Beauty

Ungeschminkte Wahrheit: Neue Richtlinien für Beautywerbung

Von GRAZIA am Dienstag, 12. April 2011 um 16:02 Uhr

In der Werbung hat die Maskara dem Model richtige Wahnsinns-Wimpern gezaubert – und bei uns? Klebrige Fliegenbeine! Haben wir was falsch gemacht? Eher nicht, da hatte wohl Photoshop die Finger im Spiel! Neue Richtlinien sollen diese Trickserei nun verbieten.

Hier noch schnell einen Pickel wegretuschieren, und da eine Delle am Po wegmogeln. Und ein paar Hairextensions lassen die Mähne auch gleich viel fülliger wirken. Nirgendwo wird so viel getrickst wie in Beauty-Anzeigen. Make-Up-Artisten und auch Grafiker leisten am Set oder am PC ganze Arbeit. Das Ergebnis: perfekte Models - und verärgerte Kundinnen.

Das soll sich jetzt ändern – die internationalen Werbekomitees „CAP“ und „BCAP“ haben, unterteilt in Vorbereitung, Nachbearbeitung und Klagen, neue Richtlinien veröffentlicht.

Diese besagen, dass es erlaubt ist, dem Model unechte Wimpern einzusetzen, wenn ihm welche fehlen sollten. Aber Fakelashes anzukleben, um volle Wimpern noch voller zu machen, ist ab jetzt nicht mehr gestattet. Oder anders gesagt: Schadensbegrenzung, ja – Augenwischerei, nein!

Ob und wie sich die Kosmetik-Industrie daran halten wird, bleibt spannend. Und, ob dann noch Superstars wie Beyoncé und J.Lo ihr Gesicht in die Kamera halten wollen auch ...

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