Fashion

Diese Diktator-Pullover sind an Geschmacklosigkeit kaum zu übertreffen!

Von GRAZIA am Freitag, 23. Juni 2017 um 12:08 Uhr

Der nordkoreanische Diktator Kim-Jong Un ist auf einem Pullover für Männer abgedruckt und wir sind dagegen!  

Gerade scheint es so, als wäre hässliche Kleidung schlichtweg total im Trend. Wir erinnern uns an den Trump-kini, also einen mit Donald Trumps Gesicht bedruckten Badeanzug, der die Menschen am Strand eher vor einem weglaufen lässt und die Einhorn-Penis-Leggins, mit der man sich eigentlich nur auf einer "No-Taste"-Party blicken lassen kann. Damit auch die Männer in den "Genuss" dieses Hypes kommen, hat der Online-Shop Belovedshirts nun noch weitere No-Go-Pieces auf den Markt gebracht: Kim-Jong Un Mode! Nun muss Mann sich nur noch entscheiden, ob der nordkoreanische Diktator überdimensional groß auf dem gesamten Pullover abgebildet sein soll, eher eine Collage des 33-Jährigen vor dem umgephotoshoppten Hollywood-Zeichen leiden mag oder ob es dann doch gleich der Diktator-Komplettanzug inklusive Gesichtscover sein soll. Wir haben noch eine Idee: Wie wäre es, sein Geld einfach für ein cooles Sommershirt von Zara und Co. auszugeben, mit dem man sich, auch ohne doofe Blicke zu kassieren, in der Öffentlichkeit blicken lassen kann?

Diktator-Sweater gehen definitiv zu weit!

Wer tatsächlich Interesse an einem Kauf der bedruckten Stücke hat, kann diese zu Preisen zwischen 53 Euro für den Face-Sweater, 35 Euro für das Nordkorea-Shirt oder stolze 110 Euro für den Ganzkörper-Suit hier online bestellen und direkt einen Trump-Badeanzug zu seinem Warenkorb für die Freundin hinzufügen. So ist man definitiv das am schlechtesten angezogenste Paar der Stadt! Passend zum Diktatoren-Thema hat der Shop einen Banner installiert, der den sogenannten "Dictator Discount" promotet, bei dem jeder Kunde den selben Rabatt erhält, genau wie im kommunistisch geführten Land selbst…

 

 

Auch diese Modelle vertreibt die Seite… 

Wir starten hiermit eine offizielle Petition, die sich gegen die Verschwendung von Hirnkraft für das Designen, Produzieren und Vermarkten solch geschmackloser Kleidung ausspricht. Wenn die Erlöse wenigstens an eine Menschenrechtsorganisation gespendet werden würden, wären wir natürlich direkt dabei, doch so finden wir die Aktion einfach nur unnötig, denn Staatsoberhaupte, die ihre Bürger unterdrücken, ausbeuten und in Gefahr bringen als Sensation darzustellen, behebt das Problem keineswegs… 

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