Cremen angesagt! Am besten gewöhnt man sich an, das Gesicht und Dekolleté das ganze Jahr über mit UV-Cremes zu versorgen und den Auftrag gerade im Sommer bei akuter Strahlung, regelmäßig zu wiederholen – besonders nach dem Planschen im Meer oder Pool! 🌴

Warum der UV-Index wichtig ist

Sonnenschutz ist unerlässlich: Er hilft unserer Haut, gesund zu bleiben, indem er Hautkrebs vorbeugt, die Hautalterung zu verlangsamen und sie sogar rückgängig zu machen. Denn bei regelmäßiger Anwendung von Sonnencreme können sich Falten wirklich regenerieren. Und obwohl wir uns dessen mehr oder weniger bewusst sind, bleibt immer diese eine Frage: Brauche ich heute Sonnenschutz? Beantworten kann uns das ein Wert, den wir in unserer Wetterapp finden: der UV-Index.

Morgens beim Checken der Wetterapp einfach zwei Sekunden mehr Zeit nehmen und nach unten scrollen: Dort finden sich weitere Informationen zum Tag. Neben der Luftfeuchtigkeit, der exakten Uhrzeit des Sonnenaufgangs, dem Luftdruck oder der Sichtweite, findet sich dort der UV-Index. Er zeigt an, wie hoch die Sonneneinstrahlung in der jeweiligen Region zum momentanen Zeitpunkt ist. Die Faustregel lautet: Liegt der Wert bei drei oder höher, ist Sonnencreme unbedingt notwendig. Das kann auch schon bei Wolken und leichtem Nieselregen der Fall sein. Es empfiehlt sich allerdings, immer mal wieder einen Blick in die App zu werfen, denn der Wert ändert sich im Laufe des Tages – der UV-Index kann also immer steigen oder fallen. Ein genauerer Blick auf eine UV-Index Tabelle zeigt, dass der Sonnencreme ab sofort also ein fester Platz in unserer Handtasche gehört. 

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor?

Wer kennt es nicht, man steht in der Drogerie vor dem Regal mit den Sommer-Bodylotions und weiß nicht so recht, was die Zahlen auf den Fläschchen bedeuten sollen. Um sicherzugehen, kauft man einfach die Tube mit Faktor 50 und denkt, für den gesamten Beachday ausgesorgt zu haben und liegt damit leider absolut falsch. Denn die Nummern bedeuten, dass der individuelle, persönliche Eigenschutz um das 50-Fache gesteigert wird. Hört sich erst einmal nach viel an, aber bei einer sehr hellen, nicht vorgebräunten Person mit Hauttyp 1 heißt das leider nur, dass man für eine Stunde sorglos am Strand herumtollen kann, bis eine erneute Prozedur fällig ist! Zum Glück gibt es auch hier eine simple Formel, die den idealen Lichtschutzfaktor für den Hauttyp bestimmt: Dafür einfach de Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor multiplizieren. Das Ergebnis ergbit die Zeit in Minuten, die man sich ohne Sonnenbrand in der Sonne aufhalten könnte – regelmäßiges Nachcremen vorausgesetzt! Am besten ist es aber, den Körper nicht den ganzen Tag der prallen Sonne auszusetzen und auch mal ein schattiges Plätzchen unter dem Schirm zu suchen. So steht einer spaßigen Vacation nichts mehr im Wege! 💁👙

Und wenn sich doch ein Sonnenbrand als Mitbringel aus dem Urlaub eingeschlichen hat, hilft nur noch pflegen! Welche Tipps dir da helfen, verraten wir dir hier:

5 Tipps bei Sonnenbrand

Sonnenbrand S.O.S – erfrischende After Sun Produkte

und zur Vorbeugung für das nächste Mal:

DAS sind die liebsten Sonnenschutzprodukte der GRAZIA Redaktion