Fashion

Das passende Outfit für ein Fotoshooting

Von GRAZIA am Mittwoch, 7. August 2019 um 10:30 Uhr

Wie das perfekte Bewerbungsbild aussieht, ist faktisch jedem klar. Klarer Blick, nicht lächeln und auch von der Kleidung ist nicht viel zu sehen. Ganz anders ist es, wenn professionelle Bilder bei einem Fotoshooting gemacht werden. Der passende Blick für das Foto und ein gutes Make-Up sind von Bedeutung. Mindestens genauso wichtig ist das richtige Outfit für das Shooting.

Als Vorbereitung auf ein Fotoshooting wird häufig Google bemüht. Viele Informationen zum Outfit sind jedoch nicht von Wert. Worauf es wirklich ankommt beim Shooting - dieser Ratgeber verrät es.

Der Anlass für die Fotos

Bei der Auswahl von verschiedenen Outfits für das Shooting bestimmt zunächst der Zweck die Kleiderwahl. Sind die Aufnahmen für den privaten Gebrauch, etwa für den Freund oder dem Lebensgefährten, darf es ruhig etwas mehr Haut sein. Bei Aufnahmen für den beruflichen Zweck sind konservative Outfits ratsam.
Hilfreich bei der Auswahl ist auch die Beantwortung der Frage, ob die Bilder später für den eigenen Zweck sind oder als Fotogeschenke an der Wand hängen. Qualitativ hochwertige Aufnahmen aus einem Fotoshooting können ideal für Fotogeschenke verwendet werden, da sie eine sehr hohe Auflösung besitzen. Generell gilt aber, bei der Auswahl nicht zu konservativ zu denken. Selbst für ein Familienfoto muss keine Frau mehr mit hochgeschlossener Bluse und Bundfaltenhose vor der Kamera stehen.

Sex Sells vor der Kamera

Die heißesten Bikini Bilder der Stars auf einem Shooting nachahmen - mit dem richtigen Outfit kein Problem. Auch wenn das Shooting nicht dazu dienen, erotische Aufnahmen zu machen. Sexy Bilder, die für den Partner bestimmt sind oder im Freundeskreis herumgezeigt werden, können einen Hauch Erotik vermitteln.
Die Sinne lassen sich bereits mit schulterfreien Oberteilen oder einer offenen Jacke mit BH anregen Sexy bedeutet nicht, möglichst viel Haut zu zeigen. Vielmehr bedeutet ein sexy Foto, das die Fantasie des Betrachters angeregt wird.

Schwarze Kleidung beim Shooting

So mancher Fotograf verzweifelt daran, dass seine Models mit ausschließlich schwarzer Kleidung im Gepäck zum Shooting kommen. Schwarze Kleidung, Unterwäsche oder Schuhe sind für ein Shooting generell geeignet. Jedoch kennt jeder Fotograf das Problem, das dunkle Kleidungsstücke sehr viel Licht schlucken und keinerlei Konturen und Kontraste zulassen.
Je dunkler der Hauttyp ist, desto ungeeigneter sind schwarze Kleidungsstücke bei einem Fotoshooting. Mit einer dunklen Lederjacke oder dunkeln Accessoires von Gucci können Akzente gesetzt werden. Ganz in schwarz wirken Fotos aber häufig zu düster.

Keine Verkleidung zum Shooting

Es gibt Kleidungsstücke, die machen sofort selbstbewusster. Mit High Heels, der Handtasche vom Designer in der Hand und großen Ohrringen am Ohr steigt bei so mancher Frau das Selbstbewusstsein. Für ein Fotoshooting kann das gut sein, wenn die Frau selbstbewusst vor der Kamera steht. Die sollte jedoch mit den Klamotten zum Shooting erscheinen, die sie im Alltag auch gelegentlich trägt.
Sich verkleiden für ein Fotoshooting ist ein oft begangener Fehler. Fühlt die Frau sich im Alltag mit zu engen Kleidungsstücken oder bestimmt den Accessoires nicht wohl, wird es vor der Kamera nicht anders sein. Ein Shooting sollte auch immer einen Bezug zum Fotomodel haben. Eine Verkleidung ist dabei kontraproduktiv.