Fashion

Corona: Diese Labels supporten im Kampf gegen das Virus

Von Ines am Donnerstag, 26. März 2020 um 10:00 Uhr

Prada, H&M oder auch der Luxus-Konzern LVMH haben kurzfristig ihre Produktion umgestellt und fertigen aktuell spezielle Kleidung und Mundmasken sowie Desinfektionsmittel an.

Behelfsmaske statt Mode: Viele Labels wollen helfen und produzieren Masken für das Gesicht, Kittel oder Desinfektionsmittel Babor produziert beispielsweise aktuell Desinfektionsmittel in seinen Fabriken Safety first: Eine Mundmaske ist zwar nicht chic, aber sie kann das Risiko der Übertragung des Virus' zumindest ein wenig reduzieren. Wobei ein vollständiger Schutz durch das Tragen einer Maske nicht gewährleistet ist

Klar, wer zuhause bleibt, braucht keine Trend-Pieces im Schrank. Das haben auch die Mode-Brands in Zeiten der Corona-Krise schnell gemerkt. Unternehmen wie H&M und Zalando (ja, selbst die Zahl der Online-Bestellungen geht zurück) haben vorerst ihre Produktion von neuer Ware eingestellt. Viele Labels wollen in dieser schwierigen Zeit mithelfen und starten daher die Produktion von spezieller Kleidung. Das schwedische Modehaus H&M teilte mit, dass man darauf achten wolle, welche Bedürfnisse es gibt und wie das Unternehmen in dieser Situation am besten unterstützen kann.

Schutzausrüstungen wie Kittel und Masken

Die Herstellung von Ganzkörperanzügen, Kitteln oder Mundmasken ist ein erster Schritt im gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus. Damit steht H&M nicht alleine da: Auch Luxus-Unternehmen wie Balenciaga oder Saint Laurent bereiten in Frankreich derweil die Herstellung von Behelfsmasken und Kitteln vor. Gucci und Prada planen in Italien in den kommenden Wochen über eine Million Mund- und Nasenmasken und 55.000 medizinische Overalls zu spenden.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Mey stellt Produktion auf Schutzmasken um

Auch die deutsche Textilindustrie stellt seine Kapazitäten in den Dienst der Medizin: Wäschehersteller Mey beispielsweise wurde von diversen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtung angeschrieben und um Hilfe gebeten. Aktuell testet das Label die Herstellung von Gesichtsmasken. Die Prototypen sind bereits fertig und werden in den kommenden Wochen in Serie gehen. Die Produkte sind allerdings ausschließlich für Kliniken und andere medizinische Einrichtungen gedacht. Auch wenn die Masken kein Ersatz für den Mundschutz nach FFP-2 oder FFP-3 Standard sind, hoffen aber alle, einen kleinen Beitrag im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu leisten.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Desinfektionsmittel statt Parfum

Und auch die Beauty-Industrie zeigt sich solidarisch: Der französische Luxuskonzern LVMH, der Duft-Labels wie Givenchy und Guerlain führt, stellt aktuell statt Parfum reichlich Desinfektionsgels her. Zunächst sollen kostenlos zwölf Tonnen den Pariser Krankenhäusern zur Verfügung gestellt werden. Hierzulande bieten beispielsweise Babor und Beiersdorf ihre Hilfe in Sachen Handdesinfektionsmitteln an.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Das Aachener Familienunternehmen Babor befüllt aktuell neben seinen legendären Ampullen auch 15.000 Flaschen mit 100 oder 500 Millilitern Desinfektionsmittel. Beiersdorf hat ebenfalls seine Produktionsanlagen umgestellt und mit einer Herstellung von 500 Tonnen medizinischer Desinfektionsmittel begonnen. Als Spende werden die Mittel an Kliniken, Polizei und Feuerwehr verteilt. We LOVE!

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