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Chanel Cruise Collection: Karl Lagerfeld lädt uns zum Reisen ein

Von Frederika am Dienstag, 9. Mai 2017 um 16:33 Uhr

Chanels Cruise Collection lässt uns auf wärmeres Wetter hoffen, denn die neuen Sommerstücke wollen wir sofort tragen…

Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris Präsentation der Chanel Cruise 2017/2018 Collection im Grand Palais in Paris

Wahrscheinlich hatte Karl Lagerfeld auf strahlenden Sonnenschein am blauen Pariser Himmel gehofft – schließlich inszenierte er Chanels Cruise-Show 2018, die inspiriert vom Ruhm des alten Griechenlandes war, unter der runden Glasdecke des Grand Palais. Statt eines goldenen Himmel sorgten dann jedoch nur die Models für ein angemessenes Maß an Schimmer: Vergoldete Lorbeeren umrahmten prunkvolle Sonnenbrillen, Plisseekleider mit Pailetten, Cover-ups für den Strand, die mit goldenenen Reben verziert waren – Göttervater Zeus ist nichts gegen Kaiser Karl.

Doch es ist Mai in Paris und so glich der Himmel am vergangenen Mittwoch eher einem Marmorgrau. Tja, das Wetter kann eben auch Karl Lagerfeld nicht beeinflußen. Aber damit musste er vielleicht rechnen, als er sich dazu entschied, die griechischen Antike in die Gegenwart der französischen Hauptstadt zu bringen. Statt inmitten von Ruinen zu stehen, gab der Kaiser sein Vermögen lieber für ein (wieder einmal) spektakuläres Set aus, an dem 50 Handwerker gleich drei Wochen arbeiteten, um es zur Vollkommenheit zu bringen.

 

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Die Belohnung war ein durchaus attraktiver griechischer Salat aus hellenischen Silhouetten, hoch-geschnürten Sandalen, goldenem Armschmuck, antiken Münzen als Knöpfe und kunstvoll bepinselten T-Shirts. Kleider in Sonnenuntergang-Pastellen, Beutel mit Kettengriffen, Symbole griechischer Götter – die imaginierte griechische Antike ließ uns trotz kühler Temperaturen nur so dahinschmelzen. Kaiser Karls Meisterwerk lässt die Emotionen eines jeden bekennenden Designer-Liebhabers eben nicht unberührt.

Der Blick aus dem Fenster ist nach so viel Schönheit ein wahrer Wake-up-Call. Nichts von goldenen Sonnenstrahlen – die Zeit für leuchtende Bikinis liegt in weiter Ferne. Wäre ja auch zu schön gewesen, doch Ruhe und Zeit zum Träumen lässt uns die Gegenwart nicht. "Um die Zukunft zu kreieren, muss man Acht auf die Vergangenheit geben", sprach einst ein weiser Modemacher. Wir knicksen vor dem Kaiser der antiken Zukunft und zählen dann mal unsere Münzen – bis zum nächsten Urlaub gehört ein Teil der Chanel Cruise Collection nämlich auf jeden Fall in unsere Reise-Garderobe.

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