Fashion

Berlin Fashion Week: Perret Schaad zeigt körperbetonte Silhouetten

Von Linnea am Donnerstag, 19. Januar 2017 um 21:16 Uhr

Perret Schaads Herbst/Winter Kollektion2017/2018 ist eine zeitgenössische Kontemplation von Freiheit, die von Johanna Perret und Tutia Schaads ewigem Optimismus geprägt ist. Ästhetik und Entwürfe der Kollektion werden insbesondere durch die europäische Identität des Labels geformt

Schon immer war den beiden Designerinnen Johanna Perret und Tutia Schaad die Näher zur Kunst wichtig und so starteten sie die Entwicklung ihrer kommenden Herbst/Winter Kollektion 2017/18 mit Frauenkopf-Skulpturen der Künstlerin Kwikae Kim

Perret Schaad präsentiert eine Garderobe für unabhängige Frauen

Die bei Perret Schaad bekannten, charakteristisch architektonischen Silhouetten, Drapierungen und die kosmopolitische Signatur, führen die beiden Designerinnen in ihren Entwürfen für Herbst/Winter 2017/18 weiter fort, doch konzentrierten sich die beiden Designerinnen auf etwas körperbetonte Silhouetten.

Wie immer arbeitet Perret Schaad mit edlen Fabrikationen

Feines Kaschmir und Crêpe de Chine neben schillerndem Samt und Metallic-Stoffen in kühlen Blau- und Flieder-Tönen, die mit erdigen Gelb-, Beige und Gold-Nuancen kontrastieren, vereinen ästhetischen Wagemut mit einem Hang zum Perfektionismus.

Abstrakte und doch suggestive Grafiken

Auch im Druck findet sich die Kunst und Frauenkopf-Skulptur wieder. Das Print-Muster in dieser Saison setzt sich mit einer Vielzahl assoziativer Beziehungen zum Leben auseinander: Eine scheinbar zufällige Auswahl von alltäglichen "Objets Trouvés“ bis hin zu 3D-gedruckten Skulpturen der Künstlerin Kwi Hae Kim werden auf ihre Umrisse reduziert und überlagert, um abstrakte und doch suggestive Grafiken zu schaffen.

Perret Schaad präsentiert eine Garderobe für unabhängige Frauen, die sich nahtlos zwischen Rollen, Kulturen und Orten bewegen.