Fashion

Den eigenen Stil finden: 7 Tipps, mit denen es klappt

Von Frederika am Samstag, 22. September 2018 um 14:59 Uhr

Du hast es satt, in Sachen Mode nur eine von vielen zu sein, und willst endlich einen Look haben, für den andere dich beneiden? Unsere 7 Tipps helfen dir dabei, deinen eigenen Style zu finden…

In Zeiten, wo Trends sich schneller ändern, als das Wetter, kann es schwer sein, immer modisch gekleidet zu sein. Oft fehlen Zeit und Geld, um sich jedes neue Must-have zulegen zu können, und wenn man das neuste It-Piece nicht besitzt, ist man in der Fashion-Welt gleich unten durch – oder etwa nicht? Die Modeikonen unserer Zeit, wir denken da an Alexa Chung, die Olsen Twins oder Olivia Palermo, tragen eben nicht immer die neusten Erscheinungen der angesagtesten Label, und schaffen es trotzdem, dass wir ihnen ihre Looks am liebsten vom Körper reißen würden. Wie sie das anstellen? Sie haben einen "Signature Style", also ihren ganz persönlichen Stil gefunden, und dabei kommt es eben nicht nur darauf an, was sie tragen, sondern auch, wie sie es tragen, um immer stylisch auszusehen. Damit auch wir in Zukunft unserer Outfits dieses gewisse Etwas verleihen können, haben wir hier die 7 besten Tipps gesammelt, mit denen auch du deinen eigenen Look finden kannst, den andere garantiert kopieren wollen.

1. Kenne deine Körperform

Das wichtigste beim Ankleiden ist, dass du deine Körperform kennst und weißt, welche Schnitte und Silhouetten sie am besten in Szene setzen. Lasse dich beim Shopping ruhig mal beraten oder nehme Freunde oder Familienmitglieder mit, von denen du weißt, dass sie dir ihre ehrliche Meinung sagen. So findest du am besten heraus, welche Artikel die wahren Helden in deinem Kleiderschrank sind. Auch prominente Stil-Ikonen setzen häufig immer wieder auf die gleichen Schnitte, um ihre Vorzüge zu betonen und einen roten Faden durch ihre Looks zu ziehen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Finde dein Signature-Piece

Viele unserer Stilikonen tragen ein Markenzeichen, das dafür sorgt, dass man sie uns ihren Stil mit nur einem Blick wiedererkennen kann. Bei Kate Middleton sind es ihre glänzenden Haare, bei Anna Wintour die Sonnenbrille und bei Bloggerin Danielle Bernstein der Overall. Ob es nun ein Kleidungsstück, ein Accessoire oder ein Beauty-Look ist – wähle ein Markenzeichen, das zu dir, deinen Looks und deinem Alltag passt.

3. Lass dich inspirieren

Stöbere dich durch deine liebsten Magazine oder scrolle dich durch Pinterest und sammle all die Outfit-Bilder, die dir besonders gut gefallen. Schaue dann, was all die Looks gemeinsam haben: Vielleicht ist es ein femininer Touch à la Lauren Conrad, vielleicht lässige Eleganz im Sinne von Alexa Chung. Was auch immer es ist – wenn es dir gefällt, dir steht und sich vielfältig einsetzen lässt, kannst du es guten Gewissens in deinen ganz persönlichen Stil integrieren und immer wieder du deinem kleinen Moodboard zurückkehren, wenn du modische Inspiration brauchst.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Stelle fest, was du nicht magst

Wenn du schon dabei bist, dir Inspiration zu suchen, wirst du sicher auch über einige Looks stolpern, die dir gar nicht gefallen. Nur weil jeder Blogger ein Gucci-Shirt trägt, heißt es nicht, dass du dich dem Trend auch anschließen musst, wenn T-Shirts dir eigentlich gar nicht gefallen, weil du eher einen edleren Stil hast. Festzustellen, welche Teile dir nicht gefallen, kann dir dabei helfen, Fehlkäufe zu vermeiden und deinem Stil treu zu bleiben.

5. Finde ein Farbschema, das zu dir passt

Nicht nur Schnitte, sondern auch die Farben deiner Kleidungsstücke spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, deinen persönlichen Stil zu finden. Probiere ein bisschen aus, welche Farben dir gut stehen. Achte dabei vor allem darauf, ob sie sich mit deiner Haarfarbe beißen oder dich besonders blass aussehen lassen – dann solltest du sie lieber vermeiden. Versuche dir so, ein bestimmtes Farbschema aufzubauen, und so zum Beispiel Nudetöne, dunkle Farben oder Pastelltöne zu bevorzugen. Das erleichtert dir das kombinieren deiner Kleidungsstücke. Ein Farbschema zu finden, bedeutet aber nicht, dass du andere Farben komplett aus deiner Garderobe streichen musst. Es geht lediglich darum, eine Basis zu erschaffen, auf der du all deine Looks, ob mit oder ohne Farbtupfer, aufbauen kannst.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Isabelle Marie Waldbach (@isabellemariew) am

6. Ordne deinen Kleiderschrank

Wenn du dich ein bisschen mit deinem Stil auseinandergesetzt hast, und weißt, welche Teile dir gefallen, solltest du deinen Kleiderschrank entsprechend sortieren. Kleidungsstücke, die du im letzten Jahr nicht getragen hast, können dabei direkt in den Müllbeutel wandern, damit du Platz für einen Neuanfang in Sachen Mode hast. Kleiner Tipp: Am besten die Sachen weiterverkaufen, damit du gleich wieder Geld für neue Pieces hast. Alles, was du behälst, kannst du dann nach Anlass, Farbe oder Schnitt sortieren – so, wie es dir am besten dabei hilft, morgens schneller fertig zu sein. Wenn du einmal Ordnung in deinen Kleiderschrank gebracht hast, wirst du dich bereit fühlen, ein neues Kapitel in deinem persönlichen Stil-Buch aufzuschlagen.

7. Clever shoppen

Nach dem großen Aussortieren wirst du vielleicht festgestellt haben, dass dir das ein oder andere Key-Piece für deinen persönlichen Stil noch fehlt. Du trägst immer schwarze Jeans, hast aber nur zwei Paar? Keine Frage, dann kann sich die Investition in eine dritte Hose definitiv lohnen. Shoppe immer so, dass du auch tatsächlich Gebrauch für die Neuzugänge hast, und schlage auch nur dann zu, wenn es sich wirklich lohnt, weil du das neue Teil regelmäßig in deinen Look integrieren kannst. Ein weißes Shirt oder ein lässiger Blazer sind für dich vielleicht gerade richtig – in das Maxi-Kleid in Knallpink lohnt es sich dagegen vielleicht eher nicht, zu investieren. Wenn du deinen Stil ein bisschen besser entdeckt und kennengelernt hast, wird dir das Shopping schon bald leichter fallen, du wirst weniger häufig auf Schnäppchenfallen reinfallen und kannst dafür eher auf Qualität statt Quantität setzen.

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