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Das sind die besten Pflegetipps für deine Designerstücke

Von Laura V. am Dienstag, 30. August 2016 um 17:45 Uhr

Wir lieben unsere Kleidung, besonders unsere Designerstücke! Und ja wir machen uns gerne schick, aber was passiert, wenn jemand plötzlich seinen Drink über unserem Lieblingskleid verschüttet? Gemeinsam mit der Online Plattform REBELLE, die exklusive Markenartikel von internationalen Top-Designern anbietet, haben wir die besten Pflege-Tipps für deine Designer-Items gefunden…

1. Der Worst Case

Man sollte immer mit dem Schlimmsten rechnen, egal wie vorsichtig man mit seinen Lieblingsstücken umgeht. Bloß keine Panik! Du musst nur einige Dinge bei einem Notfall beachten: Taschen niemals im Sonnenlicht oder auf der Heizung trocknen, weil sich sonst das Leder verformt und die Bag Risse bekommt. Am Besten mit Papier ausstopfen und an die frische Luft (in den Schatten!) stellen. Bei Flecken keinen Nagellackentferner benutzen, dafür gibt es spezielle Schwämme und Lederradierer.

2. Die richtige Reinigung

Um dich ganz genau zu vergewissern, solltest du immer zuerst auf das Waschlabel schauen. Meist findest du dort auch spezielle Anweisungen mit Informationen über die besten Wascheinstellungen, Waschmittel oder, ob du das Kleidungsstück lieber umdrehen solltet. Was auch hier nicht vergessen werden sollte, ist die Farbentrennung.

Seide:

Seide solltest du mit speziellen Seifen reinigen. Dafür weichst du das Kleidungsstück in der Lauge ein und drehst es sanft im Kreis. Danach gut durchspülen mit Wasser und einem Teelöffel Essig. Zum Schluss wickelst du die Seide in ein Handtuch, um es zu trocknen.

Leinen:

Leinen ist besonders anfällig für Altersflecken, die durch die Oxidation der Zellulose hervorgerufen werden. Daher ist es wichtig den Stoff immer komplett auszuwaschen, damit keine Seifenreste übrig bleiben.

3. Aufhängen oder zusammen legen?

Zusammenlegen:

Materialien wie Seide und Kaschmir, Strickkleidung sowie Stretch-Artikel sollten zusammengelegt werden, damit sich diese nicht weiten. Gern kann auch etwas Seidenpapier dazwischen gelegt werden, um störende Falten zu vermeiden.

Aufhängen:

Feine Textilwaren, Blusen und Hosen bleiben faltenfrei, wenn sie nach dem Bügeln ordentlich aufgehängt werden. Damit nichts vom Bügel rutscht, schließt du die Kleidung einfach. Das bietet sich insbesondere bei Röcken oder Blusen an.

4. Die besonderen Stücke

Seide:

Wie eben schon erwähnt ist Seide besonders lichtempfindlich. Daher sollte diese Kleidung lieber in einem geschlossenen Schrank aufbewahrt werden. Für Seidentücher gilt das Gleiche, obwohl hier auch schon ein kleiner Karton reichen sollte.

Felle & Pelze:

Pelze sind sehr speziell, sie benötigen die richtige Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit. Daher ist die beste Möglichkeit die Stücke am Ende der Saison in einer Boutique speziell für Pelze zu lagern. Ansonsten eignet sich aber auch ein Baumwollbeutel. Bitte niemals Plastik benutzen!

Kaschmir:

Für Kaschmir bietet sich ein kühler, dunkler Ort am Besten an. Sehr feine Pullover sollten immer obenauf liegen, damit sie nicht von schwereren Stücken zusammengedrückt werden. Um lästige Fussel loszuwerden, eignet sich ein Fusselkamm.

Lackleder:

Lackleder-Schuhe können schnell ihre Form verlieren. Um das zu vermeiden, solltest du Schuhspanner am Besten aus Samt benutzen. Außerdem solltest du eine spezielle Schuhcreme verwenden, um das empfindliche Leder vor Rissen zu schützen. Zum Aufbewahren reicht ein einfacher Staubbeutel.

Pailletten:

Kleidung mit Pailletten sollte immer einzeln aufbewahrt werden, um andere Stücke zu schützen. Benutze dafür einfach einen Kleiderbeutel. Auch beim Waschen solltest du ein Wäschenetz bereit haben.

5. Mottenfrei

Nicht nur wir lieben unsere Designerkleidung – auch Motten bevorzugen unsere kostbaren Schätze. Oft werden sie durch Parfum angelockt, also achte darauf, ob deine Kleidung beim Weghängen nach deinem Duft riecht. Auch Essens- und Getränkeflecken ziehen Motten geradezu magisch an. Was immer hilft, sind Mottenkugeln, kleine Zedernholzblöcke und Beutelchen mit Lavendel oder Rosmarin in der Kleidung oder den Taschen.

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