Beauty

Wechseljahre: Diese Dinge helfen gegen Haarausfall in der Menopause

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 10. März 2020 um 11:17 Uhr

Haarausfall und eine dünner werdende Mähne betrifft in den Wechseljahren viele Frauen, doch gegen diese lästige Begleiterscheinung der Menopause kann etwas unternommen werden. Die folgenden Tipps sorgen dafür, dass zum einen der Hormonhaushalt ausgeglichen wird und zum anderen die Haarstruktur von innen gestärkt wird...

Ob Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Gewichtsprobleme, Libidoverlust oder eben Haarausfall – mit den Wechseljahren gehen einige lästige Begleiterscheinungen einher. Diese sind vor allem auf die hormonellen Veränderungen zurückzuführen, denn während der Menopause wird die Ausschüttung der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron nach und nach heruntergefahren. Dadurch wird auch das Bindegewebe beeinflusst, welches dünner wird und seine Elastizität verliert. Im Zuge dessen können die Haarwurzeln nicht mehr optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden und da haben wir den Salat. Die Haare werden dünner und wenn man besonders viel Pech hat, dann fallen sie auch aus. Das nagt natürlich am Selbstbewusstsein, sodass man am liebsten die Mähne oder eher gesagt die letzten Strähnen unter einer Mütze verstecken wollen würde. So weit muss es allerdings gar nicht erst kommen, denn mit einige Tipps, die sich ganz einfach in den Alltag integrieren lassen, können wir dieses haarige Problem aus der Welt schaffen.💁🏼

1. Auf die richtige Ernährung achten

Wie mit jedem anderen körperlichen Problem auch, lässt sich auch Haarausfall in den Wechseljahren mit der richtigen Ernährung mildern. Hierbei sollten vor allem Lebensmittel aus zwei Kategorien in unseren Speiseplan aufgenommen werden: Die, die Phytoöstrogene enthalten und den Hormonhaushalt ein wenig ausgleichen und welche, die Haar-Vitamine wie Biotin, Omega-3-Fettsäuren, Zink, Beta-Carotine sowie Proteine enthalten. Diese sind beispielsweise in Nüssen und Samen, Hülsenfrüchten, Haferflocken, Fisch, Aprikosen oder Eiern enthalten.


©Photo by Alexander Mils on Unsplash

2. Stress vermeiden

Durch die hormonellen Veränderungen in der Menopause wird unser Körper bereits einem gewissen Stress ausgesetzt und kommt dann noch psychische Belastung auf der Arbeit oder in der Familie hinzu, dann gerät der Hormonhaushalt komplett aus dem Gleichgewicht. Dies beeinflusst schließlich auch das Nervensystem und seine Botenstoffe, die mit jedem einzelnen Haarfollikel verbunden sind. Die Konzentration von Stoffen wie beispielsweise Noradrenalin oder NGF (Nerve Growth Factor) erhöht sich und dies kann zu einer Schädigung der Haarstruktur und zu Störungen der Wachstumsphasen führen. Ab und zu sollten wir uns also Auszeiten à la Spa-Wochenenden, Massagen oder Yoga-Einheiten gönnen, denn dann kann sich nicht nur unser Kopf, sondern auch unsere Mähne abschalten.

3. Regelmäßige Kopfmassagen

Apropos Massagen: diese können auch speziell für den Kopf sehr wirksam sein. Indem wir regelmäßig zu einer Kopfmassage-Spinne greifen, die wir bei Amazon bereits für 5 Euroshoppen können, und mit dieser über unsere Kopfhaut fahren, wird unter anderem die Durchblutung der Kopfhaut angeregt. Dadurch wird nicht nur die Haut gestärkt, die Haarwurzeln können auch besser mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Doch diese Massage-Technik kann noch mehr. Sie wirkt wie ein Peeling, welches die Haarfollikel zum einen stimuliert und zum anderen die Kopfhaut von abgestorbenen Hautzellen befreit. So können Strähnen schließlich einfacher, schneller und kräftiger nachwachsen.


©Photo by Element5 Digital on Unsplash

4. Nahrungsergänzungsmittel können hilfreich sein

Gerade während der Wechseljahre ist es gar nicht so leicht, allein mithilfe der Ernährung dafür zu sorgen dass der Körper und dementsprechend auch die Haare mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. In diesem Fall sind Nahrungsergänzungsmittel, wie beispielsweise die Kapseln "Meno Pro Complex" von Vegavero, deren Inhaltsstoffe optimal auf die körperlichen Bedürfnisse in der Menopause abgestimmt sind, eine kluge Wahl. Pflanzliche Zusätze wie Salbei, Yamswurzel, Nachtkerze, Melisse oder Hopfenhaben versorgen den Körper zudem auch mit wichtigen Phytoöstrogenen, die wie bereits erklärt, den Hormonhaushalt positiv beeinflussen.

5. Auf die richtige Haarpflege setzen

Natürlich können wir auch von außen die Symptome der Wechseljahre bekämpfen und in diesem Falle lässt sich auch ein wenig mit der richtigen Haarpflege bewirken. Treatments, die auf Inhaltsstoffe wie Koffein, Hyaluronsäure oder B-Vitaminen setzen und auf beschwerende Zusätze wie Parabene und Silikone verzichten, sorgen dafür, dass die Strähnen optimal mit Feuchtigkeit versorgt werden, die Haarstruktur gestärkt und der Schopf nicht zusätzlich beschwert wird. Unter Frauen, die in den Wechseljahren mit dünner werdendem Haar zu Kämpfen haben, hat sich vor allem die "Phyto-Coffein"-Reihe von Plantur 39 bewährt.

Diese Lifestyle-News dürft ihr nicht verpassen:

Das hilft wirklich bei Scheidentrockenheit in den Wechseljahre

Wenn du das machst, kommst du später in die Menopause – laut Studie