
Während der Paris Fashion Week brennt die Luft vor Kreativität. Backstage wird geschminkt, gestylt und gelacht. Mittendrin: Heidi Klum. Als Botschafterin für L’Oréal Paris strahlt die Model-Mama eine Energie aus, die sofort ansteckend wirkt. Auf dem Laufsteg des traditionellen Défilés ging es noch nie nur um Kleidung und Beauty-Looks – es geht um Haltung, Vielfalt und das Zelebrieren von Frauen jeden Alters. Direkt vor der Show haben wir Heidi zum Interview getroffen.
Im GRAZIA-Talk hat das Supermodel verraten, warum Sätze wie “Weil ich es mir wert bin” in ihrer 30-jährigen Karriere überlebenswichtig waren, wie sie ihren Signature-Look kreiert und welchen schrägen Beauty-Trend sie demnächst ausprobieren möchte.
Auf dem L’Oréal Catwalk wird Sisterhood großgeschrieben
Wer glaubt, im Fashion-Business herrsche nur harte Konkurrenz, wird bei L’Oréal eines Besseren belehrt. Auf die Frage, wie sich das Miteinander unter Frauen verändert hat, findet Heidi klare Worte – besonders das Défilé sei ein Paradebeispiel für echte Frauenpower:
Ich glaube, wir Frauen sind ein starkes Team geworden. Ob jung oder alt, egal welche Herkunft – bei uns kommen die unterschiedlichsten Frauen zusammen. Wir feuern uns gegenseitig an, geben uns Tipps und unterstützen einander. Genau diese Vielfalt macht die Show für mich so besonders.
Heidi Klum über Diversity und die Kunst, Nein zu sagen
Seit drei Jahrzehnten steht Heidi Klum im Rampenlicht. Hatte sie in ihrer beeindruckenden Karriere je einen Moment, in dem sie sich den legendären L’Oréal-Slogan selbst laut vorbeten musste? “Ich glaube schon, dass ich meinen Wert recht früh erkannt habe”, reflektiert Heidi. “Wenn ein Job reinkam und etwas von mir verlangt wurde, womit ich mich nicht wohlgefühlt habe, dann habe ich das auch klar gesagt.”
Ich glaube, es ist extrem wichtig, Nein zu sagen bei Dingen, die einem nicht passen. Man muss nicht immer alles machen.
Dass Vielfalt heute mehr als nur ein Buzzword ist, sieht Heidi nicht nur auf den internationalen Laufstegen, sondern auch in ihrem eigenen TV-Format Germany’s Next Topmodel:
In den über 20 Jahren sieht man ganz stark, wie wir uns verändert haben. Damals haben wir ganz anders gecastet, weil die Models anders aussahen und die Vorgaben der Fashion-Branche anders waren. Über die Jahre sind wir viel diverser geworden. Wir sind sehr stark mit der Zeit gegangen.
Heidis liebster Make-up-Look
Wenn es um Make-up geht, liebt das Supermodel das Experimentieren. Doch für welchen Look schlägt ihr Herz privat am schnellsten? Ihre Haare trägt sie am liebsten offen. Der Fokus beim Schminken soll zudem am liebsten auf den Augen liegen – am besten in Form eines sexy Smoky-Eye-Looks –, statt auf den Lippen. Ausnahme ist der perfekte Wow-Moment, den Heidi am liebsten mit einer mutigen roten Lippe erzielt.

Und was ist mit verrückten Runway-Trends? Das Topmodel überrascht mit einer sympathischen Beichte:
Ich liebe das mit den Stickern! Habt ihr das gesehen, wo sich die Leute Sticker ins Gesicht kleben? Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich finde, auch in meinem Alter würde das komplett mit Stickern beklebt gut aussehen!
Wir sind gespannt auf den Insta-Post dazu, liebe Heidi!
Das Heidi-Ritual nach dem Fashion-Marathon
Während bei traditionellen High-Fashion-Shows oft steife Zurückhaltung herrscht (“Da bist du eher straight, winkst nicht und machst kein Herzchen”), geht es beim L’Oréal-Défilé um pure Lebensfreude und Persönlichkeit. Doch wie fährt ein Supermodel nach so einem emotionalen Energie-Kick wieder runter? Ihre Formel für den perfekten Feierabend in Paris ist herrlich bodenständig:
Eine 'Glass Skin Mask' von L’Oréal Paris auflegen, viel Wasser trinken zum Hydratisieren, früh ins Bett gehen, vielleicht noch was Leckeres im Bett essen – und das war’s dann auch schon. Mit meinem Mann!

