Fashion

Guido Maria Kretschmer: exklusive Shopping-Tipps für diesen Sommer

Von GRAZIA am Dienstag, 9. Juli 2013 um 11:47 Uhr

Guido Maria Kretschmer weiß, was angesagt ist. Zwei Tage vor seiner Modenschau auf der Mercedes-Benz Fashion ­Week Berlin haben wir den Designer und Shopping Queen Moderator zum Interview getroffen.

Hier verrät er seine "Hot or Not-Trends" für diesen Sommer. Aufgepasst Ladys und Notizzettel gezückt, Guido Maria Kretschmer spricht:

Guido, was gefällt Dir an den aktuellen Trends?

Maxikleider finde ich gerade total toll, besticktes Zeug gefällt mir besonders. Ich mag die farbigen Hosen, engen Chinos und den Boyfriend-Cut und dazu Blousons. Cool sind auch die kleinen Jumpsuits – steht auch leicht fülligen Frauen super. Toll finde ich auch die kleinen Hotpants für die Puppen, die es tragen können.

Was kannst Du nicht mehr sehen?

Ich bin froh, dass Colour-Blocking langsam vorbei ist. Die großen Neontaschen kann ich auch nicht mehr sehen. Ich schwör Dir in zehn Jahren denken sich alle „oh nein“, was hatte ich denn da an.

Was sollte man jetzt an Accessoires kaufen?

In dieser Saison lohnt es sich wirklich, eine der neuen Sonnenbrillen zu kaufen. Endlich gibt es mal neue Modelle in frischen Farben und mit tolle Fassungen - da kann man echt mal investieren. Ansonsten dürfen Statement-Ketten nicht fehlen.

Was lohnt sich noch zu kaufen, was auch noch nächsten Sommer angesagt ist?

Hosen, Chinos und gute Röhren in metallischen Tönen. Wenn man dicke Beine hat, sollte man diesen Trend aber auslassen. Die Metallic-Töne muss man immer an den Stellen einsetzen, die man betonen möchte.

"Hot or Not"? Was geht was bleibt?

Neon

Mit Neon sollte man sparsam umgehen, außer man ist Bauarbeiter und will nicht überfahren werden. Ich mag es als Accessoire in Verbindung mit Weiß. Es ist für mich ein absoluter Sommer-Look, den man nicht in den Winter mitnehmen sollte. Mäntel in Neon-Tönen gehen gar nicht und Gummistiefel kann man sich auch sparen.

Gladiatorensandalen

Die Sandalen funktionieren prima an schlanken Yoga-Mädchen, die auf Ibiza rumspringen. Der Trend ist aber nichts für weißhäutige etwas fleischige Beine. Da kann man nicht gewinnen. Leider steht es eher den Modeltypen - wenn man selbst so groß ist wie ein Briefkasten, würde ich die Gladiatorensandalen meiden.

Badeanzüge

Finde ich toll, besonders für den Übergang. Schmeichelnd wirken Einteiler mit Minimizer-Effekt. Zum Braun werden ist es natürlich etwas blöd. Ein Badeanzug muss einfach gut sitzen, wenn nicht, sollte man lieber nackt an den Strand gehen.

White-All-Over

Der White-All-Over-Trend geht nur, wenn man extrem gepflegt ist. Mit frischen Lippen, gepflegten Füßen, schönem Schmuck und gewaschenen Haaren sieht der Look super aus. Ist man nicht perfekt zurechtgemacht, sieht es schnell schrabbelig aus. Meine Freundin Vera trägt immer All-Over-White und sieht so mega aus, weil sie immer gestylt ist - einfach Wow. Warum, weil Weiß natürlich eine unbespielte Fläche ist. Weiß macht dick, weil es Licht reflektiert, aber wenn man es richtig trägt, sieht es göttlich aus.

Transparenz

Transparenz oder ­Semi-Tansparenz kann sehr aufregend sein, wenn man das richtige drunter trägt. Es ist immer ein bisschen gefährlich, wenn man nicht die richtige Unterwäsche hat. Bei einem tollen schwarzen Blüschen mit einem schwarzen BH, da bin ich dabei. Wenn der BH allerdings weiß ist und schlecht sitzt, ist es auch wieder vorbei. Die Grenze zwischen billig und schön ist fließend, aber dennoch finde ich es sehr reizvoll.

Noch mehr von Guido, seiner neuen Frühjahr-/Sommerkollektion und seiner Sendung Shopping Queen gibt es in den nächsten Tagen auf GRAZIA Online.

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