Fashion

Diese Kampagne sorgt auf Social Media für Shitstorm

Von Marvena am Donnerstag, 8. Februar 2018 um 16:00 Uhr

 Das Bademoden-Label "Solid + Striped" muss auf Social Media gerade harter Kritik einstecken. Grund dafür: Die neue Kampagne ist alles andere als vielfältig...

Anfang der Woche haben uns die Bilder der neuen Kampagne von Ashley Grahams fünften Capsule-Kollektion für "Swimsuits for All", die sie gemeinsam mit ihrer Mutter shootete, gezeigt, wie schön Kurven und auch das Alter sein können.😍

Dieser Meinung sind anscheinend nicht alle Labels: das Brand "Solid + Striped" fährt mit seiner neusten Kampagne genau gegen den Diversity-Trend.

Auf dem Bild sind 13 Models zu sehen, die einfach alle gleich aussehen! Wie Barbies aufgereiht, stehen die Ladys am Strand, lediglich Jodan Dunn ist als einzig farbige Frau zu sehen. Von Kurven oder anderen charakteristischen Merkmalen sonst keine Spur. An dem veralteten Idealbild, von großen, schlanken und langhaarigen Models, scheint das Swimwear-Label noch immer festzuhalten. Mit einer derartigen Reaktion auf Social Media hätten sie aber wohl nicht gerechnet.👏

Einseitigkeit hat auf Social Media keine Chance mehr 

Auf Instagram hagelt es unter dem Pic nämlich harte Kritik. User der Bilder-App kommentierten unter dem Foto "Ich bin traurig über dieses Bild, denn es spricht Niemanden an, der nicht weiß ist und keine XS trägt" oder "Habt ihr nur einen Typ Frau an Kunden?".

Ein weiterer User bringt genau das auf den Punkt, was wir uns beim ersten Anblick der Bilder auch dachten: "Keine Vielfalt und keine unterschiedlichen Körpertypen. WIR! BRAUCHEN! VIELFALT! IN! ALLEN! BEREICHEN!".💪

Bisher hat sich das Brand nicht zu der Kritik geäußert, doch wir sind uns ziemlich sicher, dass sie sich nicht so einfach aus der Sache rausreden können...

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