Fashion

Ist das etwa das große Comeback für Juicy Couture?

Von LauraV am Samstag, 5. August 2017 um 12:14 Uhr

Die 2000er sind wieder zurück! Zumindest der unverkennbare Style und damit auch unsere heißgeliebten Juicy Cotoure Anzüge, die damals zum guten Ton gehört haben. 

Es ist bereits über ein Jahr her, dass Juicy Couture sein großes Revivial feierte: Im Juli 2016 zeigte Modedesigner Demna Gvasalia mit Vetements eine Kollektion, für die er mit unterschiedlichen Marken kooperiert hatte. Es waren Labels wie Carhartt, Levi'sManolo Blahnik und eben auch Juicy Couture. Wir sprechen hier von Marken, die zwar bis heute als regelrechte Fashion-Ikonen gelten, aber nunmal nicht mehr besonders trendy sind. Plötzlich erwachten aber eben diese wieder zum Leben und waren plötzlich in aller Munde! 

Seitdem trugen auch etliche Celebrities die Entwürfe der Kooperation mit dem einst fast verschwunden geglaubten Tracksuit-Label und vermachten Juicy Couture damit ein riesiges Revival, das sich wohl niemand mehr hätte vorstellen können. Plötzlich waren nicht mehr nur die Juicy-Couture-Teile von Vetements angesagt waren, sondern auch die tatsächlichen Originale. Was als eine ironische Begeisterung der Generation Y für ihre frühe Jugendbegann, ist jetzt ein Hype vonseiten der jüngeren Generation Z geworden.

Jamie Mizrahi ist neue Kreativdirektorin

Die Verantwortlichen bei Juicy Couture engagierten die Stylistin Jamie Mizrahi als neue Kreativdirektorin. Sie arbeitet als Celebrity-Stylistin - unter anderem für Katy Perry und Kate Upton. Wichtig bei der Wahl einer neuen Spitze war es mit Sicherheit auch, dass Mizrahi keine Designerin, sondern Stylistin ist: Bei Juicy Couture wird es in Zukunft mehr denn je darum gehen, wie die Marke getragen wird. Ein Tracksuit ist ein Tracksuit – wichtig ist, ob er als cool gesehen wird.

Das Comeback des Jahres?

Jamie Mizrahi sagte jetzt, dass sie es schaffen will, den Juicy-Couture-Jogginganzug in ein zeitloses amerikanisches Basic zu verwandeln. "Aus Trends Kapital zu schlagen sei nicht ihre Sache, sondern vielmehr, die Geschichte einer amerikanischen Marke zu feiern".

Wir sind mehr als gespannt auf die weitere Entwicklung des Labels!

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