Beauty

Trotz Quarantäne: Diese Beauty-Treatments solltest du nicht selbst zu Hause machen

Von Marvena.Ratsch am Montag, 13. April 2020 um 14:00 Uhr

Unter der lang andauernden Quarantäne leidet aktuell unser ganzes Erscheinungsbild, schließlich fallen die regelmäßigen Besuche beim Friseur und beim Kosmetiker weg. Doch trotzdem solltet ihr die folgenden Beauty-Treatments lieber nicht zu Hause selber machen!

Die Bikinizone selber waxen

Haare machen keinen Halt vor der Quarantäne und so wuchern sie nicht nur auf dem Kopf und im Gesicht, sondern natürlich auch am Rest des Körpers. Dazu zählt logischerweise auch die Bikinizone. Natürlich fühlt man sich gleich wohler, wenn der Intimbereich frisch gewaxt ist, doch dieses Treatment Zuhause selber zu machen, ist keine allzu gute Idee. Zum einen fehlt die richtige Technik beim Abziehen der Wachsstreifen, sodass die Prozedur mit starken Schmerzen verbunden ist und zum anderen kann aufgrund von fehlenden Lotions das Risiko von einwachsenden Haaren steigen. Für die Zeit der Quarantäne empfiehlt sich also eher die klassische Nassrasur mit einem hochwertigen Rasierer mit fünf Klingen oder die Nutzung einer Enthaarungscreme. An den manikürten Nägeln herumknibbeln

Ja, es ist so verlockend. Wenn Nägel aus Acryl oder Gel herauswachsen, dann möchte man am liebsten stundenlang daran herumknibbeln, bis die künstliche Schicht ab ist. Wenn ihr eure Nagelhaut allerdings nicht ruinieren wollt, dann solltet ihr dies lieber sein lassen. Falls ihr die Nagelschicht jedoch auch nicht herauswachsen lassen wollt (was wir nur zu gut verstehen), gibt es zum Glück eine schonende Methode, um diese zu entfernen. In diesem Artikel erklären wir euch Schritt für Schritt, wie das geht. Augenbrauen selber zupfen

Ein weiteres haariges Problem können die Augenbrauen sein. Diese wuchern während der Zeit zuhause natürlich auch gnadenlos weiter, sodass diese nach vier Wochen ein wenig an den ikonischen Look von Frida Kahlo erinnern. Gerade, wenn ihr das Zupfen jedoch immer einem Profi überlasst und selbst keine Übung habt, solltet ihr euch nicht daran versuchen. Das Gröbste könnt ihr mit einer Pinzette natürlich zupfen, doch versucht nicht an der eigentlichen Form zu arbeiten. Dicht vor dem Spiegel verliert ihr schnell den Überblick und ihr lauft Gefahr, später mit asynchronen Brauen herumzulaufen. Die Haare selber schneiden und färben

Während der Quarantäne fällt natürlich auch der regelmäßige Besuch beim Friseur weg. Mittlerweile dürfte der Ansatz deutlich zu erkennen, der eigentliche Schnitt geht so langsam verloren und auch die Spitzen wirken nach einigen Wochen etwas ausgefranst. Umso verlockender ist es selbst zu Färbemittel und Schere zu greifen und die haarigen Probleme aus der Welt zu schaffen. Allerdings kann dies auch ganz schnell nach hinten losgehen. Beim Färben mit einem Treatment aus der Drogerie könnte das Farbergebnis von eurem Wunschton deutlich abweichen. Zudem sind Färbeunfälle vorprogrammiert. Und auch beim eigentlichen Schnitt solltet ihr aufpassen, denn dieser kann schnell ungleichmäßig werden. Lediglich etwas Spitzen schneiden, mit einer Technik, die wir euch bereits erklärt haben und einer professionellen Schere, ist erlaubt. Pickel und Mitesser selber ausdrücken

Ihr stattet regelmäßig einem Kosmetiker einen Besuch ab, um eure Haut reinigen zu lassen? Dazu zählen natürlich nicht nur spezielle Peelings und Seren, sondern natürlich auch das Entfernen von Mitessern und Pickeln, die ein Profi mithilfe spezieller Werkzeuge ganz sanft entfernen kann. Dieses Treatment solltet ihr Zuhause nun nicht mit euren Fingern ersetzen und versuchen die Hautunreinheiten damit auszudrücken. Bakterien an den Händen können zum einen dafür sorgen, dass sich die Pickel noch stärker entzünden und zum anderen kann die Haut durch das starke Drücken dauerhafte Schäden wie vergrößerte Poren davontragen.

Für eine sanfte Entfernung in den eigenen vier Wänden solltet ihr also lieber sogenannte Porensauger nutzen, die ihr bei Amazon bereits für 24 Euro shoppen könnt.

Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus' befinden sich die meisten von uns nach wie vor in Quarantäne, um sich selbst und vor allem andere Menschen vor der Krankheit zu schützen. Auch wenn dieser Zustand einige Vorteile wie das entspannte Arbeiten von Zuhause mit sich bringt, so kann das ständige Ausharren in den eigenen vier Wänden zu einer richtigen Zerreißprobe werden. Nicht nur die Beziehung mit dem Partner kann unter der Enge leiden, auch auf die Figur sollte man verstärkt achtgeben, denn kalorienhaltige Sünden lauern an jeder Ecke. Dies ist allerdings noch nicht alles. Gerade da nun einige Wochen seit Beginn der Quarantäne vergangen sind, fällt auf, dass auch einige Treatments in Sachen Beauty vernachlässigt wurden. Der Ansatz wächst immer weiter heraus, die Nägel bräuchten auch mal wieder eine Maniküre und die Augenbrauen wuchern ebenfalls nur so vor sich hin. Da man sich natürlich weiterhin in seinem Körper wohlfühlen möchte, ist es mehr als verlockend diese Probleme selbst aus der Welt zu schaffen. Doch hierbei solltet ihr lieber Vorsicht walten lassen!

DIESE Beauty-Treatments solltet ihr Zuhause lieber nicht machen

Versucht ihr nämlich selber die Beauty-Probleme aus der Welt zu schaffen, kann dies auch gewaltig nach hinten losgehen. Das selbstständige Haarefärben kann beispielsweise in einer einzigen Katastrophe enden, wenn die erhoffte Nuance scheckig ist oder einen unschönen Gelb- oder Grünstich hat. Ja, es ist einfacher gesagt, als getan: Auch im Kampf gegen Unreinheiten solltet ihr euch lieber in Geduld üben. Mitesser mit den Fingern ausdrücken kann der Haut dauerhaft schaden. Welche weiteren Treatments ihr lieber nicht auf eigene Faust ausführen solltet oder ob es eine sanftere Alternative dazu gibt, verraten wir euch in der Bildergalerie.


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